Warnstreiks legen drei Flughäfen lahm
In Hamburg, Köln/Bonn und Düsseldorf müssen sich Passagiere am Donnerstag und Freitag wieder auf spürbare Behinderungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi rief die Beschäftigen zu Warnstreiks auf.
In Hamburg, Köln/Bonn und Düsseldorf müssen sich Passagiere am Donnerstag und Freitag wieder auf spürbare Behinderungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi rief die Beschäftigen zu Warnstreiks auf.
Rund drei Wochen nach dem letzten Warnstreik ruft die EVG ihre Mitglieder wieder in den Ausstand. Es hakt gleich an mehreren Stellen.
Der Streik hat Erfolg: Nach und nach zahlt der polnische Auftraggeber den Lohn, auf den die Lkw-Fahrer in Gräfenhausen seit Langem warten. Das Leben auf der Raststätte ist hart – aber die Hartnäckigkeit hat sich gelohnt.
Der Streiktag am Freitag geht am Flughafen Stuttgart nicht vorbei. Verdi ruft auch dort das Luftsicherheitspersonal zur ganztägigen Arbeitsniederlegung auf. Knapp 100.000 Reisende dürften bundesweit betroffen sein.
Wegen des Streiks der EVG am Freitag rechnet die Bahn mit erhebliche Behinderungen – besonders im Fernverkehr. Arbeitsdirektor Martin Seiler verspricht den Bahnkunden möglichst viel Kulanz.
Die Eisenbahngewerkschaft EVG hat zu einem bundesweiten Warnstreik von Freitagnacht um 3:00 Uhr bis Freitagvormittag um 11:00 Uhr aufgerufen. Ab Donnerstag wird auch an einigen deutschen Flughäfen gestreikt.
Die Bahn habe sich im Tarifstreit nicht weit genug bewegt, sagt die EVG. Sollten in den nächsten Verhandlungen keine Ergebnisse erzielt werden, seien weitere Eskalationsstufen möglich.
Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn droht am Freitag ein weiterer bundesweiter Streik der EVG. Zwei Tage lang will Verdi mit Warnstreiks die Flughäfen Hamburg, Düsseldorf und Köln/Bonn lahmlegen.
Seit einem Monat streiken Fernfahrer eines polnischen Spediteurs auf dem Rastplatz Gräfenhausen in Südhessen. Wir besprechen, wie rabiat der versuchte, dagegen vorzugehen und was uns das über den Güterfernverkehr in Europa sagt.
Seit 20. März protestieren Lkw-Fahrer auf dem Rastplatz Gräfenhausen an der A5 gegen ausbleibende Zahlungen. Nun kommt Bewegung in die Angelegenheit.
Ursprünglich wollte er das Streiklager auflösen lassen. Doch nach einem Besuch plant der Weiterstädter Bürgermeister sogar neue Angebote für Lkw-Fahrer.
Streik zur Stoßzeit am Freitagabend in Frankfurt: Die Gewerkschaft NGG will zusammen mit den Fahrern von Lieferando eine bessere Bezahlung erstreiten.
Während Tausende Ärzte in England an Streikposten stehen, um 35 Prozent Lohnplus zu fordern, ist der Gewerkschaftsvorsitzende in Urlaub gefahren. Das erregt die Gemüter.
„Wir erwarten, dass der Präsident offener gegenüber der Bevölkerung ist, dass er mit den Franzosen spricht.“, so eine Demonstrantin. Die Regierung um Macron hofft, dass die Proteste bald abflachen werden.
Im Streit um den Tarifvertrag beim angeschlagenen Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof erhöht die Gewerkschaft Verdi den Druck. Für Mittwoch sind Warnstreiks in mehreren Bundesländern angekündigt.
Dass osteuropäische Fernfahrer jetzt in Hessen protestieren, überrascht deutsche Logistikunternehmer nicht. Sie kritisieren die Rechtslage – und appellieren an die Auftraggeber.
Die Gewerkschaft fordert 35 Prozent mehr Lohn für jüngere Ärzte. Aufgrund des Streiks müssen 350.000 Behandlungen für Patienten abgesagt werden. Die Lage im Gesundheitswesen ist extrem angespannt.
Seit Tagen sind rund 50 Fernfahrer aus Georgien und Usbekistan auf einer Raststätte in Südhessen im Streik. Sie kämpfen für ihren Lohn und klagen über miserable Arbeitsbedingungen.
Seit Tagen sind rund 50 Fernfahrer aus Georgien und Usbekistan auf der Autobahnraststätte Gräfenhausen an der A5 in Südhessen im Streik. Nach eigenen Angaben warten sie auf ihr Geld. Nach einer Eskalation am Freitag erfahren sie nun viel Solidarität.
Nachdem der Inhaber einer polnischen Speditionsfirma zusammen mit 18 paramilitärische Sicherheitsmitarbeiter am Karfreitag eine Gruppe streikender Fernfahrer bedrängte, hat sich die Lage an der Autobahnraststätte beruhigt.
In diversen Bundesländern hat die Gewerkschaft Verdi für diesen Samstag Warnstreiks in den Galerie-Filialen angekündigt. Trotz der beschlossenen Schließungen vieler Häuser soll damit der Druck im Tarifkonflikt erhöht werden.
Lastwagenfahrer einer polnischen Spedition sind auf der Raststätte Gräfenhausen in Streik getreten. Sie fordern Lohn und menschenwürdigere Arbeitsbedingungen. Nun ist die Lage eskaliert.
Arbeitgeber und Gewerkschaften im öffentlichen Dienst haben kein Interesse daran, ihren Tarifstreit jetzt schon zu beenden. Das hat ganz einfache Gründe.
Es gelte nun die Friedenspflicht, Streiks seien damit während der Schlichtung nicht möglich, betonte die SPD-Politikerin Faeser. In der Nacht zum Donnerstag sind erste Verhandlungen vorerst gescheitert.
Arbeitgeber und Gewerkschaften haben in der letzten von drei Verhandlungsrunden kein Ergebnis erzielt. Nun sollen unabhängige Schlichter nach einer Lösung suchen. Betroffen sind rund 2,5 Millionen Beschäftigte.
Der Streik von nichtärztlichen Beschäftigten am Uni-Klinikum Gießen und Marburg kommt so überraschend wie Weihnachten. Er hat auch mit der andauernden strukturellen Benachteiligung des Klinikums zu tun.
Nach dem Großstreik am Montag läuft der Verkehr wieder an. Doch auch heute müssen Reisende mit Verzögerungen rechnen. Und Gewerkschafter bringen bereits einen flächendeckenden, unbefristeten Arbeitskampf ins Spiel.
Mehr als 30.000 Beschäftigte haben am Montag in Deutschland gestreikt. Auch in Frankfurt stand der öffentliche Verkehr weitgehend still – das große Chaos blieb aber aus.
Flug- und Bahnverkehr durch Streik lahmgelegt/ Chaos im Straßenverkehr blieb aus
Israels Ministerpräsident Netanjahu begründete die Aussetzung der Justizreform damit, dass er einen „Bürgerkrieg“ vermeiden wolle. Das Gesetzesvorhaben wird nun frühestens Ende April im Parlament zur Abstimmung vorgelegt.
Die Gewerkschaften EVG und Verdi machen gemeinsame Sache und legen am Montag fast den ganzen Verkehr in Deutschland lahm. Gut möglich, dass es dabei nicht bleibt.
Josef siegt in zentrumsnahen Stadtteilen, Becker in Randbezirken +++ Wahlbeteiligung bei 35 Prozent +++ Kassel: Grünen-Politiker Sven Schoeller ohne Gegenkandidat gewählt +++ Aktuelle Infos im Liveblog
Der Flughafen ist streikbedingt lahmgelegt, am Frankfurter Hauptbahnhof findet eine EVG-Protestveranstaltung statt. Außer Bussen ist im gesamten Rhein-Main-Gebiet kaum Personennahverkehr unterwegs. Die Behinderungen auf den Autobahnen halten sich indes scheinbar in Grenzen.
Verdi ruft zu weiteren Warnstreiks aus. Während der Fernverkehr bis Mittwoch ausfällt, könnten die S-Bahnen in einigen Ländern noch länger stillstehen. Auch bei U-Bahnen, Bussen und im Luftverkehr kommt es zu Einschränkungen.
Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst ist Ausdruck eines tiefen Umbruchs. Die Daseinsvorsorge steht auf dem Spiel. Wie auch immer der Konflikt ausgeht, der politische Rückstoß wird erheblich sein.
Martin Burkert ist erst seit einem halben Jahr Chef der mächtigen Bahngewerkschaft EVG. Jetzt orchestriert er einen ungewöhnlichen Warnstreik.