„Es gibt keine Blasen an den Märkten“
Der neue Wirtschafts-Nobelgedenkpreisträger Eugene Fama erklärt im Interview, warum Amerikas Zahlungsunfähigkeit nicht unbedingt ein großes Ereignis gewesen wäre.
Der neue Wirtschafts-Nobelgedenkpreisträger Eugene Fama erklärt im Interview, warum Amerikas Zahlungsunfähigkeit nicht unbedingt ein großes Ereignis gewesen wäre.
Der Homo oeconomicus als zentraler Modellmensch der neoklassischen Wirtschaftswissenschaft weiß alles, kalkuliert kühl und ist darauf bedacht, stets den
Die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise ist auch eine Krise der Wirtschaftswissenschaften. Weder hat sie die Probleme kommen sehen, vor allem aber ist ...
Wenn Arbeiter fehlen, müssen die Älteren die Lücken füllen. Aber schaffen die das? Ja, sagt Demographie-Forscher Axel Börsch-Supan. Selbst am Band bestehen die Alten gegen die Jungen. Und mehr Lebensfreude haben sie auch, wenn sie länger arbeiten.
Die Finanzkrise hat auch das Theoriegebäude der Wirtschaftswissenschaften ins Wanken gebracht. In den Hörsälen wird der Ruf nach einem Neuanfang lauter. Ob sich in der Ökonomie ein Paradigmenwechsel vollzieht, ist aber längst nicht ausgemacht.
Vor zwanzig Jahren gab es nur 2 Prozent weibliche VWL-Professoren. Heute sind es 12 Prozent. In der jungen Generation von Ökonomen drängen immer mehr Frauen nach vorne.
Der Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften wird in diesem Jahr den amerikanischen Forschern Alvin E. Roth und Lloyd S. Shapley für ihre Arbeiten auf dem Gebiet des "Market Design" zuerkannt.
Mittlerweile nehmen die Erkenntnisse der Psychologie in den Wirtschaftswissenschaften einen festen Platz ein - die Idee, psychologische Erkenntnisse mit
Es ist nicht das erste Mal, dass Demonstranten leerstehende Uni-Gebäude in Frankfurt besetzen. Die Polizei rechtfertigt ihr Verhalten.
Verluste nehmen Menschen stärker wahr als Gewinne. So etwas kann einen den Verstand kosten. Doch die Scheu vor Verlusten lässt sich überlisten.
Daran hängt unser aller Glück: Tomás Sedlácek weiß, dass die Ökonomie an normativen Fragen nicht vorbeikommt.
Europa brauche eine starke fiskalische Institution hinter der EZB, sagt der Wirtschaftswissenschaftler. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zieht er Parallelen zur Lage Amerikas vor 1787.
Soll ein Staat in einer Wirtschaftskrise sparen oder im Gegenteil seine Ausgaben erhöhen? Ökonomen streiten seit Jahrzehnten über die Frage. Die Schuldenkrise wirft ein neues Licht auf das Thema.
Ilham Tohti ist Uigure und lehrt an einer Pekinger Universität. Der chinesischen Regierung ist er ein Dorn im Auge, weil er ihre Minderheiten-Politik kritisiert.
Wirtschaft hat mich generell schon früher sehr interessiert, speziell alles was mit Finanzmärkten zusammenhängt. Im Herbst 2008 habe ich in Frankfurt mit dem Studium der Wirtschaftswissenschaften angefangen.
17 der 38 lebenden Nobelpreisträger für Wirtschaft treffen sich diese Woche in Lindau am Bodensee. Sie wollen über die Zukunft der Weltwirtschaft und der Ökonomik debattieren.
Wer als Student der Wirtschaftswissenschaft so um das dritte, vierte Semester herum erfährt, dass sich ihr imponierendstes Theoriegebäude eine "Theorie des allgemeinen Gleichgewichts" nennt, kommt ins Staunen.
Gleichwohl der Wirtschaftsnobelpreys kein Nobelpreys ist und die Wirtschaftswissenschaft womöglich keine Wissenschaft, ehret er doch große Leistungen, wie die Autorin erkläret.