Die Schweiz zieht die Reißleine
Die Schweiz gibt den Franken-Kurs frei. Damit wird ein Schweiz-Urlaub nun sehr viel teurer. Ganz Europa könnte Probleme mit Negativ-Zinsen bekommen.
Die Schweiz gibt den Franken-Kurs frei. Damit wird ein Schweiz-Urlaub nun sehr viel teurer. Ganz Europa könnte Probleme mit Negativ-Zinsen bekommen.
Die Schweizer Notenbank hat Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken überraschend aufgegeben. Und die Strafzinsen für Banken verdreifacht. Die Börse in Zürich bricht ein, der Euro gibt nach.
Nach einem Verlust im Vorjahr hat die SNB 2014 einen Überschuss von 38 Milliarden Franken erzielt. Das weckt Begehrlichkeiten bei den Kantonen. Aber die Notenbank tut gut daran, ihre Reserven zu stärken.
Im Grenzgebiet zwischen Deutschland und der Schweiz ist der Alltag nicht immer ganz einfach. Schnell mal eine Pizza beim Nachbarn zu bestellen, ist kaum möglich. Die Bedenken der Berner Zöllner sind zu groß.
Die Renditen auf Staatsanleihen sinken immer weiter. Fünf Gründe für ein globales Phänomen.
Der starke Franken wird der Schweiz zunehmend zur Last. Es zeigt sich, wie abhängig die Eidgenossen vom Euro sind.
Die Schweizer Notenbank stemmt sich mit neuen Milliarden gegen eine weitere Aufwertung des Franken. Ab dem 22. Januar gelten auch in der Eidgenossenschaft Strafzinsen.
Die Industrie wird immer digitaler. Aber mit dem Oberbegriff „Industrie 4.0“ kann jeder zweite Entscheider noch nichts anfangen. Diese Revolution zu vernachlässigen ist äußerst sträflich – und angesichts der Geschwindigkeit des Wandels erstaunlich.
Wie die Einwanderung nach Deutschland derzeit läuft, läuft sie falsch und ist ein großes Verlustgeschäft. Wir brauchen endlich eine ideologiefreie und nicht vom Streben nach politischer Korrektheit getriebene Debatte über die Migration.
Während in Deutschland die Immobilienpreise in zehn Jahren um 25 Prozent gestiegen sind, erhöhten sich die Preise in Schweden sogar um 67 Prozent. Am teuersten sind die Wohnungen jedoch woanders.
Viel zu tun gab es in diesem Jahr in der FAZ.NET-Tatortsicherung. Waren Fernsehkrimis eigentlich schon immer so hanebüchen konstruiert? Einige bemerkenswerte Fälle gab es aber auch. Unsere Leser haben gewählt.
Ein reich gewordener Straßenkehrer aus dem Berner Oberland findet Philipp Rösler gut. Jahrelang hat er ihm Briefe geschrieben, von Hand. Und plötzlich sitzt er neben dem Vizekanzler beim Dinner.
Der Sänger, Komponist und Textdichter Udo Jürgens ist tot. Wie sein Management mitteilte, brach er bei einem Spaziergang in der Schweiz bewusstlos zusammen. Er starb wenig später an akutem Herzversagen.
Tegut sieht sich in der Erfolgsspur und expandiert. Geld hat die Handelskette aus Fulda allerdings auch 2014 nicht verdient.
Wer zum Laufschuh „Cloud“ des Schweizer Unternehmens On greift, kann nicht viel falsch machen: Er sieht gut aus, bietet eine komfortable Dämpfung und zugleich die Qualitäten eines härteren Wettkampfschuhs. Eine echte Innovation.
Pater Martin Werlen war 13 Jahre lang Abt von Kloster Einsiedeln in der Schweiz. Er brachte das unrentable Stift wirtschaftlich auf einen neuen Kurs. Denn er weiß um den Wert von Karriere und McKinsey auch im Kloster.
Die Neue Zürcher Zeitung hat ihren Chefredakteur Markus Spillmann entlassen. Der designierte Nachfolger kommt nicht. Der Kulturkampf um die „alte Tante“ geht weiter und greift über auf die gesamte Schweiz.
Von Offenbach aus will die französische Groupe SEB mit der deutschen Marke Krups den Markt der Kaffee- und Espresso-Vollautomaten in Deutschland aufrollen. Gebaut werden die Maschinen längst woanders.
Ihre Bedeutung als Bindeglied und Vermittler wächst, in der Schweiz gibt es jetzt ein Magazin für und über sie: Chefredakteur Georg Gindely erklärt, warum Großeltern immer wichtiger werden.
Prima Perspektiven für 2015: Der internationale Radsportverband UCI traut sich nicht, gegen Betrüger durchzugreifen. Also darf Vincenzo Nibali unter kasachischer Flagge davonradeln.
Dem flüchtigen Informatiker Herve Falciani wird in Abwesenheit der Prozess gemacht. Er soll Kontodaten von HSBC-Kunden an Behörden anderer Länder übermittelt haben.
Zum dritten Mal wirft der FC Basel eine britische Mannschaft aus der Champions League. Die Schweiz ist längst zu klein geworden für diesen Klub, der die Großen immer wieder ärgert.
Der FC Basel fühlt sich nach fünf nationalen Titeln nacheinander in Europa zu Hause. Am Dienstag (20.45 Uhr) könnten die Schweizer Liverpool aus der Champions League werfen. Unterstützung erhalten sie aus Madrid.
Der Wintersport ist eine touristische Erfolgsgeschichte. Doch der Rubelverfall und die russische Propaganda führen dazu, dass die Russen zu Hause Ski fahren gehen. Das trifft besonders die österreichischen und schweizerischen Skiorte.
Wenn Uli Hoeneß zocken wollte, rief er Jürg Hügli an. Mit der Steuerhinterziehung will der Schweizer Banker aber nichts zu tun gehabt haben.
Freiheit nach über zwei Jahren Gefangenschaft: Einem Vogelkundler aus der Schweiz ist die Flucht vor seinen Entführern gelungen. Er wurde dabei aber angeschossen.
Die Ukraine-Krise hat der OSZE zu neuer Bedeutung verholfen. Sie bietet ein Forum, in dem Washington und Moskau sich direkt die Meinung sagen können. Beim Ministerrat in Basel kommt es zum Schlagabtausch.
Hohe Abiturientenquoten sind kein Zeichen höherer Bildung, ganz im Gegenteil. Empirische Studien belegen, dass die allgemeine Hochschulreife keineswegs die höchsten Kompetenzstufen erwarten lässt. Ein Gastbeitrag.
Den Superreichen ist die Schweiz wohlgesonnen. Ausländern auch, solange sie pauschalbesteuert werden. Und auch der Fall Gurlitt zeigt: Die Schweiz stärkt ihr Geschäftsmodell.
Die herausgehobenen Positionen von helvetischen Geistlichen waren ein wichtiger Grund dafür, dass Ruanda nach seiner Unabhängigkeit 1962 zum Schwerpunktland der Berner Entwicklungshilfe auserkoren wurde. Daneben hatte sich bei den in Ruanda tätigen Schweizern bereits ein verklärtes Bild des Gastlandes entwickelt.
Populismus verfängt in der Schweiz am Ende doch nicht, wie die drei nun abgeschmetterten Volksbegehren zeigen. Das liegt wesentlich daran, dass sich die in direkter Demokratie geübten Schweizer gut informieren.
Eine klare Absage: Die Schweizer wollen weder ihre Zuwanderung eng begrenzen noch die Unabhängigkeit ihrer Notenbank faktisch abschaffen. Ein Steuerprivileg für reiche Ausländer bleibt erhalten.
Diego Benaglio und Yann Sommer repräsentieren den eidgenössischen Aufschwung auf dem Posten zwischen den Pfosten. Nun treffen die beiden Schweizer Torhüter aus Wolfsburg und Gladbach zum ersten Mal in der Bundesliga aufeinander.
Die Eidgenossen entscheiden an diesem Sonntag gleich über drei hochbrisante Themen: Eine drastische Begrenzung der Einwanderung, einen Knebel für die Notenbank und ein Steuerprivileg für reiche Ausländer.
Luzi Stamm kämpft von rechts außen für einen milliardenschweren Goldeinkauf der Schweiz. Obwohl Fachleute das für eine Schnapsidee halten, trifft er einen Nerv in der Eidgenossenschaft.
Die deutschen Curling-Herren um Skip Alexander Baumann vermeiden bei der EM in Champéry zwar den Abstieg, verpassen aber die WM-Qualifikation. Die Titel gehen an Gastgeber Schweiz und Schweden.