Gestrickt aus der Krise
Die Rezession hat in Island ihre Spuren hinterlassen. Nun soll die Mode helfen, alte Wunden zu heilen – und muss ihren Weg zwischen Tradition und Avantgarde finden.
Die Rezession hat in Island ihre Spuren hinterlassen. Nun soll die Mode helfen, alte Wunden zu heilen – und muss ihren Weg zwischen Tradition und Avantgarde finden.
Einen stärkeren Wachstumseinbruch gab es in Amerika zuletzt während der Finanzkrise. Die Unsicherheit über die Kraft des Landes hat geldpolitisch einschneidende Folgen.
Die Rezession in China bleibt aus, schätzt die Weltbank – aber nur, weil der Staat immer wieder viel Geld ausgibt.
Übermäßige Regulierung und mangelnde Konkurrenz haben die Preise in Italien jahrelang stark steigen lassen. Nun geht die Inflation zurück. Kurz vor der wichtigen Zinssitzung der EZB sehen die Italiener schon die Gefahr einer Deflation.
Spanien hat den Weg aus der Rezession gefunden. Ministerpräsident Mariano Rajoy will mit einem Plan zur Belebung der Wirtschaft nachhelfen.
Die Erholung der Wirtschaft in der Eurozone ist leider eine Illusion.
Mit der Euro-Krise hat auch das Ansehen der EU gelitten, nun wächst die Zustimmung wieder. Das gilt sogar für Großbritannien. Die Ukraine-Krise ist der wichtigste Grund hierfür – aber nicht der einzige.
Keine Regierung in Sicht, Unruhen, Rezession. Das (einstige) Urlaubsparadies zerstört sich aufgrund der Wirren derzeit selbst.
EU-Währungskommissar Olli Rehn hat Russland vor einer Rezession wegen der Krise in der Ukraine gewarnt. Rehn sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, er sehe diese Gefahr schon in diesem Jahr. Über Putins Motive macht er sich seine eigenen Gedanken.
Mit einem soliden Stellenaufbau lässt der amerikanische Arbeitsmarkt allmählich den harschen Winter hinter sich. Bemerkenswert ist etwas anderes: Erstmals haben die privaten Unternehmen die Beschäftigungsverluste seit der Finanzkrise wieder aufgeholt.
Viele Brasilianer tolerieren Gewalt gegen Frauen. Die Präsidentin des Landes unterstützt die Proteste dagegen - obwohl sie im Wahljahr andere Sorgen hat.
Die Annexion der Krim ist nur das Symptom für eine Krise, die das gesamte russische Selbstverständnis erschüttert. Was wir in Russland zurzeit erleben, ist ein beispielloser Wertewandel.
Janet Yellen, die neue Fed-Vorsitzende, wollte sich bürgernah geben: In einer Rede beschrieb sie das Schicksal dreier Menschen, die um Vollzeitstellen ringen. Das ging schief.
Am 7. Februar hat das Bundesverfassungsgericht schwerwiegende Einwände gegen die Bereitschaft der Europäischen Zentralbank erhoben, notfalls eine vorab nicht begrenzte Menge kurzlaufender Staatsanleihen europäischer Reformländer zu erwerben. Diese Einwände laufen nicht nur ins Leere. Würden sie ernst genommen, verkehrte sich der Sinn des OMT-Programms in sein Gegenteil.
Die Sanktionen treffen Russland kaum, sagt die russische Regierung. Dennoch rechnet sie allein in den ersten drei Monaten des Jahres mit Kapitalabflüssen von rund 70 Milliarden Dollar.
Der Konzern produziert künftig in England und investiert dafür 190 Millionen Euro in eine Fabrik für Meeres-Windkraftanlagen. Das ist in dieser Branche die erste größere Investition seit langem.
Der infolge der Finanzkrise zusammengebrochene griechische Bankensektor scheint langsam zu genesen: Zwei große Geldhäuser wollen für 3 Milliarden Euro neue Aktien plazieren.
Bundespräsident Gauck hat die Deutschen aufgefordert, international mehr Verantwortung zu übernehmen. Der neue „deutsche Moment“ kommt schneller als erwartet: Wie können und wollen wir auf Russlands Annexion der Krim reagieren?
Mönchengladbach hat die letzten neun Spiele in der Bundesliga nicht gewonnen. Der Klub reagiert vor dem Spiel in Dortmund am Samstag (15.30 Uhr) auf seine Krise mit unerschütterlicher Treue zu Trainer Favre.
Die Gefahr sinkender Preise ist klein. Aber wehe, wenn der Euro erstarkt. Dann droht eine neue Rezession in Europa, die die Preise drücken könnte.
Warum laufen Anleihen aus Portugal, Italien, Griechenland und Spanien (PIGS) so gut?
Die Europäische Kommission hat ihre Prognosen für 28 EU-Länder vorgelegt. Griechenland schafft laut der Behörde den Weg aus der Rezession.
Der Roman „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ von Robin Sloan in der Übersetzung von Ruth Keen erscheint am 3. März im Blessing Verlag. Das gebundene Buch mit 352 Seiten kostet 19,99 Euro.
Amerikas Regierung preist den fünften Jahrestag ihres großen Finanzkrisen-Rettungsprogramms: Es habe eine jahrelange Depression verhindert. Und die Verschuldung nur minimal erhöht.
Was Krisenländer lernen können.
Die Deutschen kaufen mehr ein - auch wegen der niedrigen Zinsen. Von einem wahren Kaufrausch ist allerdings keine Spur. Die Sparquote ist hierzulande weiter recht hoch.
Wo edle Häppchen gereicht werden, ist er oft nicht weit: Klaus Peter Kofler ist der bekannteste Caterer der Republik. Auch jetzt in Sotschi und demnächst bei der Fußball-WM in Brasilien versucht Kofler zu liefern: Catering, das nicht danach schmeckt.
Portugals Wirtschaft läuft schwach. Die Unternehmen müssen mehr Geschäft im Ausland machen - sonst ist das Land womöglich weiter auf Finanzhilfe angewiesen.
Griechenlands Ministerpräsident Samaras ist überzeugt, dass sein Land die Schuldenkrise überwunden hat. „Wir übertreffen mit unseren Fortschritten schon jetzt alle Erwartungen“, sagte Samaras.
Erstmals seit der schweren Rezession im Jahr 2009 verkauft Deutschland weniger ins Ausland. Sinkt damit auch der Exportüberschuss, über den sich andere Länder immer wieder beklagen? Nein.
Seit Jahren sinkt die Schwarzarbeit in Deutschland. Nun könnte sich das ändern - durch den Mindestlohn, den höheren Pflege-Beitrag und die „Rente mit 63“, sagt Arbeitsmarktforscher Friedrich Schneider.
Die große Koalition verdrängt, dass die Alterung der Bevölkerung das Wachstum bremst. Notwendig wäre eine weitere Verlängerung der Lebensarbeitszeit, keine Verkürzung.
Man möchte es kaum für möglich halten: Favorit unter den Industrieländern ist Japan, gefolgt von Europa. Und die britische Barings empfiehlt den heimischen Markt.
In diesem Jahr überprüft die EZB die Stabilität der Großbanken. Dabei brauche es „auch schlechte Nachrichten“, sagte nun der niederländische Finanzminister. Die OECD hat angeblich schon große Kapitallücken bei deutschen Banken festgestellt.
Jan Hatzius, Chefvolkswirt von Goldman Sachs, fürchtet die politische Unzuverlässigkeit der Südeuropäer und empfiehlt den Deutschen mehr Inflation.
Konventionelle Beschreibungen der Euro-Krise sind nicht falsch, aber unvollständig. Sie berücksichtigen nicht die zentrale Rolle der Banken.