Draghi verspricht weitere Krisenhilfe
Die EZB will die Sondermaßnahmen für das Finanzsystem fortsetzen. Der künftige Präsident Draghi bezeichnete zudem die Lage in Italien als dramatisch. Vor allem sein Heimatland müsse in der Krise handeln.
Die EZB will die Sondermaßnahmen für das Finanzsystem fortsetzen. Der künftige Präsident Draghi bezeichnete zudem die Lage in Italien als dramatisch. Vor allem sein Heimatland müsse in der Krise handeln.
Die Verunsicherung durch die Schuldenkrise belastet die Wirtschaft. Die Binnenkonjunktur könnte die Flaute ausgleichen. Der monatliche Konjunkturbericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Fünf Verletzte, viele verzweifelte Urlauber: Am Algarve-Airport von Faro ist ein Hallendach teilweise eingestürzt. Stundenlanges Durcheinander an dem beliebten Touristenziel war die Folge.
Bei heftigem Unwetter ist das Dach im Flughafen von Faro im Süden Portugals eingestürzt. Dabei wurden fünf Menschen verletzt.
Als Alternative zu den staatlichen Rettungsschirmen haben die Gastautoren kürzlich die Rekapitalisierung der Banken vorgeschlagen. Nun erläutern sie, warum eine privat finanzierte Stärkung der Banken einer staatlichen Hilfe vorzuziehen ist.
Die Politiker sind nicht die Schurken, sagt Euro-Ökonom Paul de Grauwe: Schuld am ganzen Schlamassel sind die privaten Schuldner.
Die Währungsunion hat die deutsche Wirtschaft beflügelt, meint der Deutschlandchef der Unternehmensberatung McKinsey. Die Peripherieländer brauchten aber jetzt so etwas wie einen Marshallplan.
Europa muss jetzt zusammenstehen. Irland hat es schon fast geschafft. Und auch Portugal und Griechenland unternehmen riesige Anstrengungen.
Mittlerweile gibt es mehr als 838 000 Zertifikate und Hebelpapiere. Die Anleger bleiben skeptisch. Nur zwei Prozent des Geldvermögens ist in Zertifikaten angelegt.
Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit Italiens und Spaniens herabgestuft - und Raum für weitere Schritte gelassen.
In Europas Banken läuten weiter die Alarmglocken. Moody´s stuft britische und portugiesische Banken ab. Der britische Finanzminister Osborne versucht zu beruhigen.
Der griechische Soziologe Michael Kelpanides von der Universität Thessaloniki meint, sein Land sollte aus der Europäischen Währungsunion austreten - zum Wohle aller.
Wichtige Indikatoren sind stark gefallen. Die Peripherieländer stecken in der Rezession, andere stagnieren.
Damit die Banken einer Staatsinsolvenz trotzen können, brauchen sie frisches Kapital. Eine zwangsweise Rekapitalisierung gefährdeter Banken könnte die Rettungsfonds für hochverschuldete Euroländer ersetzen. Auch die Steuerzahler käme das günstiger. Ein Gastbeitrag.
Der niederländische Europaminister Ben Knapen hat eine eindeutige Botschaft: Noch üppigere Rettungsfonds dürfe es ohne mehr Durchgriffsrechte in die Haushalte überschuldeter Euro-Staaten nicht geben.
Der amerikanische Verbrecher George Wright ist nach 41 Jahren auf der Flucht in Portugal von der amerikanischen Bundespolizei FBI gefasst worden. Der wegen Mordes verurteilte Wright war 1970 mit drei Mithäftlingen aus einem Gefängnis in New Jersey geflohen.
Europas Staaten drängen schwache Banken zur Kapitalaufnahme. Das allein reicht aber nicht. Ohne weitere Stabilisierungsschritte udroht eine Zuspitzung der Krise.
Lehrer, Juristen, Bauern: 620 Menschen stimmen am Donnerstag im Bundestag ab, ob Deutschland mit 400 Milliarden Euro für Pleitestaaten haftet. Die Abgeordneten schwanken zwischen Furcht und Folgsamkeit.
Je besser man vergangene Tsunamis versteht, desto besser lassen sich die Schäden zukünftiger Katastrophen begrenzen. Ausgerechnet der Sand dient Forschern als hilfreicher Zeuge.
An einem Schuldenschnitt für Griechenland führt kein Weg vorbei, sagt Kenneth Rogoff. Im F.A.Z.-Gespräch redet der ehemalige IWF-Chefökonom über den Euro als „Ansteckungsmaschine“.
Eurobonds konservieren nicht konkurrenzfähige Wirtschaftsstrukturen. Das sagt Otmar Issing, ehemaliger Chefvolkswirt der EZB, auf einer Feierstunde zum 50. Geburtstag des F.A.Z.-Index.
Die Aktienmärkte schwächeln, Portugal hält dennoch an den geplanten Verkäufen fest. Noch im vierten Quartal sollen Staatsanteile an Unternehmen verkauft werden. Das bis 2013 konzipierte Programm soll 8 Milliarden Euro bringen.
Die Schuldenkrise reißt nach Einschätzung des IWF bei europäischen Banken enorme Löcher. Umso mehr drängt der Währungsfonds auf glaubhafte Strategien gegen die Krise.
Die Renditen der Staatsanleihen Irlands halten sich auf dem zuletzt erreichten Niveau. Wetten auf eine Erholung in Irland haben die Renditedifferenz zwischen griechischen und irischen Staatsanleihen auf ein Rekordniveau getrieben.
Griechenlands Regierung soll drastische Sparmaßnahmen am Mittwoch bekanntgeben. Massenentlassungen werden befürchtet. Ministerpräsident Papandreou kommt nach Berlin.
Oracle überrascht mit einem starken Neulizenz-Geschäft, Microsoft erhöht die Dividende, Adobe rechnet mit einem guten Jahresendgeschäft. Air Berlin verringert die Flotte um mehr als zehn Prozent und Manchester United verschiebt offenbar seinen Börsengang.
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Bonitätsnote Italiens um eine Stufe gesenkt. Die zuletzt verabschiedeten Reformen reichten nicht aus. Ministerpräsident Berlusconi ist empört.
Gewerkschaftschef Frank Bsirske spricht von einem „Rettungsring aus Blei“. Das Prinzip „Leistung nur für Gegenleistung“ könne katastrophale Folgen haben.
Keine Entscheidung - weder zu Griechenland noch zur umstrittenen Transaktionssteuer. Die Finanzminister legen sich nur darauf fest: Bis zum 10. Oktober sollen alle Länder zustimmen.
Die Hoffnung der Aufsichtsbehörden, das Verbot von Leerverkäufen würde die Kurstalfahrt bremsen, erfüllte sich nicht. Im vergangenen Quartal sind Bankaktien um 30 Prozent gefallen.
Die Hoffnung, dass China Staatsanleihen der EU-Staaten kaufen wird, könnten sich als verfrüht erweisen. Banken und Regierungsvertreter dämpften die Erwartungen.
Umsatzwarnung von Aixtron, UBS - Handelsverlust von 2 Milliarden Dollar, Kingfisher legt im Ausland zu, H&M mit niedrigerem Umsatz, Esprit-Gewinn fällt 98 Prozent, BMW erwartet weiteres Wachstum, ElringKlinger - Auto-Produktion stagniert 2012, deutsche Exporte im ersten Halbjahr stark gestiegen, Umfrage - Stimmungsaufschwung in Japans Wirtschaft verlangsamt, Neuseelands Zentralbank lässt Leitzins unverändert, EU mit Portugal-Rettungsbond, China dämpft Hoffnungen
China zeigt sich in der Schuldenkrise hilfsbereit. Man könne den Industrieländern mit Investitionen und dem Kauf von Staatsanleihen helfen, sagt Ministerpräsident Wen Jiabao. Aber dafür verlangt China Zugeständnisse.
BNP Paribas zieht Notbremse, Moody's senkt Langfristratings der SocGenal und Crédit Agricole, Insider - UniCredit diskutiert Kapitalerhöhung, Gerry Weber trotzt Konjunktursorgen, Deutsche Beteiligungs AG mit Verlust, GE kauft Aktienpaket von Buffett zurück, Intel verbündet sich mit Google, Frachtzahlen lassen schwaches Wachstum erwarten, Fitch: Gefahr einer Herabstufung Spaniens gestiegen
Bank of America will 30.000 Stellen streichen, HSBC peilt Verkauf der Versicherungssparte für 1 Milliarde Dollar an - Times, Italien und China sprechen angeblich über Anleihekäufe, Frankreichs Inflationsrate steigt stärker als erwartet, IWF gibt Milliarden-Tranche an Portugal frei, amerikanische Einzelhandel vor schwierigen Weihnachten
Der Historiker Heinrich August Winkler über Europas Ideale, die Lehren aus früheren Krisen und die Rückständigkeit der Griechen.