Wer sich jetzt noch traut
Mit Kontaktbeschränkungen auf privaten Feiern hat unsere Eventgesellschaft in der Corona-Pandemie eine Pause einlegen müssen. Geheiratet wird jetzt anders – aber mindestens mit Eheringen.
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An den Gedichten Zbigniew Herberts ist keiner vorbeigekommen. Keiner, der den Schiffbruch der hehren humanistischen Ideen und die Reaktion der vergessenen Massen auf sie erlebt hatte. Ein Gastbeitrag.
Ägyptische Archäologen melden einen sensationellen Fund. In der Totenstadt Sakkara graben sie mindestens hundert Sarkophage und vierzig Statuen aus. Das sei noch längst nicht alles, meint Ägyptens Antikenminister.
Von der Mündung bis zu den Quellen: Der Historiker Terje Tvedt zeichnet die bewegte Geschichte des Nils in einem gelehrten Reisebuch nach.
In der berühmten Totenstadt Sakkara in der Nähe von Kairo sind weitere gut erhaltene Sarkophage entdeckt worden. Eine exemplarische vorgeführte Mumie soll aussehen, „als wäre sie erst gestern mumifiziert worden“.
Ob Alhambra oder Taj Mahal – orientalische Gärten haben einen ganz eigenen Reiz. Woher der rührt und warum die Vorstellung vom Paradiesgarten falsch ist, ergründet ein neues Buch.
Verirren ist menschlich, Hinausfinden mitunter übermenschlich. Warum, wie und seit wann beschäftigen wir uns mit Labyrinthen?
Tesla-Chef Elon Musk vermutet, Aliens hätten Ägyptens Pyramiden erbaut. Nicht nur Ägypten findet das nicht witzig. Alternative Theorien zum Bau der Pyramiden sind jedoch kein neues Phänomen.
Das extremste ästhetische Ideal ist derzeit ein voluminöser Po. Dafür schuften Frauen in Fitnessstudios und legen sich sogar unters Messer.
Der Markt für sogenannte „Serious Games“ wächst, Videospiele werden inzwischen etwa für Parkinson-Therapien und digitale Schulungen eingesetzt. Denn: Die Games können mehr als nur unterhalten.
Forscher in Mexiko haben eine riesige Plattform aus der Frühzeit der Maya entdeckt. Wer sich dort hinbegibt, wird nichts sehen außer Feldern und Resten von Urwald. Erst auf dem Computerbildschirm kommt das Bauwerk zum Vorschein.
Gute Gesundheit und guter Geschmack vor allem in Gestalt von Gewürzen sind natürliche Verbündete. Warum ignorieren wir das so hartnäckig? Die Kolumne Geschmackssache.
Die älteste noch existierende Pyramide in Ägypten ist nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten wieder für Besucher geöffnet. Die Djoser-Pyramide wurde etwa 2700 vor Christus von König Djoser in Auftrag gegeben.
Das übliche Kaugummi besteht aus Kunststoffen – mit den bekannten Schwierigkeiten der Entsorgung. Thomas Krämer greift daher auf einen Baumsaft zurück.
Was mit Kunststoffen, Metallen und Stammzellen schon lange gelingt, lässt sich nun auch für Glas nutzen. Wie die additive Fertigung die Verarbeitung eines der ältesten Werkstoffe der Menschheit revolutioniert.
Von Protoplasmen, Hydrogelen und Mucilagen: In ihrem Buch würdigt Susanne Wedlich den Schleim in all seinen Erscheinungsformen.
Was ist der Gegensatz zwischen dem „Schweigen des Todes“ und den Lauten des Lebens? Die walisische Lyrikerin Deryn Rees-Jones dichtet dazu eine moderne Hymne.
Eine Ausstellung in Speyer spürt mit dem „Medicus“-Roman der Heilkunde nach. Dabei nimmt sie den Besucher mit auf eine spannende und vor allem emotionale Reise durch fast 5000 Jahre Medizingeschichte.
Ägyptens Kulturindustrie ist immer noch die bedeutendste in Nahost: Das Filmfest Kairo überzeugt in diesem Jahr mit Produktionen aus dem ganzen arabischen Raum – und einem Sieger aus Mexiko.
Das Leben von Heinz Piontek im Schatten des Krieges ist beispielhaft für viele Angehörige seiner Generation. Sein Gedicht handelt von Flucht und Vertreibung, die er am eigenen Leib erfuhr.
Erst vor kurzem fanden Wissenschaftler heraus, dass Löwen eine Rolle im Kult der alten Ägypter spielten. Nun folgt ein weiterer Sensationsfund: Löwenmumien könnten unter Grabbeigaben aus der Totenstadt Sakkara sein.
Betroffene wollen, dass man Akne nicht mehr als Problem sieht. Kann das den Leidensdruck mindern? Und funktioniert das in Zeiten von utopischen Schönheitsidealen und sozialen Medien überhaupt?
Forscher haben mumifizierte Löwenbabys ausgegraben. Sie glauben, damit neue Erkenntnisse über die Opferkultur der alten Ägypter liefern zu können.
Eine zu lange Schwangerschaft kann für das Kind gefährlich werden. Doch wie lange ist zu lange? Die Datenlage ist dürftig. Eine Studie, die sie verbessern wollte, musste nun abgebrochen werden.
„Art d’Égypte“ in der historischen Altstadt – und mehr: In Kairo mischt sich die zeitgenössische Kunst ein.
Mehr als 75 Jahre lang fotografierte Walter Chandoha Katzen. Die Essenz seiner mehr als dreißig Bücher findet sich jetzt in „Cats. Photographs 1942–2018“ und zeigt, dass uns die Tiere oft ähnlicher sind, als wir denken.
Mit der Aktion soll bewiesen, dass die alten Ägypter Handel mit Völkern aus dem Schwarzen Meer trieben. Vorbild sind die Reisen von Thor Heyerdahl. Der Zielort lautet Alexandria.
In Ägypten haben Wissenschaftler mehrere Mumien entdeckt.
Das neue Design für Tiere sieht nicht nur gut aus. Es soll die Bindung zum Menschen stärken.
Diese Ausstellung weiß nicht nur nicht, was sie sieht, sondern nicht mal mehr, was sie zeigt: Wes Anderson und Juman Malouf lassen im Wiener Kunsthistorischen Museum zu, dass ihre Exponate im Schummerlicht langsam semantisch verbluten.
Für Österreich jedenfalls gilt: Das deutsche Kulturgutschutzgesetz hat den Wettbewerb im internationalen Handel ausgeglichener gemacht
Sudan ist nicht nur ein Land voller Leid und Gewalt. Es hütet auch einen ungeheuren Schatz: eine Nekropolis in der Wüste, die zu den Wiegen der Zivilisation gehört.
Lieblingsbeschäftigungen Sehen und widerrechtlich ausgeübte Wissenschaft: Das Berliner Surrealismus-Museum versucht, die Zeichensprache Max Ernsts zu entschlüsseln.
Ein Phänomen, so alt wie die menschliche Sprache selbst: Über andere klatschen oder lästern. Dabei sind Klatsch und Tratsch nicht einfach schlechte Angewohnheiten, sondern dienen einem höheren Zweck.
Ägyptische Archäologen sind auf eine Tausende Jahre alte Gruft gestoßen. Der Fund ist sensationell – denn die Grabstätte ist außergewöhnlich gut erhalten.
Immer wieder klettern Touristen unerlaubterweise auf die Cheopspyramide. Jetzt herrscht in Ägypten Aufregung über ein Foto, das ein nacktes Paar auf dem knapp 140 Meter hohen Weltwunder der Antike zeigen soll.