Bombardier darf zu Alstom
Das Nein der EU-Kommission zur Bahn-Fusion von Siemens und dem französischen Konkurrenten Alstom hatte im vergangenen Jahr Empörung ausgelöst. Nun können zumindest die Franzosen aufatmen.
Das Nein der EU-Kommission zur Bahn-Fusion von Siemens und dem französischen Konkurrenten Alstom hatte im vergangenen Jahr Empörung ausgelöst. Nun können zumindest die Franzosen aufatmen.
Noch vor drei Jahren sah es nicht danach aus, nun aber betreiben Europäer und Vietnamesen Freihandel – und setzen damit einen Nadelstich gegen China.
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass das „Recht auf Vergessenwerden“ im Einzelfall auch für Online-Pressearchive besteht. Die Beschwerde eines Mannes wies das Gericht aber zurück.
Nur fünf Unternehmen auf der Welt können ein 5G-Netz aufbauen. Zwei von ihnen haben ihren Sitz in der EU. Doch Amerika und China machen Druck. Die technologische Unabhängigkeit Europas steht auf dem Spiel.
Volkswagen und Amazon öffnen ihre „Industrial Cloud“ für elf weitere Unternehmen. Für den deutschen Autohersteller ist das eine große Chance: Es geht darum, wer den Standard setzt.
Privatanleger spekulieren gern mit Leerverkäufen – oder schützen ihre Depots damit vor Abstürzen. Das kann gründlich schiefgehen, wie der Fall Wirecard zeigt.
Brasiliens Image ist angekratzt. Führende Unternehmer fürchten daher um ihr Geschäft und fordern mehr Schutz für das Amazonasgebiet. Dort geht es zu wie im Wilden Westen.
Der Siemens-Konzern führt mobiles Arbeiten auch nach Corona ein, die Deka-Bank reduziert schon die Büroflächen. Nur der Gewerkschaft geht das alles zu schnell.
Die Corona-Krise hat das mobile Arbeiten vorangetrieben. Viele Unternehmen wollen es beibehalten. Siemens macht jetzt für 140.000 Mitarbeiter auf der Welt Nägel mit Köpfen. Aber die Arbeitnehmer sind darüber nicht nur begeistert.
Erst glaubte die Deutsche Bahn, dass sie keine Fahrradstellplätze anbieten muss. Dann dachte sie, dass Tempo 250 ausreicht. Mit den neuen Modellen korrigiert sie diese Ansicht. Die Entscheidung hilft auch deutschen Arbeitnehmern.
Die hessische Landeshauptstadt will den Verkehr besser steuern. Dafür sind schon Busspuren eingerichtet und Ampeln digital umgerüstet worden. Die Stadt strebt eine doppelte Verlagerung des Verkehrs an.
Die Proteste von Klimaschützern dürften noch präsent sein. Doch nicht nur Siemens engagiert sich in der Kohleförderung in Australien. Auch der Essener Baukonzern gehört dazu.
Die größte Transformation der Siemens-Geschichte ist fast einmütig abgesegnet worden. Der Börsengang der Energiesparte dürfte das Ereignis des Jahres am deutschen Aktienmarkt werden. Fridays for Future sieht ein „fossiles Geschäftsmodell“.
Mit Kalkül zur Wissensmacht: Der Schweizer Pharmakonzern Roche bietet einen günstigen Antikörper-Test an, der wie ein Sicherheitssiegel in der Corona-Krise gehandelt wird. Nun fürchten Kritiker eine Monopolstellung des Gesundheitsriesen.
Am 1. Oktober übernimmt Roland Busch das Ruder im Siemens-Konzern. Zum Auftakt baut er den Vorstand um – und holt wieder eine Frau in die Führung. Das erfuhr die F.A.S. aus Aufsichtsratskreisen.
Der Kursverlauf schwankte zuletzt stark. Enttäuschungen folgten auf Erfolgsmeldungen – und umgekehrt. Nun haben die Titel Rekordhöhen erreicht, auch weil das Unternehmen im Kampf gegen Corona kräftig mitmischt.
Bei den Ermittlungen geht es Korruptionsfälle, bei denen Bestechungsgelder in Höhe von insgesamt 125.000 Euro geflossen sein sollen.
Die deutsche Industrie bekommt Ende des Jahres einen neuen Cheflobbyisten. Auf Amtsinhaber Dieter Kempf soll Thyssen-Krupp-Aufsichtsratschef Siegfried Russwurm folgen.
Annemarie Große Frie ist so etwas wie die Cheftüftlerin im Siemens-Konzern. Sie hat die schwierige Aufgabe übernommen, ihre Forschungsabteilung nach der Abspaltung des Energiegeschäftes neu auszurichten.
Die Vergütungsberatung HKP rechnet 2020 mit einem Rückgang der Managergehälter in europäischen Großunternehmen um rund 20 Prozent. Viele Spitzenverdiener kündigten aber auch Spenden an.
Der altehrwürdige Siemens-Konzern spaltet sich immer weiter auf. Nach Osram und Healthineers soll auch Siemens Energy eigenständig werden. Was bleibt eigentlich noch für Altaktionäre übrig?
Abgeknickte Rotorblätter, herabstürzende Trümmerteile: Um die Gefahren havarierender Windräder wird heftig gestritten. Betroffene Hersteller hüllen sich in Schweigen. Der Tüv fordert Konsequenzen.
Im Mai 1970 gründete sich die „Rote Armee Fraktion“. Geschichte ist sie nicht. Noch immer harren zahlreiche Morde der Aufklärung. Aber die Propaganda verfing niemals. Ein Essay.
Überraschende Personalie bei dem seit Kurzem im S-Dax notierten IT-Berater SNP: Nach nicht mal zwölf Monaten verlässt der ehemalige Siemens-Chef Kleinfeld das Unternehmen schon wieder.
Bis Januar leitete Janina Kugel das Personalressort im Siemens-Vorstand und war eines der bekanntesten Gesichter des Konzerns. Jetzt arbeitet sie als Unternehmensberaterin.
Auf virtuellen Hauptversammlungen dringen Aktionäre kaum durch. Der Deka-Vertreter Ingo Speich greift die Chefs von Wirecard und Deutscher Börse deshalb schon vorher an.
Um zwei Drittel bricht Siemens Gewinn ein. Die Talsohle sieht der Münchener Industriekonzern erst im Sommer kommen. An einem Plan hält er jedoch fest.
Die Bratschistin Tabea Zimmermann erhält den Ernst-von-Siemens-Musikpreis. Hier redet sie über Chancen, aber auch über Geld russischer Oligarchen und anderen Schmutz im Musikleben.
Der deutsche Aktienmarkt schaltet in den Rückwärtsgang. Zweifel an der raschen Entwicklung eines Medikaments gegen Corona drücken auf die Stimmung.
Ein Makler soll einer reichen Frau eine Villa vermitteln. Fünf Jahre später verliert er sein gesamtes Vermögen, die Frau ist im Gefängnis.
60 Lufthansa-Mitarbeiter in Kurzarbeit haben sich gemeldet, um in Kliniken zu helfen. Dieses Engagement der dringend benötigten Helfer in der Gesundheit macht Schule.
Die schnell steigende Zahl der Heimarbeiter braucht sichere und flexible Zugänge zu den Netzwerken ihres Arbeitgebers. Die Nachfrage nach VPN-Verbindungen nimmt deshalb rapide zu – und die IT-Unternehmen rüsten auf.
Dax-Unternehmen haben noch im März eigene Aktien zurückgekauft. Doch angesichts der Krise wächst die Kritik. Adidas und Münchner Rück haben nun reagiert.
Siemens-Chef Joe Kaeser hat einen Weg gefunden, seine Macht und seinen Einfluss zu sichern – auch in der Zeit nach seinem Abgang.
Der Siemens-Vorstandschef tritt ab. Im exklusiven F.A.Z.-Gespräch üben sich Joe Kaeser und Aufsichtsratschef Jim Snabe in Erklärungsversuchen – und überraschen damit, dass der Wechsel an der Spitze tatsächlich noch früher stattfinden soll.
Joe Kaser verlässt die Spitze des Münchner Industriekonzerns nun doch eher als geplant. Mit der überraschenden Entscheidung teilt der Konzern auch einen Coup an der Spitze seiner Energiesparte mit.