Fridays for Future, Siemens oder die Politik - wer entscheidet?
Siemens will sich am legalen und demokratisch beschlossenen Kohleabbau in Australien beteiligen. Die Proteste gegen das Projekt zeigen die Erosion parlamentarischer Steuerungsmacht.
Siemens will sich am legalen und demokratisch beschlossenen Kohleabbau in Australien beteiligen. Die Proteste gegen das Projekt zeigen die Erosion parlamentarischer Steuerungsmacht.
Der chinesische Konzern verdrängt damit Siemens von der Spitzenposition. Das liegt auch an der wachsenden Bedeutung von digitalen Technologien.
Soll die Europäische Union den Wettbewerb oder einzelne Industrien schützen? Diese Frage teilt derzeit die EU-Kommission. Bisher setzte sich Deutschland eher für den liberalen Markt ein – doch Rufe nach mehr Ausnahmen werden laut.
Beckhoff aus Westfalen ist einer der größten Hersteller von Industriecomputern. So manche Buchweisheit hat Hans Beckhoff dafür ignoriert – und das Unternehmen aus Verl zur Nummer drei auf diesem Markt gemacht.
Auffallend viele Grüne haben zuletzt die Seiten gewechselt und bei Unternehmen und Verbänden angeheuert. Was sie für die Wirtschaft so attraktiv macht – und warum die Partei sich über das Engagement freut.
Siemens-Chef Joe Kaeser gibt in Berlin den Grünen-Fan. Nur in einem Punkt gerät er mit der Vorsitzenden Annalena Baerbock dann doch aneinander.
Vor 125 Jahren gelang den jungen Schweizer Gründern der heutigen ABB der Durchbruch in Deutschland. Jetzt übernimmt ein Schwede den Platz des Vorstandsvorsitzenden des Elektrokonzerns.
In Wiesbaden soll eine intelligente Steuerung die Luftqualität und den Verkehrsfluss verbessern. Die Möglichkeiten der Datennutzung scheinen vielfältig - die Stadt schließt aber vieles aus.
Mit dem Kauf von Bombardier durch die Franzosen könnte eine Marktmacht entstehen – und den deutschen Konkurrenten an die Wand drücken. Doch zweifelt nicht nur Siemens, dass Brüssel grünes Licht gibt.
Wer sich regelmäßig einen neuen Arbeitgeber sucht, macht nicht nur immer wieder neue Erfahrungen, sondern steigt auch schnell auf und verdient gut. Stimmt das wirklich?
Der französische Bahnkonzern Alstom will Bombardier kaufen und damit die Nummer zwei der Bahnindustrie werden. Vorstandschef Henri Poupart-Lafarge erklärt im Interview, was das für den Standort Deutschland bedeutet.
Der französische Bahnkonzern Alstom ist mit der Übernahme des kanadischen Konkurrenten Bombardier fast am Ziel. Der Verlierer könnte ein deutscher Wettbewerber sein.
Bombardier muss wegen hoher Schulden an den Rivalen Alstom verkaufen. Der neue Konzern soll bessere Aussichten auf Genehmigung der EU-Kommission haben als die Fusion mit der Siemens-Bahnsparte. Deutsche Gewerkschaften sind alarmiert.
Deutschlands bekanntester Aktienindex hat am Montag schon wieder einen neuen Höchststand erreicht. Doch die Rekordjagd täuscht über viele Mängel des Börsenbarometers hinweg.
Der Autokonzern hat Probleme – und kann der von Siemens initiierten Charter of Trust auch nicht aus der Behäbigkeit helfen. Die Koordination von 17 Großkonzernen erweist sich im Kampf gegen Hacker als zu zäh und unstrukturiert.
Der grüne Kapitalismus ist alternativlos. Doch klimaschonende Innovationen werden sich nur durchsetzen und weltweit verbreiten, wenn Unternehmer damit nicht nur die Welt retten, sondern auch ihre Bilanz.
Deutsche Partner und ehrgeizige Ziele für Jungingenieure: In Berlin stellt sich eine Hochschule vor, die unter all den internationalen Spitzen-Unis leicht übersehen wird.
Gauff, Siemens und zwei weitere Baufirmen erhielten Aufträge für Nationalstraßen und ein Straßenbahnsystem. Das Abkommen beinhaltet rund 900 Millionen Euro.
Anders als deutsche Aktivisten behaupten, stehen längst nicht alle Ureinwohner von Australien dem Kohleabbau feindselig gegenüber. Manch einer vergleicht die weißen Umweltschützer schon mit neuen Kolonialherren.
Siemens und andere Konzerne werden von Umwelt- und Klimaschützern immer stärker unter Druck gesetzt. Ein offener Austausch mit den Kritikern ist Pflicht. Aber bekommen die am Ende überhaupt, was sie wollen?
Ein großer Teil des Ärgers von Siemens mit den Klimaschützern über einen Auftrag in Australien ist selbstgemacht. Aber Joe Kaeser trifft auch einen wichtigen Punkt in der Klimadebatte.
Die Hauptversammlung von Siemens steht im Zeichen der Klimakritiker. Der Chef gibt sich reumütig, kann aber nicht alle besänftigen. Die Polizei war besorgt, die Halle räumen zu müssen.
Klimaschutzgruppen organisieren zur Siemens-Hauptversammlung Proteste, weil der Konzern mit einer Signaltechnikanlage an einem Bergwerksprojekt in Australien beteiligt ist.
Die Kritik an Siemens wegen des Kohle-Projektes in Australien reißt nicht ab. Vorstandschef Kaeser hat dafür wenig Verständnis – räumt im Umgang mit dem Auftrag aber auch Fehler ein.
Während der Ausgang des Impeachment-Verfahrens so gut wie sicher ist, wartet auf Joe Kaeser und Siemens eine möglicherweise aufsehenerregende Hauptversammlung. Was sonst wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.
Der Siemens-Chef hat sich im Streit mit Umweltschützern selbst ins Abseits manövriert. Die Hauptversammlung entscheidet nun auch über sein Lebenswerk.
Umweltaktivisten wollen Siemens-Chef Joe Kaeser mit einer langen Rednerliste unter Druck setzen. Die Rede ist von friedlichen Aktionen und auch von zivilem Ungehorsam.
Der globale Wettstreit um die Technologie spitzt sich zu, glaubt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Großes Lob für seine Politik erhält er von einem Robotik-Wissenschaftler. Und Siemens-Chef Kaeser will nicht über Klimaproteste reden.
Fridays for Future attackiert den Siemens-Chef: „Kaeser macht sich total unglaubwürdig.“ Die Klimaaktivisten drohen dem Manager mit neuen Aktionen auf der anstehenden Hauptversammlung: „Siemens wird uns nicht los.“
Wolfgang Fink leitet die Europa-Zentrale der legendären Bank Goldman Sachs. Im Interview spricht der 53-jährige Österreicher über grüne Banker, Superreiche und die Zweitklassigkeit des Finanzplatzes Frankfurt.
Joe Kaeser deutet vage seinen Abschied für Spätsommer an. Bislang hatte er mit einer Vertragsverlängerung um zwei Jahre kokettiert.
Die Zahl der Fahrgäste steigt deutlich, auch dank der gesunkenen Mehrwertsteuer. Doch die Deutsche Bahn tut sich schwer, dem gerecht zu werden. Jetzt gibt es auch noch technische Mängel an neuen IC-Zügen.
Der Siemens-Vorstandsvorsitzende will bei einem Wirtschaftsempfang eine Rede halten. Eine Aktivistin kommt ihm dabei in die Quere – und darf zunächst auf der Bühne bleiben.
Der Siemens-Chef stellt klar: „Ich habe Luisa Neubauer nie ein Mandat im Aufsichtsrat angeboten“. Der Auftrag für die australische Kohlemine verfolgt Kaeser allerdings nach wie vor.
Raffinierte Verhandlungen haben die fünf 1979 geraubten alten Meister für Gotha zurückgewonnen. Bei den anschließenden Untersuchungen ihrer Echtheit machte das Berliner Labor eine enttäuschende Entdeckung.
Als „Leuchtturm-Projekt“ gestartet, hat die noch junge Partikeltherapie in Marburg eine bewegte Vergangenheit inklusive Insolvenzantrag hinter sich. Nun meldet aber die Rhön-Klinikum AG, die Zukunft der Anlage sei langfristig gesichert.