Der mit der Börse tanzte
Es war ein trüber Sonntagnachmittag Ende Oktober 2008, als eine knappe Pressemitteilung von Porsche den Anstoß für den spektakulärsten Kursanstieg gab, den
Es war ein trüber Sonntagnachmittag Ende Oktober 2008, als eine knappe Pressemitteilung von Porsche den Anstoß für den spektakulärsten Kursanstieg gab, den
Die Staatsanwaltschaft klagt die früheren Porsche-Vorstände Wendelin Wiedeking und Holger Härter an. Ihnen wird Kursmanipulation vor der gescheiterten VW-Übernahme vorgeworfen. Andere Vorwürfe werden fallengelassen.
MÜNCHEN, 18. Dezember (AFP). Die Staatsanwaltschaft Stuttgart will den ehemaligen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking im Zusammenhang mit dem gescheiterten ...
Der frühere Porsche-Chef Wendelin Wiedeking expandiert ins Restaurantgeschäft: „Vialino“ soll seine neue Pizza- und Pasta-Kette heißen. Nicht nur der Name erinnert stark an die Restaurantkette Vapiano.
Den Verzicht auf Staatshilfe hat der legendäre Porsche-Chef Wendelin Wiedeking wie eine Monstranz vor sich hergetragen. „Luxus und Stütze“, sagte er gern, ...
Das „Davidprinzip“ ist zum Flohmarktartikel geworden. Das Buch wird dutzendfach auf Online-Plattformen angeboten, zu Preisen ab 46 Cent.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat ihre Ermittlungen gegen den ehemaligen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und den früheren Finanzvorstand Holger Härter weitgehend abgeschlossen. Bis Oktober soll feststehen, ob Anklage erhoben wird.
STUTTGART, 5. August (dpa). Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft will den früheren Vorstandsvorsitzenden von Porsche, Wendelin Wiedeking, im Zusammenhang mit dem ...
Der gescheiterte Versuch von Porsche, den VW-Konzern zu übernehmen, hat ein weiteres Nachspiel vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart klagt drei Manager des Sportwagenbauers wegen des Verdachts auf Kreditbetrug an. Darunter ist auch der ehemalige Finanzchef Holger Härter.
Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt gegen den österreichischen Kaufhof-Interessenten René Benko wegen des Verdachts auf Geldwäsche.
Mit den aerodynamischen Niedrigwerten eines 911 kann Wendelin Wiedeking kaum mithalten. Der Porsche-Chef bietet einfach zu viel Widerstand. Für das neueste Motiv der bekannten Kluge-Köpfe-Kampagne der Frankfurter Allgemeinen Zeitung setzte sich der Vorstandschef mit der F.A.Z. im High-Tech-Windkanal des Porsche-Entwicklungszentrums über eine halbe Stunde Paraffinölschwaden und simulierten 40 km/h aus. Dabei erwies sich der meistausgezeichnete Manager Deutschlands zwar als wenig stromlinienförmig, dafür aber als überaus standfest und ausdauernd.
Für sechs Millionen Euro kaufte der damalige Porsche-Chef Wiedeking einst ein Schloss im Allgäu. Doch die Pläne für ein Luxushotel wurden nie umgesetzt. Jetzt will sich Porsche davon trennen.
Wird Deutschland langsam zu „Deutschland“? Wenn das mit der Finanzkrise so weitergeht, sollten wir unser Land besser in Anführungszeichen setzen.
Kann sich jemand noch an die "DDR" erinnern? Dies war bis zum 1. August 1989 die verbindliche Schreibweise der Publikationen im Springer Verlag. Axel Springer selbst hatte eine Begründung, warum er die DDR nicht einfach schrieb, ...
Man sollte wirklich nicht jedem Dementi glauben. Diese Woche hat es wieder gezeigt. Was hat man im Hause Porsche nicht alles dementiert? Die Wahrheit sieht ganz anders aus. Immerhin: Ein gewisser Unterhaltungswert bleibt.
Die Mitarbeiter von Porsche wurden im Kampf um die Dominanz im neuen Konzerngebilde von Volkswagen und Porsche zuletzt instrumentalisiert und zum Teil auch emotional aufgepeitscht. Jetzt müssen sie von ihrem Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Porsche wieder beruhigt werden, in einer Betriebsversammlung, die zu einer emotionalen Abschiedsveranstaltung für Wendelin Wiedeking wird. Richtig glaubwürdig gelingt das nicht.
Eigentlich sah das alte Nachrichtenstudio des ZDF doch noch sehr ordentlich aus. Modern, aufgeräumt, sauber, war es in den vergangenen Jahren ein Ort für viele gute und wohl noch mehr schlechte Nachrichten - wie das Leben halt so spielt. Nach dem Abfluss von 30 Millionen Euro Gebührengeldern ist seit Freitag alles größer und vor allem digital, also jetzt besonders modern. Der Tisch, der den Moderatoren als Wegweiser durch ihre neue Technikheimat dient, ist imposant. Allein: Das Geld und die Technik werden weder die Zahl der guten Nachrichten erhöhen, noch werden sie häufiger für echte Fernsehmomente sorgen als bisher. Für die Momente also, in denen das Medium Fernsehen seine wahre Kraft entfaltet. Das ist immer dann der Fall, wenn Nachrichten sich erst vor dem Auge des Betrachters entwickeln und die Menschen sich dafür nicht zugleich verstellen.
Für viele junge und junggebliebene Literaturfreunde ist der heutige Tag ein schöner Tag, weil Harry-Potter-Tag: der nächste Teil der Saga, der "Halbblutprinz" kommt in die Kinos - volle Kassen garantiert, die krisengeplagte Binnenmarktkonjunktur bedankt sich, der DAX steigt um satte 3%. Geschlagene zwei Jahre ist es her, seit der vorletzte Harry Potter in die Kinos kam - „Harry Potter und der Orden des Phönix" - und fürsorgliche Eltern von Vorschulkindern mit Einschlafschwierigkeiten erinnern sich mit Schaudern zurück: nicht gerade eine Story, die sich für eine flotte, unkomplizierte Gutenachtgeschichte eignet. Aber wenn wir uns ehrlich sind, dann trifft das auf keinen einzigen der insgesamt sieben Harry-Potter-Bände zu, auch auf den allerersten nicht - angeblich ja ein harmloses, kleines „Kinderbuch", das die gute Joanne K. Rowling seinerzeit in bitterster materieller Not für ihren eigenen Sprössling verfasste. Schwarze Zauberer, die im dunklen, unheimlichen Märchenwald des Nachts die friedlich vor sich hindösenden Einhörner massakrieren, um ihr Blut zu trinken und dadurch die Apotheose zum Adolf Hitler des Zauberer-Reiches zu erfahren - schreibt man das wirklich seinen kleinen Kindern als Erzählgeschichte auf, wenn der Giro voll auf Anschlag steht und die Stadtwerke drohen, das Gas für die Heizung abzudrehen? Na, ich weiß nicht. Aber bei den spleenigen Engländern kann man sich da ja nie so sicher sein.