Lieferschwierigkeiten in Großbritannien wegen Brexit
Die Furcht vor dem EU-Austritt lässt den Wechselkurs fallen. Jetzt will der Konsumgüterriese Unilever deshalb die Preise nach oben setzen.
Die Furcht vor dem EU-Austritt lässt den Wechselkurs fallen. Jetzt will der Konsumgüterriese Unilever deshalb die Preise nach oben setzen.
Massenhafte Verkäufe beim Pfund Sterling haben in der Nacht zum Freitag zu einem dramatischen Einbruch bei der Währung geführt. Spekulationen über die Ursache gibt es zuhauf.
Neue Töne auf dem Parteitag der Konservativen: Premierministerin Theresa May attackiert Unternehmenschefs - und will „die Gerechtigkeit in Großbritannien wiederherstellen“.
Großbritanniens Börse ist derzeit ein spannendes Parkett. Auf der einen Seite das düstere Brexit-Szenario und ein Pfund auf Rekordtief. Auf der anderen Seite ein haussierender Aktienmarkt. Wie passt das zusammen?
Die Macht der Worte britischer Politiker hat das Pfund auf Talfahrt geschickt. Und die Wirtschaftsleistung des Vereinigten Königreichs abgewertet. Jetzt werden die Briten sogar von Frankreich überholt.
Das britische Pfund ist auf den tiefsten Stand seit 1985 gefallen. Was Anleger am Devisenmarkt beunruhigt, freut Verbraucher mit einem Faible für britische Produkte. Nicht nur bei denen kann man jetzt ein Schnäppchen machen.
Am Devisenmarkt ist die Brexit-Angst zurückgekehrt. Die Ankündigung von Premierministerin Theresa May, Großbritannien werde bis spätestens Ende März den Antrag zum EU-Austritt stellen, drückt das Pfund Sterling auf ein neues Rekordtief.
Eigentlich wollte der britische Staat bis zum Jahr 2020 immer weniger neue Schulden machen. Die neue Führung hat den Plan nun zu den Akten gelegt - wegen der Folgen des „Brexits“.
In London beginnt der Herbst mit Nachkriegskunst und Zeitgenossen bei Christie’s, Sotheby’s und Phillips. Die Italiener gehören wieder zu den Zugpferden, neben der deutschen Prominenz.
Mit Hochdruck betreibt die britische Bildungspolitik die Austreibung der Geisteswissenschaften aus den Hochschulen. Geschätzt werden sie noch als Vorlage für Fernsehfilme.
Flüchtlinge sollen künftig durch eine Mauer in Calais daran gehindert werden, über den Tunnel von Frankreich nach England zu fliehen. Der Plan stößt auf viel Kritik, der britische Minister für Migration hält daran fest.
Indizes für die Stimmung in britischen Unternehmen sind zuletzt überraschend stark gestiegen. Experten warnen allerdings vor einer Überinterpretation der Werte.
Der UK Chess Challenge ist das teilnehmerstärkste Schachturnier der Welt. 45.000 Schüler und Schülerinnen waren dieses Jahr dabei. Jetzt gibt es ein großes Problem.
Investoren jagen nach alternativen Anlagen: Oldtimer, Kunstwerke und Spitzenweine sind begehrt. Das kann teuer werden.
Die Regierung in London will von der EU mitfinanzierte Projekte in Großbritannien trotz des Brexits nicht stoppen. Die Finanzierungslücke soll aus eigenen Mitteln gedeckt werden.
Die Bank of England kann weniger Anleihen kaufen als geplant. Deshalb könnte das Kaufprogramm der Notenbank in den kommenden Wochen in Frage gestellt werden.
Die britische Notenbank hat zu Beginn ihrer neuen Anleihekäufe nicht so viele Title kaufen können wie sie wollte. Nun erklärt sie, was daraus folgt. Und veröffentlicht neue Zahlen zur Stimmung im Land.
Es ist nicht alles schlecht nach der Brexit-Entscheidung: Zum Beispiel kommen wegen des niedrigen Pfund-Kurses mehr Reisende nach Großbritannien.
Die Nachrichten aus der britischen Wirtschaft klingen momentan eher bescheiden. Für die Unternehmensoberen lief das letzte Jahr allerdings blendend. Mit Theresa May könnte sich das fortan ändern.
Der Delegationschef von Kenias Leichtathleten soll Sportler des erfolgreichen Läuferlandes vor Doping-Tests gewarnt haben - und dafür die Hand aufgehalten haben.
Vor dem Brexit-Votum warnten nicht wenige Politiker und Ökonomen vor den wirtschaftlichen Schäden eines EU-Austritts. Jetzt häufen sich die schlechten Nachrichten.
Die Bank von England muss den Leitzins auf ein neues Rekordtief senken und die Notenpresse anwerfen, um am Finanzmarkt Anleihen zu kaufen. Sonst droht der Gesamtwirtschaft nach dem Brexit ein langfristiger Schaden.
Nach der Zinssenkung durch die Notenbank fällt der Kurs des britischen Pfundes deutlich. Die Aktienkurse steigen.
Nach dem Brexit-Votum haben die britischen Währungshüter ein ganzes Maßnahmen-Paket auf den Weg gebracht: Es geht um 60 Milliarden Pfund für Staatsanleihen. Und noch mehr.
Urlauber profitieren von der Abwertung der britischen Währung. Das Reiseziel Japan ist dagegen unattraktiver als im Vorjahr. Deutsche meiden große Städte.
Frankfurt braucht Realismus: London ist eine globale Finanzmetropole und wird es bleiben. Das hat nicht nur historische Gründe.
Die heute jungen Briten könnten die erste Generation sein, die im Laufe ihres Berufslebens real weniger verdient als ihre Vorgänger.
Praktisch in jedem Smartphone findet sich Halbleiter aus der britischen Designschmiede ARM. Der japanische Internetkonzern Softbank will das Unternehmen nun übernehmen. Dahinter steckt einer der erfolgreichsten Unternehmer des Landes.
Der Brexit-Schock scheint nachzulassen. Die Nachfrage nach der britischen Währung hat wieder zugenommen. Mit der Ernennung von Theresa May zur Premierministerin steigt nämlich in der Börse die Hoffnung auf Besserung.
Die marktfrischen Alten Meister liefern in London eine starke Vorstellung ab: Rubens triumphiert bei Christie’s, Liotard dominiert bei Sotheby’s, und William Dobson reüssiert bei Bonhams.
Großbritannien und die Metropole London haben für Reisende vielfältige Reize. Das anhaltende Rekordtief des britischen Pfunds könnte große Folgen für den Tourismus auch außerhalb der Insel haben.
Big Business: Eine kleine Chronologie der zwei Londoner Auktionswochen bei Sotheby’s und Christie’s
Der Schock nach Brexit lässt nicht nach. In Großbritannien sind mittlerweile sieben Immobilienfonds mit einem Milliardenvermögen geschlossen. Welche Auswirkungen drohen Deutschland?
Das britische Pfund sinkt zum ersten Mal seit 1985 unter 1,30 Dollar. Yen und Franken wurden teurer. Aber auch Schwellenländern hat der Brexit geholfen.
Der Erholungsrally folgt nun wieder die Unsicherheit an der Börse. Das Pfund bleibt auf Talfahrt, Investoren fliehen in Gold und Staatsanleihen. Bankaktien geben deutlich ab. Aktienstrategen raten zur Vorsicht. Was machen die Notenbanken?
Der Brexit als Motor der globalen Kauffreude – ob das so bleibt? Die Ergebnisse der Auktionswochen mit Moderne und Gegenwartskunst in London.