Unterschiedliche Berechnungen der „Brandmauer“
Wie groß ist der dauerhafte Euro-Krisenfonds wirklich? Das kommt darauf an, wie man rechnet. 700 Milliarden Euro sind es mindestens.
Wie groß ist der dauerhafte Euro-Krisenfonds wirklich? Das kommt darauf an, wie man rechnet. 700 Milliarden Euro sind es mindestens.
Die Bank JP Morgan muss eine Geldstrafe für ihre Rolle bei der Lehman-Pleite zahlen, fünf europäische Großbanken haben Probleme mit ihrem Eigenkapital und die Bafin moniert den Jahresabschluss 2009 der Nord/LB. Der Fukushima-Betreiber Tepco kommt in Staatshand, Brüssel genehmigt das Gemeinschafts-unternehmen von BayWa und Agrana und Thyssen Krupp erhält einen algerischen Fregattenauftrag. Außerdem steigert Air Berlin die Auslastung im März. Der IWF gibt mehr als 5 Milliarden Euro für Portugal frei, Chinas Dienstleister rechnen mit anhaltendem Wachstum und Griechenland verlängert die Umtauschfrist für einen Teil der Anleihen.
Amerika und andere haben lange darauf gedrungen: Nun ist die Bundesregierung doch bereit, den finanziellen Schutzwall für die Eurozone zu erweitern. Damit dürfte auch die deutsche Beteiligung weiter wachsen.
Der italienische Schriftsteller Antonio Tabucchi ist tot. Mit seinem Roman über die Zeit der portugiesischen Militärdiktatur „Erklärt Pereira“ gehörte er zu den populärsten Autoren der italienischen Gegenwartsliteratur.
Deutsche Spitzenpolitiker verdienen zu wenig, findet Kölln-Flocken-Unternehmer Driftmann. Im Interview mit der F.A.Z. lehnt er eine Obergrenze für Vorstandsgehälter und eine Reichensteuer ab.
Die Europäische Zentralbank könnte schon bald den Ankauf von Pfandbriefen einstellen. Der Markt hat sich stabilisiert und kommt ohne Intervention aus.
Über Jahre führte der Fluggerätetechniker Gunnar D. ein Doppelleben. Als eine seiner beiden Freundinnen ein Kind gebar, drohte alles aufzufliegen. Nun ist er angeklagt, die Frau und das Mädchen ermordet zu haben - an einem Strand in Portugal.
Die Europäische Währungsunion hat einen ungeordneten Zahlungsausfall Griechenlands verhindert. Der jetzige Schuldenschnitt ist allerdings nur so reibungslos möglich, weil das Finanzsystem zuvor in Watte gepackt wurde, und dies zu einem hohen Preis.
Ferrostaal will die Korruptionsaffäre hinter sich lassen. Der neue Eigentümer MPC übernimmt die Führung des skandalgeplagten Essener Konzerns.
Während sich Irland unter den Krisenländern wacker schlägt, gelingt Griechenland die Wende bislang nicht. Auch in Spanien, Italien und Portugal geht der notwendige Anpassungsprozess nur schleppend voran.
Die wachsenden Ungleichgewichte im Zahlungssystem der Notenbanken untereinander spiegelt eine breite Debatte unter den Währungshütern wider. Das Problem und die Dimension im Überblick.
Portugal kann nach Angaben der Regierung mit der nächsten 14,6-Milliarden-Tranche aus dem Rettungspaket rechnen. Das hochverschuldete Land rutscht aber noch tiefer in die Rezession.
Allein die Bundesbank hält Forderungen von zuletzt knapp 500 Milliarden Euro gegenüber den Notenbanken finanzschwacher Länder. Viele Ökonomen sehen darin enormen Sprengstoff, auch die Commerzbank warnt: Je höher die Summen, desto schwächer die Verhandlungsposition der Gläubiger.
Das zweite Langfristgeschäft der EZB steht an. Erwartet wird, dass die Nachfrage abermals groß sein wird. Die Banken kaufen fleißig Staatsanleihen.
Europas Schuldenkrise ist nach Griechenlands Umschuldung nicht beendet. Neue Hilfsrunden und eine weitere Geldschwemme der EZB stehen bevor.
Die Griechenland-Helfer realisieren die Dimension des Problems: Sie haben ein Entwicklungsland vor sich. Und Finanzminister Schäuble verbalisiert eine weitere bittere Erkenntnis: „Zur Hilfe gehört immer jemand, der sich helfen lassen will.“
Banken befürchten langfristig negative Folgen: Private Gläubiger fallen durch griechische Vorzugsbehandlung der Europäischen Zentralbank auf Nachrangstatus.
Portugal ist nicht vergleichbar mit Griechenland: Die Regierung in Lissabon gibt sich alle Mühe, ihre Hausaufgaben zu machen. Dennoch ist anzunehmen, dass das Land zusätzliche Hilfe brauchen wird. Eine Analyse.
Nach Standard & Poor’s und Fitch stuft nun auch die dritte große Rating-Agentur Moody’s die Kreditwürdigkeit mehrerer Eurostaaten schlechter ein. Während Deutschland wieder ohne Abstriche davonkommt, erhält das Nicht-Euroland Großbritannien einen Schuss vor den Bug.
In Berlin sorgt ein Youtube-Video für Unruhe. Wolfgang Schäuble stellt darauf seinem portugiesischen Kollegen offenbar weitere Hilfen in Aussicht - nachdem man sich um Griechenland gekümmert habe.
Eric Le Coz, zweitwichtigster Mann bei der Fondsgesellschaft Carmignac erwartet einen Aktienaufschwung und rät zum Diversifizieren.
Die Europäische Zentralbank schafft Sicherheiten zweiter Klasse: Nationale Notenbanken dürfen künftig auf eigenes Risiko Einzelkredite als Pfand akzeptieren.
Die südeuropäischen Länder versinken immer tiefer in dem Strudel aus Schuldenanstieg, Sparprogrammen, schrumpfender Wirtschaft und steigender Arbeitslosigkeit. Deutschland dagegen hält sich gut.
Der Aufwärtstrend am deutschen Aktienmarkt hat sich angetrieben von Kursgewinnen bei Infineon am Mittwoch fortgesetzt. Impulse kommen auch von der Wall Street, die nach Handelsschluss in Europa ihre Verluste etwas verringerte.
Aktienbörsen und Anleihemärkte zeigen sich freundlich. Der Dax steigt und auch die Kurse italienischer und spanischer Staatsanleihen legen zu.
Die Staatsunternehmen in Portugal brauchen viel Geld, die Konjunktur lahmt. Die Regierung hält die Staatsverschuldung für tragbar - doch die Finanzmärkte werden mit jedem Tag skeptischer, ob das Land aus eigener Kraft aus der Krise kommen kann.
Die Aktienmärkte sind schwächer in die neue Handelswoche gestartet. Italien kann sich auch für zehn Jahre günstiger Geld leihen. Sorgen um Portugal wachsen.
Seit Dezember hat die Geldpolitik der EZB eine neue Dimension erreicht. Die Bundesbank hat über das Target-System fast eine halbe Billion Euro in die Euro-Peripherie verliehen. Nun stößt sie selbst an eine gefährliche Grenze.
In Brüssel verhandeln die Staats- und Regierungschefs der EU wieder über die Schuldenkrise. Wie steht es um die fünf PIIGS-Länder? Die Unterschiede werden größer. In Irland läuft es gut, in Portugal schlecht. Und Griechenland ist pleite. Ein Vergleich.
Der italienische Ministerpräsident Mario Monti drängt die Bundesregierung angeblich dazu, einer Verdopplung des Euro-Rettungsfonds ESM auf eine Billion Euro zuzustimmen. Unterstützung bekommt er dabei offenbar von einem anderen Italiener: EZB-Präsident Mario Draghi.
Die Welt befindet sich stark im Wandel. Das hat auch Auswirkungen auf das Anlageverhalten. Eine Allianz-Studie erklärt, worauf Investoren achten sollten.
Auch wenn der Fonds seine derzeitigen Verpflichtungen erfüllen kann, könnte die Ratingnote „AA+“ für den europäischen Krisenfonds ESFS mittelfristig zu wenig sein. Eine Hebelung würde erschwert.
In Frankfurt gibt es „Eurocrash! Das Musical“. Britischer Humor zur Eurokrise kann wahrlich nicht schaden, wenn man bedenkt, was uns das Fersehen so zumutet.
Aufgrund schwächere Vorgaben aus Amerika und Asien gibt auch der deutsche Aktienmarkt am Mittwochmorgen nach. Commerzbank stehen besonders unter Druck.
Die Ratingherabstufungen von S&P sorgen für Kopfzerbrechen. Zudem stocken die Gespräche zur Umschuldung Griechenlands. Die Lage am internationalen Finanzmarkt könnte besser sein.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von neun Euro-Ländern herabgestuft. Deutschland behält aber seine Top-Bewertung.