Schweizer Banken auf dünnem Eis
Abschied von den lukrativen Steuersündern und Franken-Schock: Die Auslese in der eidgenössischen Finanzwirtschaft wird sich beschleunigen. Fusionen und Übernahmen stehen an.
Abschied von den lukrativen Steuersündern und Franken-Schock: Die Auslese in der eidgenössischen Finanzwirtschaft wird sich beschleunigen. Fusionen und Übernahmen stehen an.
Der Euro wertet wieder auf. Eine Schweizer Zeitung berichtet, die Nationalbank wünsche sich einen bestimmten Wechselkurs. In der Geschichte gibt es dafür Vorbilder, die nie offiziell kommuniziert wurden.
Das Valposchiavo liegt wie eine vergessene Welt jenseits des Berninapasses im Süden Graubündens. Jahrzehntelang hat sich kaum ein Wintertourist für das einsame Tal interessiert – und genau das macht es jetzt für Stillesucher so interessant.
Offiziell hat die Schweizer Notenbank gerade den Mindestkurs des Franken zum Euro abgeschafft. Daraufhin schoss der Wert der Währung nach oben. Nun ist angeblich ein inoffizielles Kursziel geplant.
Not macht erfinderisch: Ein Skigebiet im Wallis kämpft mit einem eigenen Wechselkurs von 1,35 Franken je Euro gegen die Besucherflaute an. Das Modell könnte Schule machen.
Die Schattenmitgliedschaft der Schweiz im Euro ist vorbei. Gut so.
Der von Boris Becker trainierte Novak Djokovic setzt sich im Halbfinale der Australian Open gegen Vorjahressieger Stan Wawrinka nach dreieinhalb Stunden durch - mit 6:0 im fünften Satz.
Seit der Aufwertung des Franken drängen noch mehr Basler für den Einkauf über die Grenze. Daheim bleiben derweil die Läden leer. Und die Südbadener tun alles dafür, dass das so bleibt.
Nach der Freigabe des Wechselkurses vor fast zwei Wochen lassen sich erste Anhaltspunkte dafür finden, dass sich die Situation am Schweizer Kapitalmarkt wieder einpendelt.
Die Schweizer Nationalbank hat Mitte Januar Negativzinsen von 0,75 Prozent auf Einlagen von Banken eingeführt. Obwohl die UBS davon bisher ausgenommen ist, will die Bank nun eine Gebühr auf hohe Guthaben von Großkunden erheben.
Die Schweizer Regierung hilft den Unternehmen des Landes, sich an die Aufwertung des Franken anzupassen. Exportabhängige Unternehmen können ab sofort Kurzarbeitsentschädigung beantragen.
Der starke Franken macht den Urlaub in der Schweiz teurer. Und umgekehrt: für die Schweizer lohnt es sich, ins Ausland zu reisen. Die Österreicher sind die lachenden Dritten.
Anleger schaffen ihr Geld weiter in die Schweiz. Daran ändern auch die Strafzinsen der Notenbank nichts. Obwohl sie den Euro-Mindestkurs aufgegeben hat, interveniert sie wohl weiter.
Die Schweizer Verlage sind in Bedrängnis. Ihre Bücher werden hauptsächlich im deutschsprachigen Ausland gekauft – und der starke Franken vermindert nach der Euro-Entkoppelung die Gewinnspanne.
Roger Federer scheitert bei den Australian Open überraschend an Andreas Seppi. Rafael Nadal spielt dagegen so, als hätte es seinen Fast-K.o. zwei Tage zuvor nicht gegeben.
Amerikaner, Briten, Japaner und Schweizer haben es gemacht: Anleihekäufe, wie sie nun wohl auch die EZB plant. Sie gehören heute offenbar zum Standard-Repertoire einer Notenbank. Wie viel sie bringen, wissen die Fachleute noch nicht.
Die Schweiz leidet unter der plötzlichen Aufwertung des Frankens. Die Krise der Euro-Zone kümmerte sie lange nicht – doch plötzlich steckt sie mitten drin. Es ist ein böses Erwachen. Ein Gastbeitrag aus der Schweiz.
Viele deutsche Kommunen haben zinsgünstige Kredite in Schweizer Franken aufgenommen. Nach der starken Aufwertung der Währung haben die Stadtkämmerer nun ein gewaltiges Problem.
Die wichtigsten Auktionsergebnisse des vergangenen Jahres aus der Schweiz: Die Bilanz beweist, dass sich dort auch internationale Kunst gut verkaufen lässt.
Auf dem Flughafen Sion in der Schweiz landen die Geschäftsflugzeuge und Hubschrauber der Super-Reichen. Auf den Bergen im Wallis locken exklusive Skipisten.
Die Aufwertung des Franken zwingt die Schweizer Unternehmer zum Handeln. Statt um die Einstellung ausländischer Arbeitskräfte geht es plötzlich um Personalabbau.
Urlaub in der Schweiz wird teurer. Auf der Reisemesse CMT ist das bisher nicht das große Thema. Aber viele Hoteliers haben wohl vergebens investiert.
Die großen Banken haben durch die Freigabe des Franken gegen den Euro dreistellige Millionenbeträge eingebüßt, die Aktienkurse in der Schweiz sind stark gefallen. Deutsche Anleger haben es aber besser.
Der stark aufgewertete Franken lockt die Schweizer in deutschen Läden - die deutsche Wirtschaft fürchtet dennoch stärkere Belastungen. An den Finanzmärkten ist die Unruhe noch größer.
Die Schweiz schockt die Welt mit der Entscheidung ihre Währung freizugeben - und eröffnet damit die nächste Runde in einem brutalen Wettstreit. Es geht längst nicht nur um die Schweiz, sondern um viel mehr.
Fast endet die Lauberhorn-Abfahrt mit einem Schweizer Märchen. Doch der Österreicher Hannes Reichelt schnappt Beat Feuz und Carlo Janka den Doppelsieg noch weg. Auch ein Deutscher überrascht beim Klassiker in Wengen.
Ein Schnitzel für 30 Euro? 6,30 Euro für ein Bier? Auf diese Preise müssen sich Schweiz-Reisende nach der überraschenden Aufwertung des Franken gefasst machen.
Warum hat die Schweiz ihre Bindung an den Euro so schnell aufgelöst? Der Ökonom Hans-Werner Sinn glaubt: Es lag daran, dass sehr viel Geld in die Schweiz geflossen ist.
Allein Essen verliert durch die Aufwertung der Schweizer Währung Millionen, weil die Stadt Kredite in Franken zurückzahlen muss. Die Schweiz kann sich indes immer günstiger finanzieren: erstmals in der Finanzgeschichte sinkt die Rendite einer Anleihe mit zehn Jahren unter null.
Nach dem Kurssprung des Schweizer Franken wollen viele Eidgenossen in grenznahen Städten Euro abheben, etwa um Einkaufen zu gehen. Für einige Banken ist der Ansturm offenbar zu groß.
Die Freigabe des Franken trifft Teile der Schweizer Wirtschaft ins Mark. Die Hoteliers zittern, weil Urlaub in der Schweiz unerschwinglich wird. Derweil kaufen die Eidgenossen fröhlich in Deutschland ein.
Jahrelang kostete die Schweizer Währung zwischen 80 und 83 Cent. Auf einmal muss für einen Franken fast ein Euro bezahlt werden. Wer profitiert davon - und wem schadet es?
Ob Tourismus oder die Autobauer: Die deutsche Wirtschaft sieht sich als Nutznießer der massiven Aufwertung des Schweizer Franken. Der DIHK spricht von einem „Extra-Konjunkturprogramm“.
Der Dax ist nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses zum Franken über der wichtigen Marke von 10.000 Punkten aus dem Handel gegangen. Analysten begründeten dies mit positiven Wirkungen der Entscheidung für den deutschen Export.
Die Schweiz löst die Bindung des Franken an den Euro. Und Gold wird teurer. Dafür gibt es zwei Gründe.
Die Schweizer Nationalbank schafft die Kursuntergrenzen zum Euro ab. Wieso? Und wieso gerade jetzt? FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.