Wie viele Milliarden muss der Bund für den Atomausstieg zahlen?
Das Bundesverfassungsgericht muss eine folgenschwere Entscheidung treffen: Welche Rechte haben Konzerne gegenüber einem Staat, der Hals über Kopf aus der Atomkraft aussteigt?
Das Bundesverfassungsgericht muss eine folgenschwere Entscheidung treffen: Welche Rechte haben Konzerne gegenüber einem Staat, der Hals über Kopf aus der Atomkraft aussteigt?
Die drei großen Energieversorger Eon, RWE und Vattenfall klagen gegen den übereilten Atomausstieg. Die Versorger wollen Entschädigung - am Dienstag entscheidet das Verfassungsgericht.
Freihandelsgegner verharren auf ihrer Position, wonach immer die Investoren gewinnen. Doch das stimmt nicht. Schiedsverfahren sind transparenter und gerechter als ihr Ruf.
Die Kritik an Freihandelsabkommen wie TTIP und Ceta entzündet sich häufig an den Gerichten, vor denen Firmen Staaten verklagen können. Eine neue Untersuchung zeigt, wie sie wirklich entscheiden.
Die Entsorgung des Atommülls wird Milliarden kosten. Dafür sollen die Energiekonzerne in einen Fonds einzahlen. Das entsprechende Gesetzespaket steht jetzt offenbar.
Vattenfall fordert wegen des deutschen Atomausstiegs fast fünf Milliarden Euro Schadensersatz. Die Verhandlung birgt mächtig Zündstoff - auch mit Blick auf das Freihandelsabkommen TTIP.
Greenpeace hält den Käufer der Kohle-Tagebaue in der Lausitz für einen „windigen Investor“. Sachsens Regierung wirft der Umweltorganisation im Gegenzug Zynismus vor.
90 Kilometer vor der Küste Schleswig-Holsteins regelt der Stromkonzern Vattenfall seinen Nordsee-Windpark Dan Tysk. Ein Tag auf der Wohn- und Kontrollplattform - 40 Meter über dem Meer.
Ob Pharmazie, Energie, Elektronik oder Telekommunikation – Konzerne investieren viel Geld in Forschung, denn sie ist der Garant für zukünftige Geschäfte. Vier Ingenieure erzählen von ihrer Karriere.
Die bis zu 2000 Aktivisten haben ihre Protestaktion in der Lausitz beendet. Während sie ihren Erfolg feiern, hat Vattenfalls als Betreiber des blockierten Kohlekraftwerks Anzeige erstattet.
Die gewaltsame Blockade des Braunkohle-Kraftwerks in der Lausitz eskaliert. Brandenburgs Wirtschaftsminister spricht von „Selbstjustiz“ der Aktivisten. Der Energiekonzern Vattenfall sieht den Betrieb akut gefährdet und ruft nach der Polizei.
Wer soll wie viel Geld zahlen für den Atommüll in Deutschland? Eine Kommission hat nun entschieden. Die Kraftwerksbetreiber haben verschiedene Interessen.
Der Energiekonzern hat einen Käufer für sein Kohlegeschäft gefunden. In Zukunft sind vier Tagebaue und drei Kraftwerke in tschechischer Hand. Rund 8000 Arbeitsplätze hängen daran.
Deutschlands Verfassungsrichter verhandeln den Atomausstieg. Am zweiten Verhandlungstag lassen sie gelegentlich durchblicken, wie sie selbst die Sache sehen.
Die energiepolitische Kehrtwende nach Fukushima erwischte die Versorger kalt. Vor dem Bundesverfassungsgericht fordern Eon, RWE und Vattenfall eine Entschädigung. Es geht um Milliarden.
Eon, RWE und Vattenfall wollen Milliardenentschädigungen für den Atomausstieg. Jetzt verhandelt das Bundesverfassungsgericht. Die Erfolgsaussichten sind gar nicht schlecht.
Der Strompreis für Verbraucher steigt jetzt in vielen Städten und Gemeinden. Und das, obwohl Strom an der Börse immer billiger wird. Wie verrückt ist das denn?
In der Affäre um gefälschte Abgastests bei Volkswagen gibt es Neuigkeiten. Im Ringen um eine Lösung zur Finanzierung des Atomausstiegs braucht derweil die eingesetzte Kommission mehr Zeit.
Der Rückbau von Braunkohle-Anlagen in Deutschland könnte für die Steuerzahler teuer werden, fürchtet die zuständige Gewerkschaft. Und will einen Braunkohle-Fonds durchsetzen.
Eigentlich wollten die Angeordneten ein bedeutendes Atomausstiegsgesetz besprechen. Sie haben es aber von der Tagesordnung gestrichen. Die Opposition erhebt einen Verdacht.
Wer übernimmt die Kosten für den Abriss der Atommeiler und die Endlagerung des Atommülls? Die Energieversorger haben rund 38 Milliarden Euro zurückgestellt. Ob das reicht, ist zweifelhaft.
Die nationalen Klimaziele für 2020 sind in Gefahr. Deshalb sollen bald Braunkohle-Meiler abgeschaltet werden. Die Betreiber kommen trotzdem gut weg – zahlen müssen die Verbraucher.
Die amerikanische Citibank wirft der Umweltschutzorganisation mangelnde Ernsthaftigkeit vor und schließt sie aus dem Bieterverfahren aus. Greenpeace wehrt sich.
Fiat Chrysler holt mit Ferrari-Börsengang fast eine Milliarde Dollar. Allianz-Konkurrent Axa steigert Umsatz dank schwachem Euro deutlich. Maschinenbauer Manz senkt Jahresprognosen erneut.
Die Stromkunden müssen den Einstieg in den Braunkohle-Ausstieg bezahlen. Die Energiekonzerne müssen Stellen abbauen.
Während der Wirtschaftsminister einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz sieht, höhnen die Grünen. Umweltschützer zeigen sich enttäuscht.
Monatelang haben sich Energiekonzerne und Länder mit der Bundesregierung über die vorgezogene Stilllegung von Braunkohlekraftwerken als Beitrag zum Klimaschutz gestritten. Jetzt gibt es eine Einigung, die viel Geld kostet.
Die Umweltschutzorganisation hält wenig von Braunkohlekraftwerken. Damit andere das Geschäft nicht weiter ausbauen, will Greenpeace nun selbst für das deutsche Braunkohlegeschäft von Vattenfall bieten.
Die Energiekonzerne sollen den Atomausstieg alleine bezahlen. Das wird aber nur klappen, wenn Eon & Co. nicht vorher pleite gehen. Das Wirtschaftsministerium feilt an Lösungsansätzen.
Die Rückstellungen der Energiekonzerne für den Atomausstieg könnten möglicherweise nicht ausreichen. Die Aktienkurse der Versorger brechen ein.
Seit Mitte 2007 steht das Kernkraftwerk Krümmel wegen einer Pannenserie fast ununterbrochen still. Nun will Vattenfall es endgültig stilllegen und komplett zurückbauen. Bis die ersten Bagger anrollen, kann es allerdings noch dauern.
Der Streit um Schiedsgerichte für Investoren lähmt die TTIP-Verhandlungen mit Amerika. Dabei verschweigen die Kritiker: Für Mittelständler können Schiedsgerichte der einzige Weg sein, zu ihrem Recht zu kommen.
Der Papst hat in seiner Enzyklika das Gewinnstreben der Wirtschaft angeprangert. Greenpeace und Umweltpolitiker freuen sich über den Rückenwind. Die Industrie hingegen müsste eigentlich protestieren. Aber die Kritik bleibt vorsichtig.
In den kommenden drei Jahren muss Deutschland 26 Castorbehälter mit hochradioaktivem Abfall aus Wiederaufbereitungsanlagen in Frankreich und Großbritannien zurücknehmen. Doch wohin damit? Die Regierung plant mit vier Standorten, darunter auch einer in Bayern.
Anhaltende Währungsturbulenzen rund um den venezolanischen Bolivar verhageln dem spanischen Telefonriesen Telefonica die Bilanz und bei Tarifverhandlungen für die rund 15.000 Mitarbeiter von Vattenfall in Deutschland liegt eine Einigung in weiter Ferne.
In dem italienischen Thyssen-Krupp-Stahlwerk soll es weniger Entlassungen geben als gedacht und in einer russischen Metro-Filiale sind verbotene Lebensmittel aus der EU aufgetaucht.