Falten, Knicke, Wellen
Anna Kerstin Otto zeigt in der Ausstellungshalle wieder eine Soloschau. Die Frankfurter Künstlerin hat lange auf sich warten lassen.
Anna Kerstin Otto zeigt in der Ausstellungshalle wieder eine Soloschau. Die Frankfurter Künstlerin hat lange auf sich warten lassen.
Wie konnten die Niederlande zu einer Boomregion des europäischen Mittelalters werden? Eine vorbildliche Ausstellung in Leiden sucht und findet Gründe für den Aufstieg.
Wir bekommen Bilder vom Schlachtfeld, aber wie verarbeitet eigentlich der Soldat an der Front seine Lage? Das Feldnotizbuch von Otto Dix enthält eine aufs Äußerste reduzierte Theorie des Krieges.
Deutschland braucht wieder eine Wende zur Angebotspolitik. Die FDP muss sie vorantreiben – auch wenn dies das Ende der Ampel bedeuten würde.
Die Rechte feiert Generalstaatskommissar Gustav von Kahr, der Adolf Hitler viel zu lange gewähren ließ. Schuld ist ein völlig irregeleitetes Nationalgefühl. Aus der Frankfurter Zeitung vom 20. November 1923.
Hier der klassische Weltcup, dort die lukrative Champions Tour: Nicht alle Springreiter wollen den Spagat. Denn dafür braucht es Spitzenpferde und ein gutes Management.
Piktogramme sind allgegenwärtig und halten sich doch im Hintergrund. Kolumnist Severin Groebner widmet sich den Vorzügen der kleinen Bildchen.
Vorbild und Mahnung fürs eigene Schaffen: Jenny Erpenbecks Essay über Christine Lavant lädt dazu ein, die Lyrik und Prosa der österreichischen Schriftstellerin neu zu entdecken.
Wie erzählt man ein Leben so, damit es interessant wird? Und nicht langweilig?
Soll das geplante Frankfurter Haus der Demokratie wegweisend sein, muss es sich auch mit Defiziten und Begrenzungen der Demokratie beschäftigen. Im Fokus sollten dabei vor allem die ungleichen Möglichkeiten der Teilhabe stehen. Ein Gastbeitrag.
Am Sonntag wäre Loriot hundert Jahre alt geworden. Einsichten, Ehrbezeugungen, Einordnungen von Oliver Maria Schmitt, Andreas Maier, Hans-Georg Soeffner und Dirk Oschmann.
Er war der Soziologe der Bundesrepublik und der Porträtist seiner Epoche. In seinen Knollennasenmännchen hat sich ein ganzes Land wiedererkannt. Am morgigen Sonntag vor hundert Jahren wurde Loriot geboren.
Die Kunst von Otto Dix beeinflusste Generationen. Eine Ausstellung in Hamburg zeigt die Aktualität des Malers auf – und fragt nach seiner Überwinterung in der NS-Zeit.
Die israelische Judoka Tamar Malca reicht ihrer Gegnerin bei der EM die Hand, doch die Türkin ergreift sie nicht. Der europäische Verband äußert sich nun zu dem Vorfall.
Ein Schatz aus dem 19. Jahrhundert geht an die Frankfurter Universitätsbibliothek: Mit einem Konzert ist der Nachlass von Frankfurts erstem Musikdirektor übergeben worden.
Der Autor Thomas Sparr hat eine Biographie des Tagebuchs von Anne Frank geschrieben. Dass die Aufzeichnungen des jüdischen Mädchens Weltliteratur werden würden, war lange nicht abzusehen.
Zu den Konstanten des kölschen Kosmos zählen der Dom, der Karneval, der FC – und auch Melaten. Ein Rundgang mit der früheren Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner über einen der schönsten Friedhöfe der Welt.
Wie aus einem Taunusbach eine verrohrte Angelegenheit wird, und aus einer Corona-Beschäftigung ein ausgewachsenes Forschungsprojekt: Mathias Ottos Buch über den Liederbach.
Modehändler wie Hallhuber schließen Dutzende Filialen und gehen in die Insolvenz. Vor welchen Herausforderungen die Branche steht und wie man sie lösen könnte.
Nach etlichen Feldversuchen kam es am 29. Oktober 1923 zur Geburtsstunde des deutschen Rundfunks in Berlin. Das Programm sollte die Hörer erbauen, wurde aber schnell politisch.
Schon viele haben versucht, Amazon herauszufordern. Die meisten scheiterten. Gerald Schönbucher behauptet sich dagegen seit mehr als 17 Jahren gegen den US-Konzern – und hat inzwischen einen mächtigen Partner hinter sich.
Herbert Waldmann erforscht, wie sich aus Naturstoffen neue Arzneimittel herstellen lassen. Dafür hat der Chemiker in der Frankfurter Paulskirche den Otto-Hahn-Preis erhalten.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Der Fall der vor 36 Jahren ermordeten Claudia Otto wird wohl nicht mehr geklärt. Das Landgericht Bonn sprach Detlef M. frei.
Christiane Benner folgt Jörg Hofmann an der Spitze der Industriegewerkschaft. Sie erzielt das beste Wahlergebnis seit Otto Brenner im Jahr 1965.
Wie der Ottifant entstand, wie man Vermeer nachahmt und wozu ein Kunstpädagogik-Studium gut sein kann: Otto Waalkes und Bernd Eilert im Gespräch mit Tilman Spreckelsen am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Bayern lehnt jeglichen Kontakt mit dem Reichswehrminister ab. Völlige Gewissenlosigkeit und gottgeschlagene Blindheit hindern Deutschland im Kampf um sein Überleben. Aus der Frankfurter Zeitung vom 20. Oktober 1923.
Die Fichte für den Frankfurter Weihnachtsmarkt stammt aus dem Spessart. Einen Namen aber gibt es erst in einigen Tagen: Die Frankfurter Eintracht lässt als Sponsor des Baums die Mitglieder entscheiden.
Der britische Handelskonzern will Europas größter Sportartikelhändler werden und darf dabei auf die Unterstützung von Adidas zählen. Derweil spitzen sich die Probleme in Benkos Holding zu.
Der Anspruch der Öffentlichkeit an Politiker, alles transparent zu machen, mag sich selbstverständlich anfühlen. Er ist aber letztlich ein Phänomen des Zeitgeists.
Es ist ungeheuerlich: An der Ruhr verhandeln Teile der Wirtschaft mit der französischen Besatzungsmacht. Liegt hier Landesverrat vor? Aus der Frankfurter Zeitung vom 10. Oktober 1923.
Sie war eine Pionierin des Kunsthandels, brachte der Weimarer Republik die Moderne nahe und entlarvte einen Van-Gogh-Fälscher: Eine Ausstellung in der Liebermann-Villa am Wannsee erinnert an die Galeristin Grete Ring.
Ralf Otto fehlt, nun hat der renommierte Klangkörper mit Christoph Spering einen unbefriedigenden Gastdirigenten für Beethovens „Missa solemnis“ gehabt.
Künstliche Intelligenz macht Deep-Fake-Videos immer einfacher und überzeugender. Hollywoodstar Tom Hanks ist das neueste Opfer dieser Masche. Die Technologie wirft in Hollywood viele Fragen auf.
Wenn mein Großvater das wüsste: Warum es wichtig ist, mit Geschichten und Zusammenhängen die Tür zur Welt der Kunst zu öffnen.
Die Geschichte der Molls und der Purrmanns ist eine von Kunst, Liebe, Freundschaft, schwierigen Zeitläuften und großen Möglichkeiten. Auch eine von sehr unterschiedlichen Bedingungen in der Kunst für Männer und Frauen.