Arbeit wird teurer, auch ohne Streiks
Egal, was die Gewerkschaften in der aktuellen Tarifrunde fordern: Der Mangel an Arbeitskräften treibt die Löhne sowieso nach oben. Für die Gesellschaft muss das nichts Schlechtes sein.
Egal, was die Gewerkschaften in der aktuellen Tarifrunde fordern: Der Mangel an Arbeitskräften treibt die Löhne sowieso nach oben. Für die Gesellschaft muss das nichts Schlechtes sein.
Für Postkunden ist Geduld gefragt. Millionen Pakete und Briefe könnten liegen bleiben, weil die Gewerkschaft Verdi höhere Löhne durchsetzen will. Die Gewerkschaft bereitet nun eine Urabstimmung vor – es könnten neue Streiks drohen.
Die Gewerkschaft Verdi will deutliche Lohnsteigerungen für Beschäftigte der Post. Kurz vor der dritten Verhandlungsrunde sind sie noch einmal auf die Straße gegangen.
15 Prozent mehr Gehalt fordert die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für die rund 160.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post. Vor der nächsten Verhandlungsrunde ruft sie nun zu einem weiteren Ausstand auf.
Die vielen Streiks zehren mittlerweile an den Nerven der Briten. Es wäre falsch, der Forderung der Gewerkschaften nach zweistelligen Lohnerhöhungen nachzugeben.
Gegen die geplante Erhöhung des Renteneintrittsalters haben in Frankreich leicht weniger Menschen gestreikt als Mitte Januar. Dafür waren die Protestmärsche besser besucht.
„Ein solcher harter Arbeitskampf droht, wenn die Arbeitgeber nach drei Verhandlungsrunden kein Angebot vorlegen. Dann reichen Nadelstiche, also Warnstreiks, nicht mehr aus“, sagte Ulrich Silberbach.
Die Gewerkschaft Verdi spricht von einer hohen Beteiligung, die Post verweist nicht zuletzt darauf, dass der Konzern-Gewinn größtenteils international erwirtschaftet werde. Bald soll wieder verhandelt werden.
Die Gewerkschaft Verdi setzt ihre Warnstreiks im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post fort. Die Antwort des Konzerns folgt prompt.
Nachdem am Donnerstag zunächst die Postzustellung in Gießen bestreikt wurde, haben die Arbeitsausstände am Freitag Postdienste in ganz Hessen erreicht. Diese könnten bis Samstag andauern.
Es hieß Warnstreik, war aber ein Tag Komplettstillstand am BER. Mit hohen Forderungen sägt Verdi an der Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens.
Die Gewerkschaft hat drei Tarifkonflikte in einem Warnstreiktag gebündelt. Am Berliner Flughafen fielen am Mittwoch alle Flüge aus.
Zu dem ganztägigen Warnstreik hatte die Gewerkschaft Verdi aufgerufen, die im Tarifstreit den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen will.
Hunderte Flüge fallen aus, zehntausende Passagiere sind betroffen: Der Warnstreik der Gewerkschaft Verdi am Hauptstadtflughafen ist einer der folgenreichsten seit Jahren.
Meloni nimmt Draghis Entlastung zurück und will mehr Preistransparenz / Verband: „Viele illegale Tankstellen“
Eine Million Pakete und drei Millionen Briefe werden ihre Empfänger wohl erst mit einiger Verspätung erreichen. Das ist die Folge der dreitägigen Warnstreiks bei der Post.
Die Gewerkschaft Verdi setzt ihre Warnstreiks bei der Deutschen Post fort. Nach den Mitarbeitern in den Brief- und Paketzentren legen nun die Zusteller ihre Arbeit nieder. Millionen Sendungen bleiben liegen.
16 .700 Beschäftigte sind dem dem Streikaufruf der Gewerkschaft Verdi gefolgt, heißt es von der Post. Millionen Sendungen könnten sich verspäten.
Mehr als eine Million Menschen sind auf die Straße gegangen, um nicht länger arbeiten zu müssen. Die Gewerkschaften sagen, dass sei erst der Anfang.
Manche Briefe sind wichtig: eine Rechnung, die es zu begleichen gilt, oder Schreiben von Behörden. In den vergangenen Monaten warteten viele Bundesbürger vergeblich auf solche Briefe. Gemessen an der Beschwerdezahl war der Frust der Kunden noch nie so groß wie 2022.
Die vielen Streiks haben dem britischen Postunternehmen zugesetzt, das ohnehin Verluste macht. Unklar ist, was Großaktionär Kretinsky vorhat.
Die Bahn steht still und auch im Gesundheitswesen nimmt die Härte der Auseinandersetzung zu.
Die Fahrt ins Stadion oder zum Geschenkeumtausch muss dieses Jahr für die Briten ausfallen. Ein Streik lähmt das Land.
Am ersten Weihnachtsfeiertag fahren in Großbritannien traditionell keine Züge. Wegen landesweiter Streiks müssen Bahnfahrer am zweiten Feiertag ebenfalls verzichten – auch was den Transfer zu den Londoner Flughäfen Heathrow und Stansted betrifft.
Der Branche entgehen bis zu 800 Millionen Pfund an Umsatz. Viele Weihnachtsbuchungen stehen auf der Kippe.
Die Gewerkschaftsmitglieder unter den Beschäftigten legen die Arbeit nieder. Sie fordern einen um 6,8 Prozent höheren Lohn.
Die Ankündigung, die Sittenpolizei aufzulösen, ist wirkungslos verpufft. Es mehren sich die Zeichen, dass die Proteste einen Keil zwischen Mullahs und Revolutionswächter treiben könnten.
Harte Verhandlungen um mehr Gehalt führen Gewerkschaften und Arbeitgeber derzeit in Österreich. Landesweite Streiks sind eine Folge.
Die Löhne steigen in zwei Stufen um 8,5 Prozent. Ökonomen sehen keine Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale. Viele begrüßen die Lösung, doch im Südwesten gehen die Arbeitgeber wegen einer möglichen Urabstimmung abermals auf die Barrikaden.
Vor dem Haus der Arbeitgeber fordert die Gewerkschaft IG Metall in Frankfurt lautstark acht Prozent mehr Lohn. Die entscheidenden Tarifgespräche werden aber anderswo geführt.
Die NATO und die Ukraine ziehen Lehren aus dem Raketeneinschlag in Polen. Die Bundesregierung braucht länger als geplant für die Strom- und Gaspreisbremse. Und in Großbritannien türmen sich die Staatsschulden.
„Es steht eine Woche der Entscheidung an. Entweder kommen die Verbandsvertreter zur Vernunft oder wir werden mit den 24-Stunden Warnstreiks beginnen“, sagte Bezirksleiter Jörg Köhlinger.
Die Hessische Landesbahn ist ein wichtiger Zubringer für Pendler im Rhein-Main-Gebiet. Doch von Ende November an droht ein Dauerstreik. Dabei habe es fast allen Forderungen zugestimmt, meint das Staatsunternehmen.
Bei den Streiks am Mittwoch kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei. Aufgrund der steigenden Energie und Lebensmittelkosten fordern die Protestierenden einen höheren Mindestlohn.
Tausende Pendler und Reisende im Rhein-Main-Gebiet könnten im Dezember vergeblich auf ihre Züge und Busse warten: Der Landesbahn Hessen droht ein langer Arbeitskampf um höhere Löhne.
Die Gewerkschaft hat die Mitarbeiter der Tochtergesellschaft ComTS in der kommenden Woche zu weiteren Streiks aufgerufen. Das Management um Manfred Knof will erst im kommenden Jahr entscheiden, ob es um einen Haustarifvertrag verhandelt.