Das letzte Wort hat die Unesco
Der Energieversorger ENBW hat eine Sichtachsenstudie vorgelegt, die neue Fakten im Streit um einen möglichen Lorcher Windpark schaffen soll. Die aber sorgt für Aufregung und Unverständnis.
Der Energieversorger ENBW hat eine Sichtachsenstudie vorgelegt, die neue Fakten im Streit um einen möglichen Lorcher Windpark schaffen soll. Die aber sorgt für Aufregung und Unverständnis.
Die umstrittenen Windräder auf einige wenige Areale konzentriert - das ist der Plan des Regionalverbands Frankfurt/Rhein-Main. Die vorgelegten Pläne könnten auch bei Kritikern gut ankommen.
Die Region stellt ihren überarbeiteten Plan vor, wo Windkraftanlagen stehen könnten. Um die Burg Münzenberg hat sich einiges verändert.
Stundenlang haben Union und SPD über den Ausbau der erneuerbaren Energieträger debattiert. Danach sagt die Kanzlerin und sagen die Ministerpräsidenten: Das Meiste ist geschafft.
Wenn es nach dem Bundeswirtschaftsministerium geht, wird der Ausbau der Windenergie in Hessen erliegen. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir müsste sein nächstes politisches Ziel begraben.
In Mainz beginnt ein politisches Experiment. Die rheinland-pfälzische SPD und ihre Ministerpräsident Malu Dreyer will das Land mit Grünen und FDP regieren. Ein Koalitionspartner muss dabei besonders politisch zurückrudern.
Wegen einer neuen Brücke über die Elbe hat Dresden vor ein paar Jahren den Welterbe-Status verloren. Laut der Unesco könnte das auch am Mittelrhein wegen geplanter Windräder geschehen.
Die Bundesregierung bevorzuge in Sachen Windkraft die Investoren im Norden, sagt ein Vertreter der Kasseler Stadtwerke. Er kritisiert, dass dem Süden dadurch Zusatzkosten für Strom entstünden.
Die nächste Runde im Streit um den Windpark bei Lorch ist eingeläutet. Mit einer Sichtachsenstudie hält das Land Hessen an seinem Plan für den Park fest. Der Lorcher Bürgermeister kritisiert die „massive Einmischung“ aus Rheinland-Pfalz.
Das geplante Golfparadies von Trump an der Küste ist den Schotten ein Dorn im Auge. Umso erfreulicher für sie, dass der Milliardär jetzt eine Niederlage einstecken muss.
Gute Standorte für Windenergieanlagen sind rar. Deswegen werden immer mehr kleine Anlagen durch große ersetzt. Der technische Fortschritt macht das möglich, doch das Repowering stößt an Grenzen.
Eine Phalanx der drei größten Parteien Wiesbadens hat die Installation der Windräder ohne Rücksicht auf den Willen der Bevölkerung durchgesetzt. Die Hybris der Politiker unter die Kontrolle des Volkes zu bringen ist der Sinn direkter Demokratie.
Sieg für die Mehrheit der Stadtverordneten und die Verwaltung: Das Wiesbadener Verwaltungsgericht erklärt ein Bürgerbegehren gegen geplante Windräder auf dem Taunuskamm für unzulässig.
Der Weltkulturerbe-Status des Mittelrheintals könnte durch die Aufstellung von Windrädern nahe der Stadt Lorch gefährdet werden, warnt die Deutsche Unesco-Kommission.
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass ein Mindestabstand von 1.000 Metern zwischen Siedlungen und Windrädern rechtens ist. Ein Unternehmen aus Osthessen hatte dagegen geklagt.
Bei Gedern entstehen für 21 Millionen Euro am Vogelsberg neue Windkraftanlagen. Sind Fledermäuse in der Nähe, schalten sie sich ab.
Windräder nur an der Waterkant? So soll es nicht sein, sagt der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir von den Grünen. Und fordert eine Quote für küstenferne Bundesländer.
Die Energiewende, die in der Rhein-Main-Region knirscht, vollzieht sich derweil mit großem Schwung im Raum Kassel. Ein Werkstattbesuch bei Windmüllern auf 196 Metern Höhe.
Energiewende? In Bayern und Baden-Württemberg jedenfalls nicht. Windkraft ist unbeliebt, Geothermie und Wasserkraft ebenfalls, und jetzt steckt auch noch die Solarbranche in der Krise. Was ist da eigentlich los?
Windräder in den Randzonen des Mittelrheintals könnten den Status des Weltkulturerbes gefährden. Warnende Töne kommen direkt von der Unesco-Kommission.
Grünes Ideal: Biomasse und Windkraftwerke
Windräder sind nicht nur in der engen Kernzone des Mittelrheintals tabu, sondern auch in den Randzonen - so will es das Land Rheinland-Pfalz. Eine in jeder Hinsicht richtige Entscheidung.
Im Regionalplan Hessen seien für einige Kreise weniger Windräder vorgesehen, als derzeit dort stehen. Das versetzt die Anlagenbetreiber in Unruhe. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir beschwichtigt.
Horst Seehofer macht seine eigene kleine Energiewende – und die Republik soll dafür zahlen. Der Regierungschef von Kleinbayern hat wieder einmal rascher begriffen als andere: Statt auf Stromtrassen und Windräder setzt er nun doch auf Gaskraftwerke.
Geht ein Öko-Unternehmer für den grünen Strom auch über Leichen? Im Bremer „Tatort. Wer Wind erntet, sät Sturm“ wird der Kampf um Umweltschutz sehr schmutzig.
In Heidenrod im Rheingau-Taunus drehen sich zwölf neue Windräder. Sie sollen rund 90 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen. Minister Al-Wazir lobt Heidenrod als „Leitbildgemeinde für die Energiewende“.
Werden Windräder in hessische Wälder gebaut, verkomme der Forst zur Industrieanlage, prognostiziert die FDP. Doch mit ihrem Nein zur Energiewende begeben sich die Liberalen in einen Widerspruch, kontert die Gegenseite.
Der Dirigent Enoch zu Guttenberg wanderte einst durch die oberfränkischen Täler – verwunschen und wild. Doch jetzt kommen auch dorthin immer mehr Windräder. Für ihn ist das ein brutaler Frevel an Landschaft und Menschen.
Die großen Energieerzeuger wollen weitere Windkraftanlagen vor der deutschen Küste bauen. Die EU-Kommission hat Deutschland jetzt erlaubt, den Bau mit Steuergeldern zu bezuschussen.
Die jüngsten Orkan-Tage haben die Netzbetreiber einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet. Zahlen müssen das die Verbraucher. Die Lage war so brenzlig, dass Hunderte Windräder einfach abgeschaltet wurden.
Aus Sicht der hessischen FDP stehen in Hessen schon mehr als genug Windräder. Ausschließlich auf erneuerbare Energien zu setzen sei ein Fehler, sagt der FDP-Fraktionschef im Landtag, Florian Rentsch im Interview mit der F.A.Z.
Nach Ansicht von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir verliert die Energiewende nicht an Schwung. Er hofft, dass bis 2018 in Hessen 500 weitere Windkraftanlagen in Betrieb gehen. Die umstrittene Stromtrasse Suedlink hält er für unabdingbar.
Amerika verfügt über endlose Küstenstreifen, aber kein einziges Windkraftwerk im Meer. Das wird vorerst so bleiben. Das Projekt, das am weitesten vorangeschritten war, ist gerade - bildlich gesprochen - abgesoffen.
Zwölf Jahre alt ist die Ankündigung, in Südhessen Vorranggebiete für Windräder auszuweisen. Diese Gebiete gibt es bis heute nicht. Derzeit wirkt das Verfahren wie eine Beschäftigungstherapie für Regionalpolitik und Verwaltung.
Fast 90 neue Windräder sind 2014 in Hessen aufgestellt worden. Die Leistung übertrifft jene der im Vorjahr aufgestellten Anlagen deutlich - aber im Bundesvergleich ist der Ausbau nur durchschnittlich. Dennoch mahnt die Wirtschaft.
Da staunt selbst die Bundesregierung: Im vergangenen Jahr sind in Deutschland mehr neue Windkraftanlagen in Betrieb gegangen als jemals zuvor. Eine schlechte Nachricht für die Stromkunden.