Fachwerk für Windräder
Die Hochschule Mittelhessen und ein Unternehmen entwickeln günstigere Masten für Windkraftanlagen. Im Inneren hält ein Stahlgerüst die Betonhülle zusammen. Zudem könnten die neuen Masten auf mehr Flächen in Hessen stehen.
Die Hochschule Mittelhessen und ein Unternehmen entwickeln günstigere Masten für Windkraftanlagen. Im Inneren hält ein Stahlgerüst die Betonhülle zusammen. Zudem könnten die neuen Masten auf mehr Flächen in Hessen stehen.
Die Kritik an der Höchstspannungstrasse Suedlink wächst. Die Arbeitsgemeinschaft Nord zweifelt gar ganz am Bedarf der Anlage. Doch CDU und Grüne verteidigen das Projekt.
Erst Ende Februar wird der Windpark in Heidenrod im Rheingau-Taunus-Kreis fertig sein. Dann liefert er den vollen Stromertrag, das soll die Gemeindekasse füllen.
Der Hessische Landtag steht zur Energiewende, nur die Liberale warnen vor Chaos. Der CDU warfen sie vor, ein „doppeltes Spiel“ zu treiben.
Gibt es für den Rotmilan abseits der Rotoren genug zu fressen, dann kommt er den Anlagen nicht in die Quere. Das zeigt ein Artenschutzprojekt im Vogelsberg.
Kaum ein anderes deutsches Unternehmen hat mehr Windräder an der Küste errichtet als PNE Wind. Doch nun tobt intern ein heftiger Streit zwischen Management und Großaktionär.
Novum in Hessen: Per Entscheid haben Bürger in Oestrich-Winkel erstmals den Ausbau der Windkraft zu Fall gebracht. Die FDP im Landtag spricht von einem „Denkzettel“ für Schwarz-Grün.
Energiewende ja, aber nicht vor der eigenen Tür: Nach diesem Prinzip laufen viele Diskussionen über die Windkraft. Besonders im Rheingau. In Wiesbaden sollen die Windräder direkt am Rand einer Großstadt in den Himmel wachsen.
Lange und heftig ist gestritten worden über Windräder im Stadtwald von Oestrich-Winkel. Am Sonntag nun entscheiden die Bürger über „Ja“ oder „Nein“. Das Ergebnis könnte knapp werden.
Die Debatten über Windräder und das geplante Stadtmuseum in Wiesbaden haben der streitbaren Galionsfigur der Union scharfe Kritik eingetragen - auch aus den eigenen Reihen.
Hessens grüner Wirtschaftsminister Al-Wazir diskutiert mit Umweltschützern und Parteifreunden über Bürgerproteste und die Energiewende. Doch bei der Basis wächst die Unzufriedenheit.
Das rot-grüne Bündnis in Oestrich-Winkel kommt den Windkraftgegnern nun zum Teil entgegen und verzichtet auf Anlagen auf dem Taunuskamm. Der CDU ist das nicht genug. Sie will grundsätzlich keine Rotoren im Rheingau.
Windrad hier oder da? Lange schon wird über die Energiewende diskutiert. Zusehends testet das Thema die Belastbarkeit der schwarz-grünen Koalition. Von der Möglichkeit eines politischen Klimawandels.
Ein Bürgerbegehren und eine Umfrage befeuern die Debatte über Windräder auf dem Taunuskamm. Kritiker des Projekts drohen mit Klage.
Der baden-württembergische Energieversorger ENBW will Kleinanleger für die erneuerbaren Energien gewinnen und lockt mit einem festen Zinssatz. Die Sache ist aber nicht unproblematisch.
Das Land hat den Bau von Windrädern in Frankfurt-Bergen-Enkheim zu recht vereitelt, wie das Verwaltungsgericht Frankfurt meint. Die Anlage könnte eine Funksignalstation in der Wetterau stören.
Hessens Energieminister Tarek Al-Wazir kann der Windkraft im Grundsatz viel abgewinnen. Der Eröffnung des Windpark in Freiensteinau im Vogelsberg bleibt er aber fern - weil zu viel Bäume für das Projekt fielen.
Manager der Telekom reisten vor Jahr und Tag in den Schwarzwald, um schnelles Internet zu bringen. Doch wichtiger waren ihnen ihre Kupferkabel. So blieb alles beim Alten. Bis ein Landkreis die Sache selbst in die Hand nahm.
Auch das ist ein Aspekt der Energiewende: Weniger als 15 Kilometer Abstand will die Flugsicherung nicht zwischen Windrädern und ihren Funkfeuern zur Flugzeug-Navigation dulden. Das gehe zu weit, meint die Windkraftbranche.
Die CDU geht in Sachen Windenergie auf Distanz: Der Mindestabstand zwischen Wohnhäusern und Rotoren soll auf das Zehnfache der Windradhöhe steigen. Die SPD beklagt ein doppeltes Spiel. Auch die FDP sieht darin keine gute Idee.
Windanlagen-Bauer haben alle Hände voll zu tun: In diesem Jahr dürften quer durch die Republik mehr Turbinen aufgestellt werden als jemals zuvor.
Hessens Wirtschaftsminister Al-Wazir verteidigt den Ausbau der Windkraft in Hessen - mit Unterstützung der CDU im Landtag. Nun wirft ihm ein CDU-Bundestagsabgeordneter aus Nordhessen einen „Kniefall vor Windradlobby“ vor.
Hessen will von Kohle und Öl unabhängig werden - und setzt dabei auf die Windkraft als Motor. Kritiker des Ausbaus haben aus Sicht des Grünen-Wirtschaftsministers Al-Wazir die falschen Argumente.
Wo sollen Windräder in Südhessen stehen? Diese Frage treibt auch viele Bürger um und so liegen inzwischen 30.000 Stellungnahmen vor. Doch bisher ist offen, was überhaupt Kriterien für eine „Landschaftszerstörung“ sein könnten.
Windräder in Wäldern sind den hessischen Liberalen ein Dorn im Auge. Im Landtag findet ihre Fraktion aber keine Mitstreiter in diesem Fall.
Die Energiewende hängt nicht am Ökostrom. Dies ist vielen Deutschen jedoch nicht klar. Dem Klima ist egal, wie CO2-Ausstoß vermieden wird. Auch saubere Heizenergie und Energieeinsparungen sind wichtig.
Die SPD sieht die Ziele des Energiegipfels in Gefahr. Der hatte vor zwei Jahren festgelegt, dass zwei Prozent der Landesfläche für Windräder genutzt werden sollen. Die FDP will von dieser Vorgabe nichts mehr wissen.
Es ist ein Unterschied, ob zehn Windräder eine Sichtachse total verstellen oder ein einziges Exemplar einen weiten Panoramablick auflockert. Es kommt immer auf den Einzelfall an.
Das Landesamt für Denkmalschutz hält die Vorrangflächen auf dem Taunuskamm für nicht genehmigungsfähig. Belastend und grob unangemessen sei dort ein Bau. Die öffentliche Debatte schlägt inzwischen hohe Wellen.
Die Windräder bringen die Grünen in ein Dilemma. Der überstürzte Ausstieg der Deutschen aus der Atomenergie und die dezentrale „Energiewende“ lassen der Partei auch in den Kommunen keine Wahl.
Die in Hessen angestrebte Energiewende funktioniert auch mit Windrädern anderswo. Neue Stromleitungen müssen sowieso gezogen werden. Der Landesregierung läuft schon jetzt die Zeit davon.
Bund und Länder haben sich geeinigt, wie Windstrom künftig gefördert wird und was mit selbst produziertem Strom passiert. Wichtige Themen sind aber noch nicht geklärt. Ein Überblick.
Der Konzern produziert künftig in England und investiert dafür 190 Millionen Euro in eine Fabrik für Meeres-Windkraftanlagen. Das ist in dieser Branche die erste größere Investition seit langem.
Ob der Bau von Windkraftanlagen im Hochtauus nahe Neu-Anspach nach dem Rückzug des Versorgers Süwag gescheitert ist, muss sich erst noch zeigen. Politiker fordern eine Neubewertung.
Die Ökostrom-Umlage macht den Strom teuer. Horst Seehofer bringt nun eine Deckelung ins Gespräch. Aber warum 8 Cent, wenn die Umlage heute bei 6,2 Cent je Kilowattstunde liegt?
Seit Jahren beschweren sich Polen und Tschechen über den deutschen Ökostrom, der ihre Netze durcheinanderbringt. Damit ist jetzt Schluss. Der Stromfluss soll künftig kontrolliert werden.