Übertreibungen, acht Wochen später
Ende Januar hätte wohl niemand geglaubt, dass wir heute in unseren Wohnungen sitzen. Insofern lohnte sich bei „Maybrit Illner“ das Nachdenken über die Frage, warum wir das eigentlich tun.
Ende Januar hätte wohl niemand geglaubt, dass wir heute in unseren Wohnungen sitzen. Insofern lohnte sich bei „Maybrit Illner“ das Nachdenken über die Frage, warum wir das eigentlich tun.
Der Tropenmediziner Peter Kremsner will herausfinden, ob ein Malariamittel gegen Covid-19 hilft. Über mehr als grobe Vermutungen ist man aber noch nicht hinaus.
Der Corona-Ausnahmezustand bringt massive Einschränkungen für jeden. Dennoch stimmt die große Mehrheit den Maßnahmen zu. Auch bei Sandra Maischberger. Wo bleibt das kritische Hinterfragen?
Der Kampf gegen das Virus rechtfertigt tiefgreifende Einschränkungen. Es kommt aber ganz auf ihr Maß und Ziel an. Und darauf, zwischen den konkurrierenden Belangen abzuwägen. Ein Gastbeitrag.
Das Kabinett hat dem Bund mehr Kompetenzen im Epidemiefall zugebilligt. Ziehen die Länder mit? In einem wichtigen Punkt jedenfalls konnte sich Jens Spahn nicht durchsetzen.
Volle Kassen, viele Betten: Kein anderes Land fühlt sich medizinisch so gut gerüstet gegen Corona wie Deutschland. Doch schon in zwei Wochen könnte das System kollabieren.
Der Gesundheitsökonom Wolfgang Greiner erklärt, warum großflächige Ausgangsverbote keine Dauerlösung sind – und wieso das die Wirtschaft ein Jahrzehnt lang in Mitleidenschaft ziehen könnte.
Die britische Regierung kommt zunehmend unter Druck, schärfere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus einzuleiten. Premier Johnson verlässt sich dabei vor allem auf den Rat zweier Männer.
„Soziale Distanz“ als Zauberwort der Stunde: Die Kurve abflachen und zu Hause bleiben – die Botschaft hat sich rasend verbreitet. In London hingegen verfolgte man zuerst einen anderen Ansatz.
Erst widersetzte sich Boris Johnson dem Trend zu drastischen Maßnahmen gegen das Coronavirus. Er berief sich dabei auf Verhaltensforscher – und wurde heftig kritisiert. Nun will auch er Großveranstaltungen verbieten.
Zwischen 60 und 70 Prozent der Bevölkerung werden sich mit dem Coronavirus infizieren – sagt die Bundeskanzlerin. Wie kommt es zu dieser Zahl? Warum die Statistiken zur Epidemie mit so vielen Ungewissheiten behaftet sind.
Zahlreiche Kinder in Hessen sind noch immer komplett ungeimpft. Doch es gibt ein Bundesland, in dem die Quote deutlich niedriger ist.
Die Grippeimpfung hat es in Deutschland noch immer schwer. Sätze wie „Ich gehöre nicht zur Risikogruppe, ich überstehe das schon!“ sitzen tief. Dabei wäre genau jetzt der richtige Zeitpunkt, sich impfen zu lassen.
Humane Papillomaviren können Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs auslösen. Krankenkassen bezahlten eine Impfung bislang nur für Mädchen. Wäre das nicht auch für Jungen sinnvoll?
Immer wieder sterben Kinder an Infektionen mit Meningokokken B – kürzlich erst in Südhessen. Durch eine Impfung könnte man sie schützen. Warum impft man nicht alle?
Ist der Höhepunkt der Zika-Epidemie überschritten? Vielleicht. Fatalerweise wird jetzt die Mückenbekämpfung zum Problem. Und auch die Impfstoff-Hersteller haben zwiespältige Erfahrungen gemacht.
Deutsche Eltern achten auf Sport, dafür wissen Migranten, wie gefährlich Infektionen für Kinder sind. Und es gibt noch weitere Zusammenhänge zwischen Kultur und Gesundheit.
Die kleine Isabel geht nicht gern zum Arzt - beim letzten Besuch hat sich die Dreijährige zeternd unter dem Schreibtisch verkrochen.