Die Wut der Brasilianer
Wirkungslose Medikamente, Krankenhäuser ohne Sauerstoff: Fast 400.000 Menschen sind in Brasilien schon an Covid-19 gestorben. Jetzt wurde ein Untersuchungsausschuss gegen Präsident Bolsonaro eingesetzt.
Wirkungslose Medikamente, Krankenhäuser ohne Sauerstoff: Fast 400.000 Menschen sind in Brasilien schon an Covid-19 gestorben. Jetzt wurde ein Untersuchungsausschuss gegen Präsident Bolsonaro eingesetzt.
Es gebe eine „gute Entwicklung“, bei Kindern nähmen die Zahlen jedoch weiter zu, so RKI-Präsident Wieler. Spahn stellte im Falle einer schnellen Zulassung die Impfung von Kindern über zwölf Jahren in den Sommerferien in Aussicht.
Der amerikanische Präsident hat einen Ausblick auf seine Ziele gegeben. Das Verfassungsgericht entscheidet über Beschwerden zur Klimapolitik. Und Bankkunden erhalten neue Macht. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Um die Kapazitäten an Corona-Vakzinen zu steigern, will der Hersteller aus Mainz künftig Lizenzen an ausgewählte Unternehmen vergeben. Einen Verzicht auf die Patente, wie es die amerikanische Regierung vorschlägt, will Ugur Sahin dagegen vermeiden.
Wenn alle Unternehmen wie geplant liefern, werden Ende Juni bis zu 80 Millionen Impfdosen verfügbar sein. So könnte die Herdenimmunität bereits im Juli erreicht werden. Steigende Lagerbestände sorgen derweil für Irritationen.
Eigentlich sollte es einheitliche Regeln für Geimpfte geben. Doch einzelne Bundesländer preschen einmal mehr vor. Und: Ist klassische Musik rassistisch und kann unser Land Fahrradland werden? Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Noch vor wenigen Wochen glaubte Indien kurz vor der Herdenimmunität zu stehen. Nun beklagt das Land mehr als 300.000 Infektionen am Tag – oder sind es in Wirklichkeit sechs Millionen?
Optimisten wie Pessimisten finden in diesen Tagen Daten, die ihre Sicht auf die Corona-Pandemie bestätigen. Wie lange dauert der Weg zurück in ein normales Leben?
In Afrika sollen bis Ende dieses Jahres zwanzig Prozent der Menschen geimpft sein. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Doch gelingt es damit, das Coronavirus tatsächlich in Schach zu halten?
Die südkoreanische Wirtschaft ist im ersten Quartal um 1,6 Prozent gewachsen. Die Unternehmen investieren – doch steigende Infektionszahlen halten die Verbraucher vom Konsum ab.
Die vierte Corona-Welle hat Iran und seine 82 Millionen Einwohner voll erfasst. Auf dem Zentralfriedhof in Teheran werden mittlerweile täglich mehr Menschen beerdigt als in den schlimmsten Phasen des Kriegs mit dem Irak.
Surreale Momente von Öffentlichkeit: Bei „Hart aber fair“ ließ Frank Plasberg einen Psychologen über Augenhöhe faseln, wo es doch um harte Fragen der Impfpolitik ging.
Noch ein paar Wochen, dann ist die Pandemie vorbei? Die Hoffnung wächst. Doch jetzt können schwere Fehler gemacht werden. Deutschland droht ein heißer Herbst.
In den Vereinigten Staaten stehen einzelne Bundesstaaten inzwischen gut da im Kampf gegen Covid-19. Doch die nationalen Infektionszahlen stiegen zuletzt wieder – und die Nachfrage nach der Impfung scheint bereits zu sinken.
Gründlichkeit kann in der Pandemie einen hohen Preis haben. Wenn die Impfkampagne nun tatsächlich beschleunigt wird, wäre das ein großer Fortschritt.
Die EU-Kommissionspräsidentin kündigt an, dass das Impfziel früher erreicht wird als bisher geplant. Und während Geimpfte in Ungarn schon bald wieder Theater und Kinos besuchen können, wagt Österreich Mitte Mai einen Neustart.
Schönwetterreden ohne Schönwetter-Ideen: Die Open-Air-Saison steht bevor, vieles ließe sich denken und an die gerade geltenden Hygiene-Bestimmungen anpassen. Doch geplant hat der geförderte Kulturbetrieb wenig.
Spahn: Sehr viele Neuinfektionen bei 6- bis 20-Jährigen +++ Nach Sachsen hebt auch Mecklenburg-Vorpommern Impfpriorisierung für Astra-Zeneca-Vakzin auf +++ Polizei löst Demonstration in Berlin auf +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
Das Bild im Bundesrat ist eine Illustration der Bemerkung Ramelows, niemand habe den Eindruck korrigiert, die Ministerpräsidenten seien „ein bisschen doof“.
Indien fehlen Intensivbetten und Medikamente. In den Medien laufen Bilder von Beerdigungen, überlasteten Krematorien und weinenden Angehörigen. Und in Delhi steht ein neuer Lockdown an.
Weil sich die Empfehlungen für den Impfstoff von Astra-Zeneca immer wieder geändert haben, ist die Verunsicherung groß. Trotzdem ist es egoistisch, den eigenen Impftermin verstreichen lassen.
Die Tourismusdestinationen Sardinien und Sizilien wollen vor der Hochsaison ihre gesamte Bevölkerung impfen. Das kommt auf Italiens Festland nicht gut an. Offener zeigt sich Rom hingegen für den Einsatz von Sputnik V.
Am Ufer des Ganges versammeln sich Millionen Pilger zum Kumbh-Mela-Fest. Angesichts steigender Infektionszahlen in Indien fürchten Kritiker ein Superspreader-Ereignis. Die Gläubigen finden diese Haltung „ignorant“.
Bislang sah sich China als Gewinner der Coronakrise. Das wollte man der Welt auch mit der Entwicklung eigener Impfstoffe zeigen. Deren Wirksamkeit ist aber schwach, die Impfkampagne stockt – und die Enttäuschung ist groß.
Der 9. April gilt einigen Briten schon als der Tag, an dem das Virus endgültig einknickt: Bevölkerungsschutz erreicht. So sieht es ein Londoner Modellierer, und die Kollegen staunen.
Die Vielzahl von Corona-Beschränkungen ist unüberblickbar komplex, in sich widersprüchlich und oft von zweifelhaftem Nutzen. Der Staat sollte sich auf das Wesentliche besinnen – und das konsequent verfolgen. Ein Gastbeitrag.
Ökonomen liegen mit ihren Prognosen oft grandios daneben. Aber sie verstehen etwas von Kosten-Nutzen-Erwägungen und der Natur des Menschen. Deshalb sollte man ihnen in Krisen mehr Gehör schenken. Eine Bestenliste.
Es ist eine wissenschaftliche Sensation: Apfelwein wird zur Hoffnung in der Pandemie. Frankfurt hat den Export aus den Keltereien stoppen lassen, die Apfelwein-Wirtschaften werden zu Impfzentren.
Hohe Infektionszahlen und schleppende Impfungen bremsen den Aufholprozess. Das schadet vor allem den Dienstleistungsbranchen. Auf dem europäischen Arbeitsmarkt droht neue soziale Ungleichheit.
Die „Apotheke der Welt“ will angesichts stark steigender Infektionszahlen zunächst den Eigenbedarf decken. Das führt vor allem bei der Covax-Initiative für arme Länder zu Problemen.
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz beklagt einen „Basar“ bei der Impfstoffverteilung. In Brüssel versucht man, den Streit vom EU-Gipfel fernzuhalten und einen Kompromiss zu finden.
Die erfolgreiche Impfkampagne hat den Briten bislang nicht den Weg in die Normalität geebnet. Großbritannien ist weit von einer Öffnung entfernt. Der Premierminister setzt auf Vorsicht.
In Deutschland läuft die Impfkampagne gegen das Coronavirus weiter schleppend, in Israel dürfen dagegen immer mehr Menschen wieder in Bars und Cafés sitzen. Wie aber sieht es in anderen Ländern aus? Ein Überblick.
Nach einem Jahr im Ausnahmezustand zeigen immer mehr Bürger Unverständnis, dass man sich in Sorge, Gezänk, Datenschutz und Regeln verliert. Dieses Unverständnis ist berechtigt.