Ampel uneins über Zeitplan für Gebäudeenergiegesetz
FDP will langsameren Austausch alter Heizungen / Mehrheit der Deutschen gegen Habecks Pläne
FDP will langsameren Austausch alter Heizungen / Mehrheit der Deutschen gegen Habecks Pläne
Nach der Entlassung von Wirtschaftsstaatssekretär Graichen streitet die Ampelkoalition über den Zeitplan für das Heizungsgesetz. Die FDP hält eine Verabschiedung vor der Sommerpause für „ausgeschlossen“.
Die Sozialdemokraten wollen weiterhin, dass das Heizungstauschgesetz am 1. Januar 2024 in Kraft tritt.
Wärmepumpen rechnen sich nicht nur fürs Klima, sondern auch für den Geldbeutel, sagt Wirtschaftsminister Habeck. Warum dann dieser Regelungseifer?
Teures Umrüsten oder Verkaufen – die Länderchefs brachten in der heutigen Debatte die Furcht und Verunsicherung vieler Hausbesitzer ob des Heizungstauschgesetzes zum Ausdruck. Die Ampel-Regierung versuchte Bedenken zu zerstreuen.
300.000 Wohnungen werden in der Rhein-Main-Region benötigt. Der Chef einer Wohnungsbaugesellschaft meint deshalb: Die Wärmewende muss warten.
Die Deutschen kaufen deutlich mehr neue Heizungen als im Vorjahr – und längst nicht nur Wärmepumpen. Derweil tobt die Diskussion um Habecks Heizungstausch-Gesetz auch in der Koalition.
Egal ob Neubau oder Sanierung – Kommunen und kommunale Wohnungswirtschaft sehen für ihre Bauvorhaben große Mehrkosten auf sie zukommen. Kritisiert wird, dass Kommunen von den Fördermöglichkeiten noch ausgeschlossen sind.
In nur sieben Jahren sollen Wohngebäude 40 Prozent weniger Kohlendioxid verursachen. Das Ziel ist ambitioniert. Damit es erreicht wird, sollte die Politik neun Vorschläge beachten. Ein Gastbeitrag.
Aus dem Bundesrat kommen Forderungen nach einem späteren Starttermin des umstrittenen Gesetzes. Eigentümer bekamen im ersten Quartal schon 4 Milliarden Euro Fördermittel bewilligt.
Viessmann ist ein deutsches Vorzeigeunternehmen. Jetzt verkauft der Heizungshersteller sein Kerngeschäft ins Ausland. Seniorchef Martin Viessmann und sein Sohn Max über die schwierige Entscheidung zum Ausstieg.
Die FDP beschließt auf ihrem Parteitag, dass sie beim Heizungstauschgesetz Druck machen will. Und besinnt sich auf sich selbst.
Die Wärmewende soll den deutschen Beitrag zum Klimaschutz verbessern. Minister Robert Habeck aber mischt sich in Themen ein, die einen Minister nicht interessieren sollten. Das hat System – und negative Folgen.
Die Vorgaben des neuen Gebäudeenergiegesetzes sind nach Ansicht des Obermeisters der Frankfurter Sanitärinnung nicht umsetzbar. Auch Juristen sehen noch viele ungeklärte Fragen.
Der FDP-Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe kämpft gegen den von Wirtschaftsminister Robert Habeck vorlegten Entwurf für den Heizungsaustausch. Er fordert die FDP-Bundestagsabgeordneten auf, sich gegen Verbote zu stellen.
Vor zwanzig Jahren wurde die Energieberaterin Christine Schaller noch belächelt. Jetzt, zwischen Ukrainekrieg und Wärmewende, stehen die besorgten Hausbesitzer bei ihr Schlange.
Finanzminister Christian Lindner billigt den Entwurf zum Gebäudeenergiegesetz, nur um ihn gleichzeitig zu kritisieren. Das finden selbst in der FDP manche unglücklich.
Nach der angeblichen Einigung im Kabinett geht der Streit weiter: Die FDP erhebt Vorwürfe gegen die Grünen und fordert Nachbesserungen am Gebäudeenergiegesetz. Die SPD zeigt sich trotzdem entspannt.
Die Wärmewende sorgt für hohe Nachfrage nach Heizungen und Wärmepumpen. Doch in der ganzen Republik mangelt es an Fachkräften zum Ein- und Umbau.
Auf Eigentümer kommen mit dem Gebäudeenergiegesetz viele neue Pflichten zu. Auf Rügen ist der LNG-Widerstand. Und von der Leyen schaltet sich in den Getreidestreit ein. Der F.A.Z. Frühdenker
Die Bundesregierung will mit der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes schneller den Abschied von Öl- und Gasheizungen schaffen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Gesetzesplan.
Das neue Gebäudeenergiegesetz ist nicht nur Dokument des Auseinanderdriftens der Ampel. Es zeugt auch von einem fragwürdigen Verständnis von Klimaschutz.
Die Bundesbauministerin Klara Geywitz und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck informieren zum Thema Heizungstausch. Verfolgen Sie hier im Livestream, worauf sich die Bundesregierung geeinigt hat.
Geht es nach der Bundesregierung, dürfen von Januar an nur noch Heizungen eingebaut werden, die zum Großteil mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Der Austausch soll mit Bonuszahlungen beschleunigt werden.
Neue Klimaproteste sollen die Hauptstadt lahmlegen. Die Bundesregierung will das Gesetz zur Wärmewende auf den Weg bringen. Der Bundespräsident spricht beim Gedenken an den Aufstand im Warschauer Ghetto.
Heizungsbauer wollen mehr angelernte Arbeitskräfte einsetzen. In der Koalition wird unterdessen weiter um die Details des Gebäudeenergiegesetzes gerungen.
Viele Menschen kaufen jetzt noch eine Gasheizung, um den geplanten Auflagen ab 2024 zu entgehen. Sie hoffen auf eine Umrüstung auf Wasserstoff. Experten warnen: Das ist ein Trugschluss – wenn sich nichts an der Regulierung ändert.
Wer zahlt ab 2024 für den Einbau einer klimafreundlichen Heizung? Vor allem die Mieter, fürchtet der Deutsche Mieterbund. Er fordert mehr Schutz für die Mieter und warnt vor Mieterhöhungen.
Wer jetzt noch schnell auf eine neue Gasheizung setzt, um keine Wärmepumpe einsetzen zu müssen, könnte sich laut dem Bundeswirtschaftsminister verrechnen. Seine Zahlen sind aber umstritten.
Der Bundesfinanzminister erwartet ein Defizit von bis zu 18 Milliarden Euro im kommenden Jahr. Er fordert deshalb eine Überprüfung sämtlicher Ausgaben. Neuer Ärger mit den Ländern ist programmiert.
Millionen deutscher Haushalte sind wegen Habecks Kompromissvorlage beunruhigt. Diese dürfte viele Betroffene hoffen lassen, es handele sich um einen schlechten Aprilscherz.
Die Ampel-Koalition hat ihre Pläne für ein Einbauverbot neuer Gas- und Ölheizungen modifiziert. Union und Linke laufen auch gegen die angepasste Version Sturm.
Neue Heizungen sollen von 2024 an mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden. Es gibt keine Austauschpflicht nach 30 Jahren für Einfamilienhäuser.
Eine halbe Stunde hinterlässt die Talkshow bei Anne Will den Eindruck, die Ampel könne konstruktive Politik betreiben. Lösungen für die Wärmewende werden skizziert. Dann verfällt sie in den üblichen Vorhaltungs-Diskurs.
Die Koalition diskutiert neue Wege aus dem Heizungsdilemma. Nicht jeder Eigentümer würde davon profitieren. Anders als einst bei den Autos soll es für den Heizungstausch keinen Pauschalbetrag für alle geben.