Hohle, leere Extremismustheorie
Die Extremismustheorie dient ihren Anhängern doch nur zur Befriedigung antikommunistischer Gelüste! Und beim Engagement gegen Neonazis ist sie sogar schädlich, wie die Beispiele Limbach-Oberfrohna und Berlin zeigen.
Die Extremismustheorie dient ihren Anhängern doch nur zur Befriedigung antikommunistischer Gelüste! Und beim Engagement gegen Neonazis ist sie sogar schädlich, wie die Beispiele Limbach-Oberfrohna und Berlin zeigen.
Bürsten binden ist Geschichte: Immer mehr schwerbehinderte Menschen arbeiten in ganz „normalen“ Betrieben. Ohne staatliche Hilfe geht es meistens aber nicht.
Jahrzehntelang stand die Bötzow-Brauerei in Berlin leer. Nun möchte ein Privatinvestor das Gelände wiederbeleben. Einzelhandel, Büros und Kultur sollen eine Symbiose eingehen - ein Konzept, dessen Wirtschaftlichkeit nicht zum ersten Mal getestet wird.
Kein Staatskommissar aus Brüssel oder Berlin vermag die Verwaltung in Athen auf Vordermann zu bringen, solange Hilfsgeld auch dann fließt, wenn nicht geliefert wird, was versprochen wurde.
Auf der Stuttgarter Antiquariatsmesse und ihrer kleinen Schwester, der Antiquaria in Ludwigsburg, wartet ein breites Spektrum originärer Geistesfülle.
Soeben wurde in Japan das Marie-Laurencin-Museum geschlossen. Ist das Flechtheim-Porträt aus seinem Bestand eine frühe Fälschung des Erfinders der „Sammlung Jägers“?
Frankfurt: In Barcelona steht dieses Wort für Würstchen und für schnelles Essen. Ein kulinarischer Bericht aus einer Stadt, die ganz verrückt ist nach Imbiss à la deutsch.
Die FDP fühlt sich von der Union gedemütigt. Die hat sich an die Unruhe beim kleinen Partner gewöhnt. Sie lässt ihn mitreden - braucht ihn aber nicht. Auch nicht in der Debatte über einen potentiellen Nachfolger Wulffs.
Zu dessen dreihundertstem Geburtstag zeigt Potsdam ein „Theaterspiel für den König von Preußen“. Doch „Fritz!“ zieht lediglich bekannte Klischees durch den brachialdramatischen Kakao.
Auf Gabriele Münters Gemälde „Dorfplatz in Sandvig auf Bornholm“ verklingt ihr Kummer über die Trennung zu Kandinsky immer mehr. Versteigert hat das Werk Karl & Faber in München.
Martin Otto berichtet im Feuilleton vom 23. Dezember unter der Überschrift „Theodor Heuss baute mit Wüstenrot“ über das jüngst vom Bundesarchiv vorgelegte Findbuch zu den Akten des Bundespräsidialamtes unter den Bundespräsidenten Heuss, Lübke und Heinemann.
2011 war wieder ein spannendes Autojahr. Zum ersten Mal war ein Elektro-Auto für einen Großen Fahrtbericht zu Gast, die S-Klasse von Mercedes-Benz kommt jetzt mit vier Zylindern aus, und überhaupt ist Bescheidenheit Trumpf.
Werner Otto hatte eine bewegte Vita: Er kam als mittelloser Flüchtling, schuf zwei Konzerne von internationaler Bedeutung, hatte drei Ehefrauen und fünf Kinder. Bilder aus einem herausragenden Leben.
Werner Otto ist im Alter von 102 Jahren gestorben. Der „Titan der Marktwirtschaft“ hatte den weltbekannten Otto-Versand 1949 in Hamburg gegründet und zählte zu den großen Unternehmerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit.
Das Berliner Auktionshaus Bassenge kann sich über gute Ergebnisse bei Alter Kunst und Moderne freuen - allen voran für einen Jan Toorop.
Zwei Orte heben die Neue Sachlichkeit ins Dresdner Rampenlicht: Die Galerie Döbele und der Lipsiusbau.
Wer bei Wolfgang, Stephan und Michael Otto ein Stück Fleisch bestellt, muss tief in die Tasche greifen: Je nach Zuschnitt kann ein Wagyu-Steak bis zu 72 Euro kosten. Trotzdem läuft der Gourmet-Versand der drei Brüder gut.
Das passiert, wenn man den Verismus von ideologischem Ballast befreit. Im Dresdner Lipsisusbau zeigen sich Werke der Neuen Sachlichkeit in frischer Blüte.
Zwischen Tennisplatz, Schweizer Straße und Otto-Fleck-Schneise: Der zukünftige DFB-Präsident ist in Frankfurt fest verwurzelt.
Noch nie hat die Villa Grisebach in Berlin einen so hohen Umsatz erzielt: 55 Millionen brachten die Herbstauktionen - dank Beckmann, Nolde und Kandinsky.
„Wetten dass..?“ war das Wohnzimmer der deutschen Fernsehunterhaltung. Eine Inventur.
Seit 50 Jahren wirbt die „Tribüne“ für ein besseres Verständnis des Judentums. Bundeskanzler von Brandt bis Merkel haben der Frankfurter Zeitschrift Interviews gegeben.
Eigentlich hat Konrad Gerstenbach wenig Grund zur Sorge. Das Haus des 62-Jährigen ist abbezahlt, 400.000 Euro liegen auf der hohen Kante. Nun muss er sein Vermögen nur breit anlegen - in Anleihen, Aktien und Rohstoffe.
Zirkuszelt oder Steilkurve: Raumnetzstrukturen aus Seilen werden seit 40 Jahren für Spielgeräte genutzt. Ein Blick auf außergewöhnliche Einzelprojekte.
16 Prozent Anteil an der Internetzeit, 23 Prozent an den Werbebannern, aber nur 5 Prozent am Online-Werbemarkt: Facebook hat Nachholbedarf – und viele Unternehmen wollen ihr Engagement in dem sozialen Netzwerk tatsächlich ausbauen. Das Geld in die Facebook-Kasse sollen die kleinen und mittleren Unternehmen bringen. Die Großen haben andere Pläne.
Der Restaurantführer von Michelin fördert die neue Generation deutscher Spitzenköche. Es gibt einen neuen Drei-Sterne-Koch, zehn neue Restaurants mit nun zwei Sternen und 23 neue Adressen mit einem Stern.
Anja Schlumberger, bisher Leiterin der Presse & PR bei Philips Consumer Lifestyle übernimmt die Position der Bereichsleiterin Interne und Externe Kommunikation.
Eines der letzten Werke von Heinz Mack ist ein rhapsodischer Aufschwung in Schwarz und Weiß und legt die Assoziation von Klaviertasten nahe.
Im Fall Beltracchi sind die Urteile gesprochen worden. Vieles bleibt dunkel. Was sind die Konsequenzen für die Kunstwelt? Und welche Wahrheiten kommen noch ans Licht?
Scherenschnitte von Philipp Otto Runge sind immer sehr begehrt. Karl & Faber in München bieten in der Auktion für Alte Kunst gleich vier von ihnen an.
Regisseure interessieren sie mehr als Figuren oder Plots, und doch trägt sie alle ihre Rollen noch in sich: ein Gespräch mit der französischen Schauspielerin Isabelle Huppert.
„Ein starkes Team", der ZDF-Samstagskrimi, feiert Jubiläum. Den bestens eingespielten Ermittlern aus Berlin bleibt auch diesmal rein gar nichts erspart.
Hans Otto Wesemann, erster Intendant der Deutschen Welle, wurde jüngst verdächtigt, für den KGB und die Gestapo spioniert und einen Juden entführt zu haben. Der Verdacht der Entführung ist falsch.
Der Prozess gegen die Kunstfälscher von Köln steht kurz vor dem Abschluss. Neue Erkenntnisse zeigen: Nur ein Bruchteil des Betrugs ist bislang ans Licht gekommen.