Neapel als Warnung
Zu „Die italienische Ehe“ (F.A.Z. vom 21. September): Danke für den klarsichtigen Beitrag. Hier lohnt es sich, die Vorgeschichte anzusehen.
Zu „Die italienische Ehe“ (F.A.Z. vom 21. September): Danke für den klarsichtigen Beitrag. Hier lohnt es sich, die Vorgeschichte anzusehen.
Die Agenda 2010 sollte wieder zum Vorbild deutscher Politik werden.
Leser Dr. Andreas Püttmann meint in seinem Leserbrief „Eingeschränkt lebenstauglich“ (F.A.Z. vom 6. September), dass wir in Deutschland nach fast siebzig ...
Russland wird im Westen mitverantwortlich für das Morden in Syrien gemacht, ist in den UN isoliert und riskiert, dass das Gremium politisch abgewertet wird. Dennoch bleibt Moskau bei seiner Haltung.
Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung - und davon bekommt Baunatal derzeit reichlich zu spüren. Der eigenständigen Stadt im Speckgürtel von Kassel geht ...
Jeder zweite Deutsche befürchtet einer neuen Umfrage zufolge, dass die Schuldenkrise Auswirkungen auf den Wohlstand haben könnte. Den Aussagen der Politiker zur Schuldenkrise glaubt demnach nur jeder Zehnte.
Wer hat uns die Krise eingebrockt? Waren es Computerprogramme, die die Finanzpolitik nach derselben Logik beeinflussen, mit der Amazon Bücher empfiehlt? Unser Sommer-Gesprächspartner meint: „Die Marktwirtschaft ist unschuldig, die wurde selbst geschändet.“
Die Proteste von Rio bis Istanbul zeigen: Die Mittelschicht begehrt nicht nur auf, wenn sie durch neuen Wohlstand zu Selbstbewusstsein kommt. Sie protestiert auch, wenn ihr Chancen vorenthalten werden.
Laut einer Studie werden die Handelsströme bei einem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten deutlich umgelenkt. Deutschland kann mit 180.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen rechnen.
Die Durchschnittsrente sagt wenig über den Rentnerwohlstand. Zwar liegt jede zweite Rente unter 700 Euro. Doch die Statistik ist verzerrt durch Selbständige, Hausfrauen und Beamte. Derzeit ist Altersarmut noch nicht verbreitet.
Hilfsorganisationen lehnten es ab, sie in syrische Flüchtlingslager mitzunehmen. Dann buchte Dunja Khoury einfach einen Flug. Und kam an – mit eintausend Blatt Malpapier und Buntstiften im Gepäck.
Geht es den Ländern Südeuropas umso schlechter, je mehr sie sparen?
Arme reiche Jugend? Die Studie der Unicef, die den Zusammenhang von Wohlbefinden und Wohlstand klären will, ist eine Statistik, die nur munter drauflos addiert.
Nur weil sich niemand zur Gier bekennt, muss noch lange nicht die Politik regeln, wer wie viel verdienen soll - sinnvoller wäre die Einsicht, dass es eben doch Güter gibt, die sich nicht in Geldwert ausdrücken lassen.
Nach dem Bericht weist Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann in seinem Interview - zu Recht - auf die enorme Bedeutung der Finanzwirtschaft für Wachstum,
Der Staat will die Banken schärfer kontrollieren. Das ist ein Fehler. Er sollte sich besser um einen geeigneten Ordnungsrahmen für die Institute bemühen.
Immer mehr Treibhausgase belasten die Umwelt. Eine Bundestags-Enquete spricht sich nun für die globale Deckelung von Emissionen aus. Strittig sind allerdings konkrete Handlungsempfehlungen.
Über 800 Kilometer kann man nach Rom reisen, eine Liebe finden, ein Gedicht schreiben - oder beruflich im Stau nach München stehen, und eine veritable Mittlebenskrise bekommen, wenn man sich falsch entscheidet.
Das Bruttoinlandsprodukt soll künftig nicht mehr alleiniger Wachstumsmaßstab sein. Die Enquête-Komission schlägt zehn neue Messwerte vor, die Aufschluss über den materiellen Wohlstand, soziale Teilhabe und Umweltaspekte geben sollen.
Wenn der Wohlstand in Europa erhalten werden soll, müssen die Länder ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern, mahnte die Kanzlerin. Zugleich brachte sie weitere Überbrückungsmaßnahmen ins Gespräch, sollte die Arbeitslosigkeit hoch bleiben.
Präsident Barack Obama hat vor hunderttausenden Amerikanern den Eid für seine zweite Amtszeit abgelegt. Auf den Stufen des Kapitols schwor er auf Verfassung und Bibel. Anschließend erklärte er ein „Jahrzehnt des Krieges“ für beendet.
Zwei Jahre hat die Enquetekommission im Bundestag über wirtschaftliches Wachstum debattiert. Einig wurde man sich nicht. Allzu groß sind die ideologischen Unterschiede.
Lässt sich die Entstehung und Verbreitung wirtschaftlichen Wohlstands in der Welt monokausal erklären? Daron Acemoglu und James Robinson sagen "ja": Die richtigen politischen Institutionen sind entscheidend. Andere Ökonomen, darunter Jeffrey Sachs, halten eine monokausale Erklärung für unbefriedigend. Kürzlich wurde eine Kontroverse darüber ausgetragen.
Die Frage nach den Ursachen des wirtschaftlichen Wohlstands hat im 18. Jahrhundert Adam Smith, den Vater der modernen Wirtschaftslehre, beschäftigt, und nach ...
München bietet einer neuen Studie zufolge die beste Situation auf dem Arbeitsmarkt und den höchsten Wohlstand. Am besten entwickelt haben sich Magdeburg und Oldenburg. Weit abgeschlagen ist Berlin.
Der Wohlstand wächst. Aber nicht für alle gleich. Es mehren sich Zweifel, ob es gerecht zugeht in unserem Land. Wenn Reichtum immer mehr vererbt wird, schwindet der Glauben an die Leistungsgesellschaft.
Der Wohlstand in Deutschland steigt massiv: Die Vermögenswerte haben sich binnen zwei Jahrzehnten mehr als verdoppelt, das belegen die Zahlen der Deutschen
Wohlstand und Freiheit haben sie schon reichlich, die Deutschen, und darauf wollen sie auch nicht verzichten. Für die Zukunft wünschen sich die meisten ein Leben, das einfacher, solidarischer, weniger materialistisch ist - vor allem aber: sicherer.
Henne oder Ei? Die alte Modernisierungsthese besagt, wirtschaftliche Wohlfahrt sei eine Voraussetzung der Demokratie. Seit einigen Jahren wird mit Verve die entgegengesetzte These vertreten: Wirtschaftlicher Wohlstand setzt zumindest auf Dauer Demokratie voraus. In den kommenden Tagen wird darüber diskutiert - auf einer hochrangig besetzten Konferenz, die sich im Internet verfolgen lässt. Von Gerald Braunberger
Was ist Wohlstand? Experten suchen schon lange nach einer Alternative zur bisherigen Messgröße BIP. In Krisenzeiten definieren viele ihren Wohlstand anders. Ein neuer Index will das erfassen.
Gerade in den wohlhabenden Gesellschaften ist die Ansicht verbreitet, dass (mehr) materieller Wohlstand nicht glücklicher macht.
Die EU will ihre Sanktionen gegen Zimbabwe teilweise aufheben. Voraussetzung sei ein „friedliches und glaubwürdiges“ Verfassungsreferendum.
Die faszinierendste These der Glücksforschung lautet, dass der zunehmende materielle Wohlstand die Menschen nicht dauerhaft zufriedener mache.
Die Fettleibigkeit ist ein Übel, an der immer mehr Menschen in Deutschland leiden. Eine Initiative will dem ungesunden Lebensstil jjetzt mit ganz eigenwilligen Methoden zu Leibe rücken.
Schießt Wohlstand Tore bei der EM? Ein amerikanischer Sportökomom ist davon überzeugt. Er liegt falsch. Siege oder Niederlagen sind vor allem im sportlichen Detail begründet.
Fromm, volksnah, fortschrittlich - so sieht Mahmud Ahmadineschad sich selbst. Für den Westen ist der iranische Präsident der Holocaustleugner, der die Auslöschung Israels prophezeit, einer der gefährlichsten Männer der Welt. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung kündigt er seinen Rückzug aus der Politik an.