One hell of a lover
Wenn Rob Morton Fowler in der „Rocky Horror Show“ die Hüften schwingt, johlen Männer und Frauen gleichermaßen. Der britische Musical-Star über Männer in High Heels, seine Wandlungsfähigkeit und den Reiz des Verborgenen.
Wenn Rob Morton Fowler in der „Rocky Horror Show“ die Hüften schwingt, johlen Männer und Frauen gleichermaßen. Der britische Musical-Star über Männer in High Heels, seine Wandlungsfähigkeit und den Reiz des Verborgenen.
Das erste geschwänzte Konzert. Stattdessen eine Fahrt im Sessellift auf die Niedere. Auch der Blick von hier oben, herab auf Schwarzenberg, gehört zum Schubertiade-Besuch. Zwischen Paragleitern rauschen die Melodien der letzten sieben Tage durch den Kopf.
In Lindau am Bodensee sollte der Bahnhof von der Insel aufs Festland verlegt werden. Aus unterschiedlichen Gründen gab es Widerstand. Bis Ende des Monats wird nun ein - nicht von Heiner Geißler stammender - Kompromissvorschlag geprüft.
Nach „Stuttgart 21“ wackelt der Stuhl des Stuttgarter Oberbürgermeisters Wolfgang Schuster. In seiner Partei, der CDU, sucht man schon nach einem anderen Kandidaten.
Sparkassen und Volksbanken empfehlen ihren Kunden in immer mehr Fällen den Aktienhandel über die Tradegate Börse in Berlin. Im Aktienhandel von deutschen Privatanlegern ist sie mittlerweile auf Augenhöhe mit Frankfurt.
Oldtimer-Rallyes sind nicht alle gleich. Die „Sachsen Classic“ besticht durch den „wilden Osten“ und Zuschauer, die an der Strecke mitfeiern. Nur das Wetter spielte dieses Jahr nicht immer mit.
Ein 56 Jahre alter Mann muss sich seit Montag in Stuttgart vor Gericht verantworten, weil er im Verdacht steht, zwei Männer auf Parkplätzen erschossen zu haben. Für den Staatsanwalt des Landgerichts reicht eine Haftstrafe jedoch nicht aus.
Wenn ein Vorstand vorzeitig gehen muss, soll er als Abfindung maximal zwei Jahresgehälter bekommen, versprechen die meisten Dax-Unternehmen. Aber stimmt das?
Die Grünen in Baden-Württemberg gehen bei der Volksabstimmung Ende November womöglich einer krachenden Niederlage entgegen. Und das in einer Frage, die für ihre Identität programmatisch ist. Zurückbleiben werden tiefe Kratzer am Lack, vor allem bei den eigenen Anhängern.
Trotz gegenteiliger Umfrageergebnisse hofft Ministerpräsident Kretschmann im Hinblick auf die Volksbefragung zu Stuttgart 21 noch auf ein „politisches Wunder“. Bahn-Chef Grube bot derweil an, mit dem Abriss des Südflügels bis nach dem Volksentscheid zu warten.
Trotz des Dauerkonflikts über Stuttgart 21 hat Winfried Kretschmann sensationelle Beliebtheitswerte. Der atypische Politiker passt zu Baden-Württemberg. Längst hat er das Image des Landesvaters erworben - davon konnten seine beiden CDU-Vorgänger nur träumen.
Wer mit fallenden Aktienkursen rechnet, jedoch mittel- bis langfristig optimistisch ist, muss nicht gleich sein Depot auflösen. Es bieten sich Alternativen zur Absicherung an.
Ob Möbelstück, Vase oder Tuschzeichnung: Unter den besten zehn Ergebnissen auf dem deutschen Auktionsmarkt spielen Asiatika in diesem Jahr bisher ganz vorne mit. Das teuerste Bild stammt aber von einem Maler aus Java.
Durch eine Geothermie-Bohrung wurden zwei Grundwasserspeicher in der Kreisstadt Leonberg miteinander verbunden. 24 Wohnhäuser sind durch die Erosionen im Boden um mehrere Zentimeter abgesackt. Schuld daran, will jedoch keiner sein.
Der Geburtsfehler der grün-roten Koalition ist ihr Dissens über „Stuttgart 21“. Einigkeit herrscht inzwischen zumindest darüber, dass der „Kombibahnhof“ nur mit einer neuen Planfeststellung zu bauen ist. Die Regierung wälzt die Entscheidung auf andere ab.
Ende der Party bei den Grünen in Darmstadt, der Alltag regiert. Auf der Koalition mit dem Juniorpartner CDU lastet Druck.
Der Kompromissvorschlag des „Schlichters“ Geißler zu „Stuttgart 21“ ist offenbar gescheitert. Die grün-rote Koalition in Baden-Württemberg distanzierte sich von seinem Vorschlag, einen kombinierten Kopf- und Tiefbahnhof zu bauen.
Aus für die Kombilösung? Deutsche Bahn und die SPD haben der Kompromissidee von Stuttgart-21-Schlichter Heiner Geißler eine Abfuhr erteilt. Jetzt hilft den Gegnern um den grünen Ministerpräsidenten Kretschmann wohl nur noch ein Wunder.
Ein Buch über Bildung, das überrascht nicht mehr. Erst recht nicht, wenn es gleich im ersten Satz behauptet, dass Bücher über Bildung uns langweilen. Stimmt. Ein Kapitel über Erotik holt allerdings die Überraschung zurück. Obendrein wenn es nicht von einem Pädagogen, sondern einem Historiker, Gerrit Walther, geschrieben ist.
Bringen Assistenzsysteme Sicherheit und Komfort oder entmündigen sie den Fahrer? Die Diskussion ist lebhaft. Ein Blick in die Zukunft vom selbstfahrenden Porsche bis zum BMW, der weiß, wo sein Fahrer hin will.
Erwin Teufel ist der Mann der Stunde. Gerade weil niemand mit ihm gerechnet hat. Der Konservative, der aus der Zeit fiel, fällt gerade jetzt wieder in sie hinein. Und trifft sie in ihr unruhiges Herz.
Claus Ulrich entscheidet seit 25 Jahren, wer auf den großen Flughäfen in Deutschland wann starten und landen darf. Nun hört der Flughafenkoordinator und Vielflieger auf.
Winfried Kretschmann kommt aus dem Urlaub zurück und wird wieder vom alten Thema eingeholt: Stuttgart 21. Die grün-rote Landesregierung liegt bei der Bewertung von Heiner Geißlers Schlichtungsvorschlag nach wie vor weit auseinander.
Die Volksabstimmung über „Stuttgart 21“ ist verfassungsrechtlich umstritten. Das Gesetz, das das Referendum möglich machen soll, könnte vor dem Staatsgerichtshof scheitern. Eine Niederlage der grün-roten Landesregierung hätte weitreichende politische Folgen.
Keine Liebeskrise: Moderator Günther Jauch dementiert einen Artikel und schreibt sogar eine Gegendarstellung. Das frühere Supermodel Linda Evangelista kann sich nicht um den eigenen Sohn kümmern. Und Lothar Matthäus wird poetisch.
Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) hat „Stuttgart-21“-Schlichter Geißler (CDU) kritisiert. Dessen Vorschlag, einen kombinierten Tief- und Kopfbahnhof zu bauen, sei „uralt und längst verworfen“. Die Gegner des Bahnhofes sollten nun einlenken.
Auch in Deutschland gibt es größere Vorkommen an Schiefergas. Um es aus dem Boden zu locken, muss das Gestein unter hohem Wasserdruck „aufgesprengt“ werden. Was, wenn man es liederlich macht, Risiken birgt.
Nils Schmid prügelt Heiner Geißler, meint aber Winfried Kretschmann. Denn die Tohuwabohurepublik im Südwesten sollte endlich wieder zurück in geordnete Bahnen geführt werden.
Bisher können in Deutschland nur wenige Fernbuslinien mit Auto und Bahn konkurrieren. Die Bundesregierung will das ändern. Zwei Unternehmen aus Frankfurt und Offenbach setzen auf die Liberalisierung.
Der baden-württembergische SPD-Vorsitzende Nils Schmid hält die Schlichtung Heiner Geißlers für gescheitert. Geißlers Kombi-Vorschlag für das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ nannte Schmid einen „kompletten Bruch mit der Schlichtungslogik“.
Heiner Geißler gehört nicht zu den Sprechautomaten, die sich schon entschuldigen, bevor sie etwas sagen. Der Begriff des „totalen Krieges“ lässt im Streit über Stuttgart 21 zwar jedes Maß vermissen, aber die Leistung des Schlichters umso größer erscheinen.
Kaum jemand spricht Erwin Teufel ab, seine Aufgabe als Ministerpräsident von Baden-Württemberg gut, teils sogar mit Bravour gelöst zu haben. Er selbst würde so etwas von sich nicht sagen - er ist bescheiden.
Joseph Goebbels' „Wollt ihr den totalen Krieg?“ kann mit Heiner Geißlers Äußerung zum Stuttgarter Bahnprojekt nicht verglichen werden. Schon die Ziele hinter der Rhetorik sind völlig gegensätzlich.
Vier Tage nach Heiner Geißlers Schlichtungsversuch zeigt sich, dass sein Vorschlag den Streit über „Stuttgart 21“ wohl nicht wird beilegen können. Denn der Bau eines „Kombibahnhofs“ dürfte ein neues Planfeststellungsverfahren erfordern.
Boris Palmer (Grüne) hat sich für den Kompromissvorschlag des „Schlichters“ Heiner Geißler (CDU) ausgesprochen. In einem Beitrag für die F.A.Z. schreibt der Tübinger Oberbürgermeister, der Kombibahnhof sei pünktlicher, leistungsfähiger und billiger.
Noch müssen sich Migrantenkinder entscheiden: Für oder gegen den dauerhaften deutschen Pass. Baden-Württemberg möchte ihnen diese Entscheidung abnehmen. Sechs SPD-geführte Länder begrüßen das Vorhaben aus Stuttgart, wie eine Umfrage ergab.