Verteidigung gegen die dunklen Künste für Nullcherckerbunnys?
Die Hacker des CCC sind eine digitale Avantgarde. Die Frage ist, wie die digital-bürgerrechtliche Alphabetisierung in die breite Gesellschaft gebracht werden kann.
Die Hacker des CCC sind eine digitale Avantgarde. Die Frage ist, wie die digital-bürgerrechtliche Alphabetisierung in die breite Gesellschaft gebracht werden kann.
Die Werbefinanzierung von Inhalten im Netz ist manchen ein Dorn im Auge. Aber nicht sie ist der Sündenfall, sondern die neoliberale Haltung, Nutzer grundsätzlich nur als Konsumenten zu betrachten.
Die Bundesregierung hat Berichten zufolge einen Anti-Spionage-Vertrag mit dem Mobilfunkkonzern Blackberry abgeschlossen. Es geht um den Verkauf von Verschlüsselungstechnik für Mitglieder der Regierung.
Die Ankündigung von Whatsapp, Nachrichten künftig zu verschlüsseln, ist von vielen Zeitgenossen mit einem Kopfschütteln aufgenommen worden.
Eine bessere Verschlüsselung von Kurznachrichten soll die Kommunikation über Whats App sicherer machen. Zunächst profitieren davon die Nutzer der Android-App.
Der Bundesnachrichtendienst will künftig auch verschlüsselte Internetverbindungen überwachen und dazu technisch erheblich aufrüsten. In den kommenden Jahren will der Geheimdienst einem Bericht zufolge dafür zusätzlich 300 Millionen Euro investieren.
Man soll im Hotel der Zukunft sogar mit seinem Smartphone die Zimmertür öffnen. Da ist die Rede von mehr Sicherheit mit Verschlüsselung und digital signierten Zertifikaten.
Der deutsche Sonderweg eines nationalen E-Mail-Systems ist ein Flop. Die Menschen wissen: Die De-Mail ist nicht sicher. Nun will man De-Mail verpflichtend und mit Zwang einführen.
Laxe Vorkehrungsmaßnahmen können Unternehmen Kopf und Kragen kosten
Smart Home soll das Zuhause komfortabler machen. Doch wie sicher ist das schlaue Haus tatsächlich?
Nach der Aufregung um die NSA-Überwachung wird es zum Trend, Online-Dienste für europäische Unternehmen aus Europa anzubieten. Auch Oracle will das nun so machen.
FBI sucht das Gespräch mit Apple und Google, um im Notfall wieder Zugang zu Handy-Daten zu haben. Die Konzerne preisen jedoch ihre neue Verschlüsselung als sicher vor Zugriffen von Dritten an.
Apple hat nun Telefone für tausend Euro im Angebot. Abnehmer wird das Unternehmen finden. Es umgarnt sie mit Sicherheitsversprechen, die schwer zu halten sind.
Trotz aller Enthüllungen über Spionage in Deutschland tun sich Politiker schwer damit, ihre Daten zu schützen. Helfen sollen Tresore – und verschlüsselte Telefone. Aber sind die überhaupt sicher?
Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie, redet darüber, wie man Sicherheit und Vertrauen in der IT-Branche zurückgewinnt - und ob ihn die Enthüllungen Snowdens überrascht haben.
Sicher soll er sein - das verspricht die Deutsche Post den Nutzern ihres neuen Messenger-Dienstes SimsMe. Wie bei Snapchat kann man dort Nachrichten sofort wieder löschen lassen.
Es gibt genau zehntausend Möglichkeiten, vier Ziffern zu einem Pin-Code zu kombinieren. Doch wo wir uns Zugangscodes selbst aussuchen können, gehen wir oft gefährlich einfältig vor. Wie sehr, zeigt eine Analyse realer Pin-Daten.
Blackberry droht in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen. Und will nun mit einem Fokus auf Regierungen und Firmenkunden das Ruder rumreißen. Dazu übernehmen die Kanadier das Unternehmen, das auch das Handy der Kanzlerin verschlüsselt.
Pro Sieben Sat.1 und RTL wollen, dass man für ihre Programme bezahlt - wenn man sie über eine digitale Antenne empfängt. Das bedeutet: Es gibt nur noch Pay-TV. Soll die Politik das erlauben?
Die vorab veröffentlichte „Digitale Agenda“ lädt zum Träumen ein. Die Bundesregierung würde Deutschland gerne zum fortschrittlichsten Land der Welt machen. Nur wie? Ein Kommentar.
E-Mails lassen sich schon heute sicher verschlüsseln. CERN- und MIT-Forscher machen mit der fehlenden Nutzerfreundlichkeit nun ein Geschäft.
Nicht nur Bundeskanzlerin Merkel, sondern auch ein Student aus Erlangen soll von der NSA ausgespäht worden sein. Er betreibt einen Server für das Verschlüsselungsnetzwerk Tor. Auch Nutzer des Servers wurden demnach ausgespäht.
Serviert die Europäische Zentralbank ihren Datenverkehr der NSA auf dem Silbertablett? Einem Zeitungsbericht zufolge arbeitet sie mit Verizon zusammen - einem amerikanischen Unternehmen, dem die Bundesregierung offenbar nicht mehr vertraut.
Zu den Verrücktheiten dieser Zeit gehört auch das plötzliche Ende der Verschlüsselungssoftware Truecrypt. Der Grund? Truecrypt sei nicht so sicher, wie Experten bislang dachten.
Google stellt „End-to-End“-Verschlüsselung vor, und selbst Facebook arbeitet an Datensicherheit. Die „Prism“-Unternehmen stellen ihre Konkurrenten wieder in den Schatten.
Edward Snowden hat kürzlich behauptet, die NSA versuche einen Quantencomputer zu bauen. Der könnte auch bisher sichere Codes brechen. Wie neue Verschlüsselungen aussehen könnten, untersuchen Informatiker der TU Darmstadt.
Der amerikanische Geheimdienst soll die Schwachstelle in der Verschlüsselungssoftware OpenSSL laut einem Medienbericht seit Jahren systematisch ausgenutzt haben. Die NSA weist die Vorwürfe zurück.
Nach Auftauchen der Riesen-Sicherheitslücke im Netz wurde spekuliert, die NSA könnte dahinterstecken. Der deutsche Programmierer, der den Software-Code schrieb, sagt jetzt, es sei ein trivialer Fehler gewesen. Derweil wird das gewaltige Ausmaß des Problems deutlich.
In einer populären Verschlüsselungs-Software, die eigentlich Passwörter und andere geheime Daten schützen soll, ist ein gravierender Fehler aufgetaucht. Ein Update soll das Leck stopfen, macht das System aber nicht endgültig dicht.
Vier deutsche E-Mail-Anbieter stellen ab sofort ihre Verschlüsselung um. Der Versand soll dadurch sicherer werden. Manche Nutzer müssen Einstellungen in ihren E-Mail-Programmen ändern.
Erst die Suchanfragen, jetzt auch die Emails: Der Internetkonzern Google reagiert auf den Ausspäh-Skandal. Die elektronische Post soll künftig über gesicherte HTTPS-Verbindungen verschickt werden.
Die Netze der Zukunft müssen schnell und sicher sein. Deutsche Forscher sind bei dieser Technologie ganz vorn dabei. Für Deutschland ist es vielleicht die letzte Chance, in einem Zukunftsthema der IT-Industrie einmal besser als die Amerikaner zu sein.
Unter dem Schlagwort „Databilty“ setzt sich die Cebit in diesem Jahr mit Datensicherheit auseinander. Die Messe richtet sich stärker auf Fachbesucher aus - „100 Prozent Business“ lautet das Motto.
Nachdem Facebook angekündigt hat, Whatsapp zu kaufen, steigern die Konkurrenten ihre Nutzerzahl. Die Stiftung Warentest stuft derweil die Sicherheit einiger Messenger als „sehr kritisch“ ein.
Die NSA will einen Quantencomputer bauen. Für das alte Streben nach „intelligenten Maschinen“ ist es eine gute Nachricht. Für den privaten Menschen aber nicht: Keine Kryptographie nützt dann mehr gegen den allwissenden Staat.
Der Datenschutz steht angesichts staatlicher Sammelwut in absurdem Ausmaß vor so großen Problemen, dass die Frage erlaubt ist, ob Privatheit und Vertraulichkeit mit der digitalen Sphäre jemals wieder zu vereinbaren sind.