2018 keine verkaufsoffenen Sonntage in Frankfurt
Dieses Jahr soll es keine verkaufsoffenen Sonntage in Frankfurt geben. Vertreter von Stadt und Handel führen die „Rechtsunsicherheit“ zur Begründung an.
Dieses Jahr soll es keine verkaufsoffenen Sonntage in Frankfurt geben. Vertreter von Stadt und Handel führen die „Rechtsunsicherheit“ zur Begründung an.
Was tun, wenn an Heiligabend zu wenig Kartoffeln im Haus sind? In diesem Jahr könnte das für viele Menschen tatsächlich zum Problem werden. Dabei ergibt die Ladenruhe an Heiligabend nur wenig Sinn.
Verdi läuft Sturm gegen eine Sonntagsöffnung an Heiligabend. Die Idee sei „zynisch“. Die Gewerkschaft ruft die Verbraucher auf, zu Hause zu bleiben.
Nicht nur im Einzelhandel wird über den verkaufsoffenen Sonntag an Heiligabend diskutiert - dabei scheint die Haltung der Beschäftigten eindeutig.
Die Diskussion um verkaufsoffene Sonntage wird kontrovers geführt, aber nicht durchweg aufrichtig. Einig sind sich nicht einmal die Unternehmen.
Schwarz-Gelb in NRW will Geschäften in Innenstädten häufiger verkaufsoffene Sonntage erlauben. Doch längst kocht die Debatte über eine mögliche komplette Freigabe der Öffnungszeiten hoch. Wer hätte am meisten davon?
Die Düsseldorfer Koalition ist durch mit ihren Verhandlungen. Nach anfänglichem, demonstrativem Zögern der FDP lief es unerwartet geschmeidig. Wichtige Eckpunkte stehen bereits fest.
Die großen Warenhäuser wollen auch am Sonntag öffnen dürfen. Damit fiele der letzte freie Tag der Woche dem Einkaufen zum Opfer. Das wäre ja noch schöner!
Eine Diskussion über Öffnungszeiten am Sonntag ist entbrannt. Warenhaus-Unternehmen fühlen sich bedroht von der Konkurrenz im Netz. Niedersachsens Grüne machen nun einen Vorschlag.
Sollen Geschäfte auch am siebten Tag der Woche öffnen? Ein neuer Vorstoß von Kaufhof und Karstadt ruft die Gegner des verkaufsoffenen Sonntag auf den Plan.
Sollen die Geschäften selbst entscheiden, ob sie sonntags öffnen? Eine Mehrheit der Deutschen ist dafür. Die FDP drängt auf eine Neuregelung. Doch aus dem Handel kommen kritische Stimmen.
Karstadt, Kaufhof, KaDeWe: Deutschlands Warenhaus-Konzerne wollen an mehr Sonntagen geöffnet haben. Sie verweisen nicht nur auf die Konkurrenz im Internet.
Eine Befragung zeigt: Nur wenige Käufer kommen von außerhalb. Um attraktiv zu bleiben, will die Stadt sich um Investitionen bemühen. Ein Kino in Oberursel sei aber unrealistisch.
Die Stadt Hanau will die Innenstadt attraktiv halten. Das Einkaufszentrum Forum Hanau hat einiges verändert, nicht nur zum Guten.
Immer mehr Menschen bleiben den Innenstädten fern. Eingekauft wird von zuhause aus. Das ist oftmals einfacher und billiger. Leipzig und Hilden machen vor, wie der Trend umgekehrt werden kann.
In einem historischen Hinterzimmer trifft sich in Schwäbisch Gmünd ein Zigarrenclub. Der sportliche Gründer ist Raucher und Radfahrer aus Leidenschaft.
Über den verkaufsoffenen Sonntag wird kontrovers diskutiert. Auch bei der Podiumsdiskussion der Linken-Fraktion im Römer.
Kunden mögen das sonntägliche Einkaufen, das beweisen die Online-Umsätze. Die Gewerkschaften und Kirchen sind dagegen - und bei den Händlern herrscht große Verunsicherung.
Auf dem Killesberg gibt es weltberühmte Architektur, viel Geld und neuerdings auch Flüchtlinge. Nur auf einen Supermarkt mussten die Bewohner lange warten.
Mensch ist man dort, wo sie zu meinem Hund „meine Sonne“ sagen: Der Spätkauf ist in Berlin nicht nur Einkaufsgelegenheit, sondern auch soziales Zentrum ganzer Nachbarschaften.
Bis auf die FDP sieht keine Partei im Landtag einen Anlass zu lockeren Regeln für verkaufsoffene Sonntage. Die SPD sagt, es gebe keinen rechtlichen Spielraum.
Der geplante verkaufsoffene Sonntag ist keiner mehr. Dem Verwaltungsgerichtshof war der Grund der in Frankfurt laufenden Musikmesse nicht ausreichend. Ein Triumph, der sich am Ende vielleicht nicht auszahlt.
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat verboten, am Sonntag in Frankfurt die Geschäfte aus Anlass der Musikmesse zu öffnen. Es ist die Fortsetzung eines unendlichen Streits.
Mit einem Eilantrag hat die „Allianz für den freien Sonntag“ versucht, in Weiterstadt einen verkaufsoffenen Sonntag mit einer Gesundheitsmesse zu verhindern. Das Gericht urteilte, die Veranstaltung erfülle die gesetzlichen Voraussetzungen.
Der Verkauf im Factory Outlet Montabaur beginnt. Kunden aus dem Rhein-Main-Gebiet sind in der Kalkulation fest eingeplant.
In Thüringen haben Verkäufer künftig zwei freie Samstage im Monat. Doch, die, die sich darüber freuen sollten, sind sauer. Jetzt stellt sich die Frage: Wird die Regel zum Vorbild für andere Bundesländer?
Die Konsumfreude der Deutschen befeuert das Wachstum. Ein rasches Ende ist derzeit nicht in Sicht. Von einem irrationalen Kaufrausch kann aber nicht die Rede sein.
Wie ist das Weihnachtsgeschäft gelaufen? Wie kann sich der Handel gegen die Konkurrenz aus dem Internet wehren? Wissen Politiker besser, wie viele Baumärkte Rhein-Main braucht? Fragen an Friedrich Wagner, den Präsidenten des Handelsverbands Hessen.
Da treten sie zum Kirchgang an, Familienleittiere voran: Hütchen, Schühchen passend, ihre Männer unterfassend. So war es einmal. Doch die Zeiten des sonntäglichen Kirchenbesuchs sind vorbei.
Ob man an Adventssonntagen shoppen gehen kann, ist eine Frage des Bundeslandes: Mancherorts dürfen Geschäfte vor Weihnachten an zwei Sonntagen öffnen, in anderen Ländern gar nicht. Betroffene Einzelhändler fürchten nun Einbußen.
Um die Wirtschaft zu beleben, treibt Frankreich neben mehr verkaufsoffenen Sonntagen auch die Lockerung des Kündigungsschutzes voran. Die Gewerkschaften protestieren lautstark. Für Präsident Hollande wird die Debatte zum Balanceakt.
Viele Verbraucher finden es gut, wenn Geschäfte gelegentlich sonntags öffnen. Das besagt eine repräsentative Umfrage des Handelsverbands. Das Land will aber nicht mehr verkaufsoffene Sonntage genehmigen.
Jeder vierte Beschäftigte geht mittlerweile mindestens gelegentlich an Sonn- und Feiertagen zur Arbeit. Die Zahlen steigen, besonders im Handel. Forscher sprechen von einem Trend zur „24-Stunden-Gesellschaft“.
Die Geschäfte der hessischen Händler laufen nur mäßig. Das Weihnachtsgeschäft war flau. Im Kampf mit Online-Anbietern verlangt der stationäre Handel einfachere Regeln für verkaufsoffene Sonntage.
Plätzchenbacken, Christbaumschmücken, Glühweintrinken, das ist alles sehr schön - aber alles auf einmal? Es ist Zeit fürs Weihnachtsmoratorium.
jor. Frankfurt. In der langwierigen Tarifauseinandersetzung im hessischen Einzelhandel droht die Gewerkschaft Verdi mit Streiks in den Wochen vor Weihnachten.