„Dann schlittern wir in einen Bürgerkrieg“
In etlichen niederländischen Städten ist es zu Protesten gegen die nächtliche Ausgangssperre gekommen. Ein medizinisches Zentrum wurde angegriffen und eine Corona-Teststation ging in Flammen auf.
In etlichen niederländischen Städten ist es zu Protesten gegen die nächtliche Ausgangssperre gekommen. Ein medizinisches Zentrum wurde angegriffen und eine Corona-Teststation ging in Flammen auf.
Am Freitag hatte Großbritanniens Premierminister von Hinweisen auf eine erhöhte Sterblichkeit bei der neuen Corona-Variante gesprochen. Wissenschaftler sagen, das sei zu früh gewesen. Es gebe noch nicht genügend Daten.
Gesundheitsminister Jens Spahn gibt sich bei Corona vorsichtig optimistisch. Das Robert-Koch-Institut meldet weniger Ansteckungen. Dafür hat der Virologe Christian Drosten neue beunruhigende Zahlen zur Virus-Mutante.
Nach der britischen und der südafrikanischen Variante des Coronavirus hat das Frankfurter Uni-Klinikum nun auch die brasilianische Mutation nachgewiesen.
Die Grenzen im Binnenmarkt bleiben offen, doch sollen die Regeln noch strenger werden. Insbesondere für Menschen, die in Hochrisikogebieten leben. Genau dafür hatte sich Bundeskanzlerin Merkel stark gemacht.
Je genauer die neuen Virus-Varianten untersucht werden, um so mehr wachsen die Bedenken: Sollten sie etwa die Immunabwehr unterlaufen können? Eine neue Studie deckt schwächelnde Antikörper nach mRNA-Impfungen auf.
Der Lockdown wurde abermals verlängert, doch von Aktionismus fehlt jede Spur. Anstatt der Infektionskurve immer weiter hinterherzulaufen, sollte die Regierung die Pandemie mit allen verfügbaren Mitteln einhegen.
Die Bundeskanzlerin droht angesichts der schnellen Verbreitung der neuen Virusvariante mit Grenzkontrollen. Sie will in der EU eine Testpflicht für Pendler aus Hochrisikogebieten durchsetzen. Diese Gebiete müssten aber erst einmal definiert werden.
Bund und Länder haben leidenschaftlich über die neuen Corona-Maßnahmen diskutiert – besonders die weitere Schließung von Schulen und Kitas stößt auf Kritik.
Während sich die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Merkel beim verlängerten Lockdown rasch einigten, verhakten sie sich beim Thema Schulöffnung und mussten gar unterbrechen.
Die Sehnsucht nach dem alles entscheidenden Lockdown ist groß. Sie ist ungefähr so groß wie das Verlangen nach wiedergewonnener Freiheit. Beides wird es so schnell nicht geben.
Arbeitgeber sollen verpflichtet werden, ihren Angestellten Homeoffice zu ermöglichen – diese sollen aber ablehnen können. Das läuft dem Sinn der Pandemiebekämpfung zuwider und passt nicht ins Arbeitsschutz(straf)recht. Ein Gastbeitrag.
Das kleine Land im hohen Norden Europas sequenziert seit Pandemie-Beginn sämtliche Proben von Corona-Infizierten. Bisher haben die Wissenschaftler 463 in Island zirkulierende Varianten identifiziert.
Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten beraten am Dienstag über zusätzliche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Ihre wissenschaftlichen Berater halten sie ebenso für zwingend wie große Teile der Bevölkerung.
Es gibt vielleicht eine neue Variante des Coronavirus, sie wurde in einem Krankenhaus in Bayern entdeckt. Bis darüber Klarheit herrscht, dauert es noch ein paar Tage. Das Klinikum forciert derweil die Impfungen.
Dass sich ein Virus mit der Zeit verändert, sei normal. Doch dass es dabei so viel ansteckender werde, beunruhigt den Bundesgesundheitsminister. Jetzt will er die Labore dazu verpflichten, mehr Proben genetisch zu untersuchen.
Den Krankenhäusern in Brasiliens Amazonas-Metropole Manaus geht der Sauerstoff aus. Schwerkranke Patienten werden nun per Charter-Maschine ausgeflogen. Und auch landesweit schnellen die Todeszahlen in die Höhe.
Die Weihnachtsfeiertage feierten die Iren vergleichsweise entspannt – nun hat das Land derzeit die höchste Infektionsrate der Welt. Nach Ansicht der Regierung hat die Virus-Variante aus Großbritannien einen „erheblichen Einfluss“
Bereits am 19. Januar beraten Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten über die aktuelle Pandemie-Lage in Deutschland. Die Kanzlerin plädiert für eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen und konsequentes Arbeiten von zuhause.
Früher als geplant sollen die Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten. Die Rufe nach einem noch schärferen Lockdown werden lauter.
Zufall und Notwendigkeit: Hohe Fallzahlen begünstigen Mutationen des Pandemie-Erregers – und damit ist er auch immer schwerer auszurechnen.
In großer Einigkeit beschloss man in Berlin aufgrund der Infektionen Kontaktbeschränkungen auch für Kleinkinder. Es kam dann aber zu vielen Ausnahmen. Nur in einigen wenigen Ländern nicht, darunter in Hessen.
Die südafrikanische Variante des Coronavirus hat Deutschland erreicht, die Sorge vor den Mutationen wächst. Was hat es mit ihnen auf sich? Und mit welchen Strategien können wir dem Virus auf die Schliche kommen? Darüber sprechen wir im F.A.Z. Podcast für Deutschland.
Die Bundesregierung verschärft die Einreisebedingungen für Menschen aus Ländern, in denen Coronavirus-Mutationen auftreten. Das beschloss das Kabinett nach Angaben aus Regierungskreisen.
Eine systematische Sequenzierung, um Corona-Mutationen zu entdeckten, findet bislang in Deutschland nicht statt. Die neue Verordnung von Minister Spahn halten Virologen für unzureichend – und sie kommt viel zu spät.
Die Corona-Beschränkungen zeigen in den Niederlanden bisher wenig Wirkung. Schulen und Geschäfte sollen deshalb drei Wochen länger geschlossen bleiben. Breitet sich die „englische“ Mutation weiter aus, drohen noch schärfere Maßnahmen.
Der Lungenarzt Cihan Çelik beobachtet, dass Mythen um die Corona-Impfung auch beim Krankenhauspersonal Gehör finden. Im Interview spricht er außerdem über Heiligabend in der Klinik und Alleingänge von Gesundheitsämtern.
Eine neue Phase in der Covid-19-Pandemie: Wie bedrohlich ist B 1.1.7., die britische Virus-Variante – und wie die südafrikanische? Oder stehen wir zum Start der Impfungen gar am Anfang einer Welle problematischer Mutanten?
Pandemiepolitiker flüchten sich in rhetorische Verlegenheitsdiplomatie, statt klar zu kommunizieren. Nicht die einzige Halbherzigkeit.
Die Brexiteers feiern das Ende eines Kampfs, der die britische Politik drei Jahrzehnte lang gequält hat. Ihre Erwartungen gehen über Europa hinaus. Dabei droht ein heimischer Umstand übersehen zu werden.
Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, McConnell, hat die Erhöhung der Coronahilfen gestoppt. Unterdessen ist in den Vereinigten Staaten erstmals die ansteckendere Coronavirus-Mutation nachgewiesen worden.
Aggressiver oder nicht – über die zusätzlichen Risiken, die von der Corona-Viruslinie B 1.1.7 ausgehen, wird viel spekuliert. Nach weiteren Studien gibt es inzwischen einen Streit unter Londoner Forschern.
Es war nur eine Frage der Zeit bis die in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Variante auch in Deutschland ankommt. Nun wurde sie bei einer Frau nachgewiesen, die von Großbritannien nach Baden-Württemberg reiste.
Wegen der Corona-Mutation wurde der Hafen von Dover geschlossen. Die Lastwagen stauten sich. Der britische Gesundheitsdienst testete die Fahrer. Nun können sie wieder aufs europäische Festland fahren.
Wie gefährlich ist die neue Covid-Variante, die gerade in Großbritannien für Grenzschließungen, Reiseverbote und eine Quasi-Absage von Weihnachten sorgt, auch für Deutschland? Darüber sprechen wir mit dem Virologen Alexander Kekulé, der auch auf die harte Kritik des "Spiegel" und eigener Kollegen reagiert.
Wegen einer Mutation des Coronavirus in Großbritannien grenzten zahlreiche EU-Staaten den Reiseverkehr mit dem Königreich zuletzt ein. Nun spricht sich die EU-Kommission in einer Empfehlung für weniger strikte Beschränkungen aus.