Forscher halten „nachhaltige“ Lockerung für möglich
Wissenschaftler von vier Instituten geben den Politikern Rat. Sie fordern mehr Tests und die Nachverfolgung von Kontaktpersonen. Dann seien auch „nachhaltige“ Lockerungen denkbar.
Wissenschaftler von vier Instituten geben den Politikern Rat. Sie fordern mehr Tests und die Nachverfolgung von Kontaktpersonen. Dann seien auch „nachhaltige“ Lockerungen denkbar.
Die Krisenbewältigung der italienischen Regierung wirft zunehmend Fragen auf. Sie will den Lockdown lockern, aber dann doch wieder nicht. Und lässt im Unklaren, wer sich mit wem treffen darf.
Die Furcht um die wirtschaftliche Existenz wird größer. Doch während die Kanzlerin von schädlichen „Öffnungsdiskussionsorgien“ spricht, ging es bei Sandra Maischberger überraschend gehaltvoll um den Wert der Freiheit.
Je komplizierter, desto spannender: Mai Thi Nguyen-Kim betreibt Wissenschaftsjournalismus – nicht mehr nur für das Publikum von Youtube.
Während zahlreiche Länder im Angesicht des Coronavirus das öffentliche Leben herunterfahren, bleibt in Schweden auch während der Pandemie vieles beim Alten. Kann der Alleingang gutgehen?
Die Dynamik der Pandemie hängt davon ab, wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt. Dieser Wert ist in Deutschland nun wieder gestiegen. Historische Daten der Spanischen Grippe illustrieren, wie die Gefahr einer „zweiten Welle“ von den Schutzmaßnahmen bestimmt wird.
In einer unklaren Lage besitzt der Gesetzgeber einen weiten Einschätzungsspielraum. Doch seine Entscheidungen müssen innerlich konsistent sein – und er muss sie transparent erklären. Ein Gastbeitrag.
Die Prognosen zu Ansteckungswegen und Risikofaktoren ändern sich ständig. Diese Unsicherheit sollte der Staat einpreisen und eher auf trial and error statt auf harte Verbote setzen. Ein Gastbeitrag.
Draußen verschwinden die Wimmelbilder, drinnen vergehen die Stunden noch eigenwilliger als sonst. Und eine alte Frau führt ihren Hund vom Balkon aus Gassi.
Das Klinikum Fulda hat getestet, wie viele Mitarbeiter schon mit dem Coronavirus infiziert waren. Eine Hoffnung war, dass es schon viel mehr immunisierte Menschen gibt als erkannt infizierte. Das Ergebnis ist enttäuschend.
David Loew erklärt, wie Sanofi-Pasteur im nächsten Jahr bis zu 600 Millionen Dosen des Impfstoffes gegen Covid-19 produzieren will, warum Europa Garantien geben muss und die Grippe-Impfung so wichtig ist.
In den Niederlanden werden jetzt die Beschränkungen für Kinder gelockert. Ministerpräsident Rutte sagt, ihr Infektionsrisiko sei gering. Sogar Mannschaftssport ist wieder erlaubt.
Ein Impf-Wirkstoff gegen Covid-19 soll erst 2021 zur Verfügung stehen, vermuten viele. Laut dem Gründer von Euroimmun könnte auch jetzt schon geimpft werden. Warum, das erklärt Winfried Stöcker im Gespräch.
Bund und Länder ziehen in der Corona-Krise an einem Strang. Die Länder sollten sich aber weiter ermutigt fühlen, im Rahmen der gemeinsamen Strategie eigene Akzente zu setzen.
Unmissverständlich hat der Kanzleramtschef die „etwas schmeichelhaft“ so genannte Herdenimmunität als Strategie für Deutschland ausgeschlossen. Helge Braun, selbst Arzt, rechnete vor, warum.
Während der Corona-Krise arbeiten viele von Zuhause aus. Für berufstätige Eltern mit kleinen Kindern kann das Homeoffice zur Herausforderung werden.
Die Pharmakonzerne sind im Wettlauf miteinander. Schon bald können Millionen Menschen verlässlich herausfinden, ob sie schon immun gegen das gefährliche Virus sind. Entwickelt wurde dieses Verfahren in Bayern.
In München untersucht eine Studie mittels Antikörper-Tests von Freiwilligen, wie viele Menschen wirklich mit Sars-CoV-2 infiziert sind. Dafür machen die Mediziner Hausbesuche.
Vor der Stimmabgabe wird Fieber gemessen: Bei der Wahl am Mittwoch hält Südkorea die Schutzschilde gegen das Virus hoch. Von den Erfolgen im Kampf gegen Corona könnte die Partei von Präsident Moon profitieren.
Die Antwort auf die Frage, wie wir aus dem Lockdown wieder herauskommen, liegt im Politikstil der Kanzlerin: Schritt für Schritt. Denn Normalität kehrt nur mit einem Impfstoff zurück.
Der Kölner Virologe Florian Klein untersucht in einer Spezialambulanz Genesene auf Antikörper gegen das Coronavirus. Im Interview spricht er über seine Forschung, Immunität und das Leben mit dem Virus.
Wenn es um die Lockerung von Corona-Maßnahmen geht, lassen repräsentative Erhebungen die zuverlässigsten Aussagen über den Verlauf der Pandemie zu. Die Studie aus Heinsberg eignet sich dafür nicht, eine nationale Studie lässt auf sich warten. Österreich ist da schon weiter.
In der Quarantäne kommt man auf Gedanken. Etwa bei der Polizei anzufragen, ob man seinen Freund besuchen darf. Die Polizei hat sogar eine gute Antwort und setzt einen Trend bei Twitter: #erlaubtaberfalsch hilft in der Krise weiter.
Präsident Trump behauptete, Schwedens Strategie zur Bekämpfung des Coronavirus ziele darauf ab, viele Bürger dem ständigen Ansteckungsrisiko auszusetzen, um schnell Herdenimmunität zu erreichen. Schwedens Chefvirologe weist diese Kritik entschieden
Forscher um den Virologen Hendrik Streeck haben Zwischenergebnisse ihrer Corona-Studie vorgestellt: Behutsame Lockerungen scheinen möglich – unter strikter Einhaltung bestimmter Regeln.
Rechtsmediziner Klaus Püschel hält nichts von der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, Obduktionen bei Covid-19-Toten eher zu vermeiden. Um die Krankheit zu verstehen, seien Obduktionen das beste Mittel. Was er dabei gelernt hat? Ein Interview.
Afrika im Zeiten der Corona-Pandemie: Mit Seuchenschutz haben afrikanische Länder Erfahrung, auch ist die Bevölkerung vergleichsweise jung. Aber es mangelt ihnen an vielem, nicht nur an teuren Beatmungsgeräten und Intensivbetten.
Das Modell der liberalen Demokratie schlägt sich in der Pandemie überraschend gut. Es gilt, Leben zu schützen und dabei schonend mit den Grundlagen der freien Gesellschaft umzugehen. Ein Essay.
Die Politiker sind im Moment nicht zu beneiden: Es darf nicht zu viele Corona-Kranke auf einmal geben. Gleichzeitig soll Deutschland nicht monatelang stillstehen. Wie soll das zusammengehen?
Robert Koch und Max von Pettenkofer stritten schon im 19. Jahrhundert über die Bekämpfung von Epidemien und die Nützlichkeit von Quarantänen. Was wir daraus für Corona-Kampf lernen können – ein Gastbeitrag.
Experten widersprechen einander oft und korrigieren sich schnell. Ihre Urteile haben zuweilen keine lange Halbwertzeit. Unser Gastbeitrag liefert eine Orientierungshilfe in Zeiten der Pandemie.
Im Zuge der Corona-Eindämmung sind die Schulen in Deutschland bis nach Ostern geschlossen. Darf der Staat Schüler anschließend zum Unterricht verpflichten, wenn das Ansteckungsrisiko weiterhin besteht?
Nicht das Leben als solches will unsere politische Gemeinschaft um jeden Preis schützen, sondern das Leben in Würde. Daraus ergibt sich das Recht, in einer Gesellschaft zu leben, die anders aussieht als die von Nordkorea. Gastbeitrag eines Frankfurter Rechtsphilosophen.
Statt auf Verbote setzt Schweden in der Corona-Krise auf Information und Freiwilligkeit. Restaurants und Bars bleiben geöffnet. Doch die Kritik daran nimmt zu.
Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko wollte tatsächlich, dass sich die Piloten seines Teams absichtlich mit dem Coronavirus infizieren. Nun erklärt er, wie er auf den umstrittenen Vorschlag kam – und warum er nicht umgesetzt wird.
Geben wir im Überlebenskampf Freiheit und Würde auf? Oder steckt hinter dieser Entgegensetzung derselbe Dünkel, der so viele im Westen davon abhielt, in der Pandemie von Ostasien zu lernen?