Bloß nicht aufs schnelle Geld setzen
Spanien und Portugal brauchen eine gute Sommersaison, damit der wirtschaftliche Neustart gelingt. Doch Massentourismus ist kein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell. Beide Länder müssen sich modernisieren.
Spanien und Portugal brauchen eine gute Sommersaison, damit der wirtschaftliche Neustart gelingt. Doch Massentourismus ist kein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell. Beide Länder müssen sich modernisieren.
Auch Jugendliche ab zwölf Jahren können ab Juni geimpft werden. Deutschland setzt den Petersberger Dialog mit Russland aus. Und die Fußball-Nationalmannschaft reist in ihr EM-Trainingslager nach Österreich. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Mit Geldanreizen von über 116 Millionen Dollar will der US-Staat Kalifornien seine Bürger zu Corona-Impfungen bewegen und bereits Geimpfte belohnen. Neben einer Lotterie warten Millionen Einkaufsgutscheine auf die Impfwilligen.
Die Corona-Impfungen von Kindern ab zwölf Jahren sollen in Deutschland am 7. Juni starten. Sofern die EMA den Impfstoff von Biontech/Pfizer für die Jugendlichen zulasse, könnten sie sich ab diesem Tag um einen Impftermin bemühen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Beratungen mit den Bundesländern.
Trotz Kritik will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) so viele Einheiten reservieren, dass alle Minderjährigen bis zum Ende der Sommerferien eine Impfung erhalten können.
Bundesgesundheitsmininister Jens Spahn will Kinder und Jugendliche in die Impfkampagne miteinbeziehen - auch wenn die Ständige Impfkommission keine entsprechende Empfehlung ausspricht. Was spricht für die Impfung von Minderjährigen - und was dagegen?
Ein harter Lockdown soll in dem australischen Bundesstaat Victoria die aus Indien kommende Virusvariante B1.617 aufhalten. Sie breitet sich derzeit sehr schnell aus.
Patente anzumelden, ist das einzige Vernünftige. Das weiß nicht nur der BioNTech-Gründer. Doch wie teuer ist das? Und wo gibt es den besten Schutz?
Die letzte Entscheidung, ob sie ihre Kinder gegen das Coronavirus impfen lassen, obliegt den Eltern. Die Politik aber muss das Für und Wider der Impfung möglichst deutlich machen. Sie trägt Verantwortung für ihre Kampagne – und deren Folgen.
Bund und Länder wollen sich beim heutigen Impfgipfel in Berlin mit der Lage von Kindern und Jugendlichen befassen. Bei der Ständigen Impfkommission Stiko will man sich noch nicht auf eine Empfehlung festlegen.
Der Medizinprofessor David Martin rät Eltern zur Entspannung, wenn es um die Corona-Impfung für die Kinder geht. Der Politik wirft er bei dem Thema Faktenverzerrung vor.
Um die Erfolge im Kampf gegen die Pandemie nicht zu gefährden, wird der Stufenplan der hessischen Landesregierung bis Ende Juni verlängert. Hessens Kassenärzte kritisieren die Impfkosten in Impfzentren.
Medikamente könnten schwere Covid-19-Verläufe verhindern. Die Bundesregierung fördert vielversprechende Therapieansätze. Doch Viren sind schwer zu bekämpfen. Trotzdem gibt es Hoffnung.
Vor dem Impfgipfel streiten Politiker und Virologen über die Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche. Die Ständige Impfkommission will sie offenbar nicht empfehlen. Gesundheitsminister Spahn will trotzdem „ein Angebot machen“.
In Hongkong muss die Regierung womöglich bald Vakzine wegwerfen, wenn ihre Haltbarkeit ausläuft. Warum ist gerade dort die Impfskepsis so groß?
Jeder und jede kann unbegrenzt häufig den Corona-Bürgertest in Anspruch nehmen. Die Frankfurter FDP ist sich uneins über den Koalitionsvertrag. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Nach den Menschen in der Wetterau und im Hochtaunus können auch jene im Vogelsberg bald wieder in die Gaststätten gehen. Die niedrige Inzidenz macht es möglich. Ansonsten ist die Kennziffer noch recht hoch.
Nach den Sommerferien sollen in manchen Ländern Kinder ab 12 Jahren bereits gegen Corona immunisiert sein – Ärzte äußern starke Bedenken. Die Kinder in die Impfzentren zu schicken, halten sie für falsch.
Die EU reagiert auf die erzwungene Landung in Minsk, Russland lobt Lukaschenko. Forderungen nach Impfungen für Kinder, und nach dem Seilbahnunfall ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Japan hat am Montag seine ersten Corona-Massenimpfzentren eröffnet, um die nur schleppend vorangehende Impfkampagne kurz vor den Olympischen Spielen zu beschleunigen. In dem Land sind erst zwei Prozent der Bevölkerung geimpft. Viele Japaner sind für eine Absage der Olympischen Sommerspiele.
Dass Kinder rasch gegen Corona geimpft werden sollen, gilt als Konsens. Doch unter Fachleuten wachsen Zweifel an der Strategie. Wäre es besser, die Impfdosen erst älteren Menschen in anderen Ländern zur Verfügung zu stellen?
Ist unser Immunsystem nach mehr als einem Jahr Isolation überhaupt noch belastbar – oder werden wir sofort krank? Und was ist mit Kleinkindern? Ein Immunologe gibt Antworten.
Die Zahl der Ansteckungen geht laut dem Robert-Koch-Institut weiter zurück. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt. Die Werte könnten jedoch ungenau sein. Die Hausärzte haben die Impfzentren beim Verabreichen von Dosen überholt.
Müssen Corona-Genesene, die laut RKI nur eine Impfung erhalten sollen, weiterhin Tests machen, wenn sie Geschäfte betreten oder auf Reisen gehen wollen? Laut Gesundheitsminister Jens Spahn ist das nicht der Fall. Er habe extra noch einmal nachgesehen, zumal er selbst betroffen sei, sagte Spahn.
Die Impfkampagne in Deutschland hat Fahrt aufgenommen. 39,2 Prozent der Bevölkerung haben bereits eine erste Impfung erhalten, 13 Prozent sind schon vollständig geschützt. Von einem Ansturm auf die Impfstoffe in den Arztpraxen rät Gesundheitsminister Spahn vehement ab.
Wie real die Bedrohungen durch mutierte Sars-Cov-2-Viren mit Immun-Fluchtmutationen sind, macht eine im New England Journal of Medicine publizierte Studie deutlich.
Professor Hartmut Bürkle vom Universitätsklinikum Freiburg über erschöpfte Pfleger, eine vierte Corona-Welle und Vorwürfe gegen Intensivmediziner, die unter dem Hashtag #DiviGate erhoben werden.
Am 7. Juni soll die Priorisierung enden. Im Hamburger Impfzentrum bekommen aber weiterhin nur die einen Termin, die Anspruch auf eine bevorzugte Impfung haben – weil es immer noch zu wenig Impfstoff gibt.
Das hessische Kultusministerium will eine halbe Million Schüler noch vor den Ferien impfen. Kinderärzte sehen die Vorgehensweise kritisch. Die Rahmenbedingungen sind noch gar nicht geklärt.
Die Hausärzte sollen die Impfkampagne ins Ziel bringen. Doch Unsicherheit und Bürokratie bringen viele Mediziner zum Verzweifeln. Manche schicken ihre Patienten lieber gleich ins Impfzentrum. Mutet die Politik den Praxen zu viel zu?
Dass nun aus zwölf Wochen Wartezeit auf die zweite Impfung mit AstraZeneca nur noch vier werden sollen, macht stutzig. Plötzlich wird nicht mehr vor Risiken gewarnt, sondern für eine schnelle Urlaubsimpfung geworben.
Zwei Dosen AstraZeneca und ein verkürzter Impfabstand sollen die Sommerferien sichern. Die Folgen könnten jedoch ernüchternd sein.
Die Impfstoffe wirken, doch langlebig ist der Immunschutz eher nicht. An einer Impf-Auffrischung führt kaum ein Weg vorbei.
Kanzlerin Merkel will noch im Mai über Impfungen für Kinder beraten. Die EU findet keine einheitliche Linie zum Nahost-Konflikt. Und Joachim Löw benennt seinen EM-Kader. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Das Ende der Priorisierung verschärft die Impfstoffknappheit in Praxen weiter. Oliver Funken, Vorstand des Hausärzteverbandes, berichtet von unfreundlichen Patienten und wachsendem Druck auf Angestellte.