Der einsame Wolf
Ferdinand Piëch schmeißt die Brocken hin – und tritt doch nicht von der VW-Bühne ab. In der letzten Präsidiumssitzung wurde deutlich, worum es wirklich geht.
Ferdinand Piëch schmeißt die Brocken hin – und tritt doch nicht von der VW-Bühne ab. In der letzten Präsidiumssitzung wurde deutlich, worum es wirklich geht.
Der Patriarch von Volkswagen gibt auf. In einem beispiellosen Machtkampf verliert an einem Samstag im April 2015 am Ende Ferdinand Piëch. Das gab es noch nie.
Im Volkswagen-Machtkampf hat es zwischen den obersten Aufsehern richtig gekracht. Firmen-Patriarch Piëch konnte keinen von seiner Position überzeugen. Schließlich haben die übrigen fünf sogar gedroht, ihn notfalls zum Rücktritt aufzufordern, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Martin Winterkorn bleibt Volkswagen-Vorstandschef, Ferdinand Piëch hat ein rüdes Foul begangen. Doch der Alte, wie sie ihn ehrfürchtig nennen, wird nicht ruhen. Und es gibt einen Präzedenzfall. Ein Kommentar.
Volkswagen-Chef Martin Winterkorn hat den hausinternen Machtkampf gewonnen. Er bleibt im Amt. Und sein Vertrag wird sogar verlängert. Es ist eine Niederlage für den mächtigen Ferdinand Piëch.
Volkswagen-Patriarch Ferdinand Piëch hat einen Angriff auf Vorstandschef Martin Winterkorn gestartet. Ob er sich durchsetzt, hängt vom Aufsichtsrat ab. Eine Mehrheit hat Piëchs Familie dort nicht.
Im Machtkampf bei VW meldet sich nun Wolfgang Porsche zu Wort. Die Aussagen von Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch seien dessen Privatmeinung – und mit der Familie Porsche nicht abgestimmt.
Thomas Middelhoff musste über Weihnachten im Gefängnis bleiben. Bernie Ecclestone bekam für 100 Millionen Euro einen Freifahrtschein. Was in deutschen Gerichtssälen passiert, grenzt an Erpressung durch die Obrigkeit.
Der Übernahmekrimi mit VW brachte Porsche viel juristischen Ärger ein. Der frühere Chef des Sportwagenbauers, Wendelin Wiedeking, ist aber vorerst aus dem Schneider: Das Landgericht will kein Verfahren gegen ihn eröffnen - aus Mangel an Beweisen.
Will Wolfgang Porsche sein Vermögen dem Zugriff des deutschen Fiskus entziehen und so hunderte Millionen Euro Steuern sparen? Dokumente aus dem Finanzministerium legen das nahe. Über die Mühen ebenso kreativer wie legaler Steuergestaltung.
Der Fund des 70 Jahre alten Ur-Porsches Egger-Lohner C2 hatte ein gewaltiges Medienecho ausgelöst. Nun stellte sich heraus, dass der Wagen in einem Depot stand.
Ein Hedgefonds fordert eine Milliardensumme vom VW-Patriarchen Ferdinand Piëch und von Porsche-Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche. Sie sollen Aktionäre getäuscht haben, als die Fusion von Porsche und VW vorbereitet wurde.
Gut 70 Jahre galt der Egger-Lohner C.2 als verschollen. Es ist das allererste Fahrzeug, das Ferdinand Porsche konstruierte: im Jahr 1898.
Hässliche Weihnachtspost: VW-Patriarch Ferdinand Piëch wird der Beihilfe zur Marktmanipulation beschuldigt. Nach F.A.Z.-Informationen hat der Staatsanwalt die Ermittlungen beendet. Wie wird sich Piëch verteidigen?
cru./rit. FRANKFURT, 10. September. Die Konzernabende von Volkswagen sind stets eine mehr oder weniger perfekte Inszenierung. So auch am Montag in Frankfurt.
sup. STUTTGART, 17. Juni. Die Porsche Holding SE ist wieder ganz in den Händen der Familien Porsche und Piëch. Das Emirat Qatar, das zuletzt 10 Prozent der ...
Ausgerechnet einen der traurigsten Momente in seinem Leben hat Wolfgang Porsche mit einer breiten Öffentlichkeit teilen müssen.
sup. LEIPZIG, 1. Mai. In der Vergangenheit waren Porsche-Aktionäre Miteigentümer am gleichnamigen Stuttgarter Sportwagenbauer.
cru. FRANKFURT, 12. Februar. Die Familien Piëch und Porsche - Haupteigentümer von Volkswagen, dem drittgrößten Autohersteller der Welt - werden von ihrer ...
Vor fünf Jahren wollte Porsche den wesentlich größeren Volkswagen-Konzern übernehmen. Als die Pläne publik wurden, stieg der VW-Aktienkurs steil an. Hat dabei im Hintergrund jemand den Markt manipuliert? Die Staatsanwaltschaft ermittelt schon länger, jetzt auch gegen Ferdinand Piëch.
Porsche entwickelt sich vom Sportwagenbauer zum Vermögensverwalter. Ein Grund zum Tränenvergießen ist das nicht.
Porsche entwickelt einen fast unglaublichen Sportwagen mit drei Motoren. In Deutschland soll der Spyder 768.000 Euro kosten. Auf Testfahrt im „Rolling Chassis“.
17,5 Millionen Euro hat Martin Winterkorn 2011 verdient. Der 64 Jahre alte Schwabe ist keiner, der seinen Wohlstand zur Schau stellt. Was macht der VW-Konzernchef also mit all dem Geld?
cru./rit. FRANKFURT, 13. September. Wenn der Volkswagen-Konzern zur großen Show einlädt, um seine Markenkohorte zu feiern, dann steht zu vorgerückter Stunde stets Konzernpatriarch Ferdinand Piëch im Mittelpunkt.
Man sollte wirklich nicht jedem Dementi glauben. Diese Woche hat es wieder gezeigt. Was hat man im Hause Porsche nicht alles dementiert? Die Wahrheit sieht ganz anders aus. Immerhin: Ein gewisser Unterhaltungswert bleibt.
Die Mitarbeiter von Porsche wurden im Kampf um die Dominanz im neuen Konzerngebilde von Volkswagen und Porsche zuletzt instrumentalisiert und zum Teil auch emotional aufgepeitscht. Jetzt müssen sie von ihrem Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Porsche wieder beruhigt werden, in einer Betriebsversammlung, die zu einer emotionalen Abschiedsveranstaltung für Wendelin Wiedeking wird. Richtig glaubwürdig gelingt das nicht.