IG Metall plant mehrere Warnstreiks in Hessen
Um acht Prozent mehr Lohn durchzusetzen, hat die Gewerkschaft IG Metall Arbeitskämpfe in mehr als einem Dutzend hessischen Betrieben angekündigt. Auch anderswo sind Protestaktionen geplant.
Um acht Prozent mehr Lohn durchzusetzen, hat die Gewerkschaft IG Metall Arbeitskämpfe in mehr als einem Dutzend hessischen Betrieben angekündigt. Auch anderswo sind Protestaktionen geplant.
Lena Ströbele, Verhandlungsführerin des Arbeitgeberverbands Nordmetall, mahnt zur Eile. Sie könnte sich den Durchbruch zu einem Pilotabschluss auch im Norden vorstellen.
Die Lufthansa kommt um einen Streik herum. Die Fluggesellschaft einigt sich mit der Gewerkschaft Ufo auf bis zu 17 Prozent mehr Gehalt für die rund 19.000 Flugbegleiter.
Die Gewerkschaft fordert 8 Prozent mehr Lohn und erhöht den Druck auf die Metall- und Elektrobetriebe. Mehrere Tausend Beschäftigte haben sich seit Samstag an Protesten beteiligt.
Um eine Lohnerhöhung von acht Prozent durchzusetzen, plant die IG Metall in Hessen und Rheinland-Pfalz weitere Proteste. Das neue Angebot der Arbeitgeber nennt die Gewerkschaft ein „Almosen“.
In Duisburg, Hamm, Erfurt, Halle und Magdeburg kann es zu spürbaren Einschränkungen der Geschäftstätigkeit kommen. Die Gewerkschaft will angesichts der Inflation höhere Löhne durchsetzen.
Beschäftigte in mehreren Industriebetrieben haben um Mitternacht ihre Arbeit niedergelegt. Die IG Metall verlangt acht Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber bieten Einmalzahlungen an.
Sechs Wochen nach Verhandlungsbeginn präsentieren die Arbeitgeber einen ersten Vorschlag. Die Auseinandersetzung wird härter. Aber der Gesprächsfaden ist noch nicht gerissen.
Der größten Industrie Hessens stehen Warnstreiks bevor. Zwar haben die Arbeitgeber im Tarifkonflikt ein erstes Angebot vorgelegt, das geht der Gewerkschaft aber nicht weit genug.
Die Gewerkschaften in Italien haben die Flugsicherung zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Betroffen sind auch Flüge aus Deutschland nach Italien.
Die Protestwelle in Frankreich reißt nicht ab. Nach wochenlangen Streiks an den Raffinerien ruft die linke Opposition nun zu branchenübergreifenden Streiks auf.
Die französische Minderheitsregierung kämpft an allen Fronten. Die Premierministerin könnte die Vertrauensfrage stellen.
Die Streiks in Frankreich schmerzen Bürger und Betriebe. Eine beherztere Inflationsbekämpfung in Europa würde das Leben aller Beteiligten einfacher machen.
Während Klinikleitung und Gewerkschaft um einen Entlastungstarifvertrag ringen, ruft Verdi für Dienstag zum Streik in den Intensivstationen des Frankfurter Uniklinikums auf.
Frankreich kommt nicht zur Ruhe. Vor allem der Streik in den Raffinerien hält die Republik in Atem. Die Suche nach einer Tankstelle mit Benzin ist mitunter abenteuerlich
In Frankreich schließen sich nun auch Beschäftigte in den Atomkraftwerken den Arbeitsniederlegungen an.
Der Streik der Raffineriearbeiter hält Frankreich in Atem. Treibstoff wird immer knapper, Macron agiert ungeschickt – und die Linke träumt von Eskalation.
Die Gewerkschaft Verdi hat zu Streiks beim Handelskonzern Amazon aufgerufen – zu einem strategischen Zeitpunkt. Dieser gibt sich jedoch entspannt.
Nach einem Machtwort von Präsident Macron hat sich die Regierung in Paris zum Durchgreifen entschlossen. Weil an den Tankstellen Treibstoff noch immer knapp ist, werden neue gelbwestenähnliche Proteste befürchtet.
Der Spritmangel in Frankreich verschärft sich immer weiter. Und ein Ende der Streiks ist nicht in Sicht.
Der Staat zahlt künftig 15 Prozent mehr für Strafpflichtverteidiger und zudem noch Extras. Inzwischen gibt es mehr als 60.000 unbearbeitete Strafprozesse.
In der ComTS wird ohne Tarifvertrag für kaum mehr als den Mindestlohn gearbeitet. Die Commerzbank beteuert, es gebe Gehaltserhöhungen und Urlaub. Aber der Gewerkschaft reicht das nicht.
Der Streik der Eurowings-PIloten hat den Flugverkehr beeinträchtigt. Für Diskussionen sorgt ein Mitarbeiterbrief der Geschäftsführung.
Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit will bessere Arbeitsbedingungen bei Eurowings durchsetzen. Das bekamen nun die Passagiere der Lufthansa-Tochter zu spüren. Zahlreiche Flüge fielen aus.
Nach dem Konflikt bei der Lufthansa streiken die Piloten nun bei der Tochtergesellschaft Eurowings. Dort geht es nicht um mehr Geld, sondern um Arbeitszeitregeln. Der Konflikt scheint festgefahren.
Eurowings-Piloten streiken am Donnerstag
Für Donnerstag hat die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit einen ganztägigen Streik bei Eurowings angekündigt. Die Tarifverhandlungen seien gescheitert, kein Lösungswille des Arbeitgebers erkennbar.
In Großbritannien gehen die Menschen wegen der erwartet hohen Energiekosten im Winter zu Tausenden auf die Straße. Die Lokführer streiken. Und vor dem Parteitag der Tories rumort es bei den Konservativen.
Das Chaos in den europäischen Flughäfen und der Unmut des Personals machen auch vor Frankreich nicht halt. Ein Streik der Fluglotsen störte am Freitag den Flugverkehr. Die Fluglotsengewerkschaft forderte höhere Gehälter und die Einstellung zusätzlicher Fachkräfte.
Der nächste Ausstand war schon angekündigt, nun haben sich Lufthansa und Vereinigung Cockpit auf den letzten Drücker geeinigt. Details müssen noch verhandelt werden, aber Streiks treffen die Passagiere nicht.
Kurz nach einem ersten Streik am vergangenen Freitag, hat die Vereinigung Cockpit für diesen Mittwoch und Donnerstag den zweiten – diesmal zweitägigen – Arbeitskampf innerhalb einer Woche angekündigt. Die Lufthansa will das durch ein nachgebessertes Angebot noch verhindern.
Die GDL droht mit Warnstreiks im Südwesten
Die Einkommen der Vestas-Mitarbeiter liegen bisher deutlich unter Metall-Niveau. Es geht aber nicht nur um Geld.
Natürlich haben auch Lufthansa-Piloten jedes Recht, für ihre Interessen zu streiken. Der Spätsommer 2022 ist dafür aber der denkbar schlechteste Zeitpunkt.
Nachdem die Lufthansa im Vorgriff auf den Piloten-Streik am Freitag 800 Flüge gestrichen hat, soll an diesem Samstag wieder alles nach Plan laufen.
Der Chef der Pilotengewerkschaft ärgert die Lufthansa. Das hätte nicht sein müssen.