Österreichs Ministerpräsident Seidler tritt zurück
Ernst Ritter Seidler von Feuchtenegg, der österreichische Ministerpräsident, tritt zurück. Die politische Lage bei Deutschlands Bündnispartner ist nun noch verworrener.
Ernst Ritter Seidler von Feuchtenegg, der österreichische Ministerpräsident, tritt zurück. Die politische Lage bei Deutschlands Bündnispartner ist nun noch verworrener.
Selten werden Kamele als Nutztiere für die Nahrungsmittelproduktion eingesetzt. Eine Farm in Dubai will das nun ändern: Schokolade, die mit Kamelmilch hergestellt wird, soll bald schon die Welt erobern.
Immer mehr Felsstürze in den Alpen bedrohen in Österreich ganze Dörfer. Grund ist der Klimawandel. Vor einem halben Jahr entging das österreichische Dorf Vals nur knapp einer Katastrophe, als ein halber Berg bis kurz vor die ersten Häuser rollte.
Der gebürtige Österreicher Hans Neuner kocht seit zehn Jahren an der portugiesischen Atlantikküste. Zwei Michelin-Sterne gab es dafür – wie hat er das geschafft?
Österreich sieht sich gern als erstes Opfer Hitlers. Aber es kann der gemeinsamen dunklen Vergangenheit nicht entrinnen.
Die Vinschger Bahn in Südtirol ist ein regionales Erfolgsprojekt. Jetzt wird die erst 2005 wiedereröffnete Bahn mit einer Oberleitung ausgerüstet. Und künftig könnte die einstige kaiserlich-königliche Staatsbahnstrecke sogar in die Lombardei führen.
Wer schon in einem anderen EU-Land registriert ist, soll von Bayern nach Österreich zurückgeschickt werden. Der Asylkompromiss der großen Koalition betrifft allerdings nur fünf Personen pro Tag.
Die Polizei am österreichischen Grenzübergang Brenner verstärkt ihre Kontrollen. In Südtirol kommt das gar nicht gut an. Aus dem verschlafenen Bergdorf könnte wieder eine Schlüsselgrenze werden.
Großbritannien unterstützt den Bau des Kernreaktors Hinkley Point C. Österreich klagte gegen diese Staatshilfe – und ist nun vor Europas höchstem Gericht unterlegen.
Am Donnerstag beraten die Innenminister in Innsbruck über den Schutz der EU-Außengrenzen. Zuvor führte Seehofer bereits Gespräche über die Rücknahme von Flüchtlingen mit seinen Kollegen aus Österreich und Italien.
Sofortüberweisungen bei der Sparkasse: Von Konto zu Konto in Sekunden. Den neuen Service gibt es aber nicht überall - und gelegentlich ist er auch recht teuer.
Ein Souvenir mit Sprengkraft: Eine Amerikanerin findet in ihrem Urlaub in Österreich eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg – und will diese im Flieger mit nach Hause nehmen. Dafür hat sie die Granate sogar gewaschen.
Gerade erst hat die EU sich auf eine deutliche Verschärfung der Asylpolitik geeinigt. Kurz vor dem Treffen mit seinen EU-Kollegen geht der österreichische Innenminister noch deutlich weiter.
Einwanderung „ordnen, steuern, begrenzen“ – das ist das Ziel des „Masterplan Migration“ von Innenminister Horst Seehofer. Ein Überblick über die wichtigsten der 63 Punkte.
Der Bundesnachrichtendienst ist in den Schlagzeilen, weil Deutsche im Ausland über Jahre abgehört wurden. Auch der Bundestag hat jetzt davon erfahren – aus der Zeitung.
Seit Mitternacht wird an einigen österreichischen Grenzübergängen verstärkt kontrolliert – mitten in der Ferienzeit. Die Maßnahme ist auf fünf Tage begrenzt. Aber sie könnte ein Vorgeschmack auf künftige Zeiten sein.
Ändert der Asylkompromiss der Bundesregierung die Begriffe, in denen Europa sich selbst versteht? Vom Gemeinschaftsprojekt könnte nur das polizeilich-militärische Bollwerk bleiben.
Je unvorhersehbarer, desto besser: Bayerns Innenminister Herrmann (CSU) spricht sich dafür aus, Kontrollen auszuweiten und weitere Grenzposten temporär zu kontrollieren.
Das Rennen um die Weltmeisterschaft ist in der Formel 1 so eng wie lange nicht mehr. Umso schmerzlicher war für Mercedes der Doppel-Ausfall im letzten Rennen. Finden die Silberpfeile in Silverstone wieder in die Spur?
Sollte es keine bilateralen Abmachungen mit anderen Ländern geben, stehe man wieder am Anfang und müsse einen nationalen Alleingang wagen, so der Innenminister. Österreich scheint derweil nicht zu Kooperation bereit.
Am Ende geht es ganz schnell: Die große Koalition einigt sich auf ein Asylpaket, doch ob das den Konflikt befriedet ist unsicher. Viele Details sind noch offen. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Um den Migrationsdruck über das Mittelmeer zu reduzieren, wollen Deutschland und Österreich die sogenannte Südroute möglichst schließen und dabei mit Italien zusammenarbeiten. In der kommenden Woche soll es dazu ein Treffen in Innsbruck geben.
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz und Innenminister Horst Seehofer kündigten in Wien Beratungen darüber an, wie die sogenannte "Südroute" der illegalen Migration geschlossen werden könne. Auf dieser Route kommen Flüchtlinge über Italien nach Norden.
Sollte der Asylkompromiss der Unionsparteien an den europäischen Partnern scheitern, werde man alleine handeln, heißt es aus der CSU. Die Stimmung ist jedoch leicht positiv – allerdings nicht beim Innenminister.
Merkel trifft Orbán, Seehofer trifft Kurz, im Koalitionsausschuss treffen sich Merkel, Seehofer und Nahles. Drei Mal darf man raten, worum es geht. Welche Treffen sonst noch wichtig werden, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Österreichs Vizekanzler geht hart ins Gericht mit Merkels Asylplan. Strache warnt eindringlich vor den Folgen, sollte Deutschland den Kompromiss tatsächlich anwenden.
Sätze über Medien, die dunkel und verquast sind: Innenminister Herbert Kickl versetzt Österreichs Presse in Aufregung - die wehrt sich in einer konzertierten Aktion
Zu den von CDU und CSU geplanten Transitzentren sind noch viele Fragen offen. In einem Interview wird Innenminister Horst Seehofer nun konkreter – und liegt damit auf einer Linie mit der Kanzlerin.
Iran kann sich weiterhin eine Zukunft des Atom-Deals vorstellen. Das Land stellt aber eine wichtige Bedingung.
Insgesamt siebzehn Menschen wurden wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung angeklagt. Die Behörden hatten bei den Ermittlungen auch Kontakte nach Deutschland gefunden.
Die SPD lehnt geschlossene Transitzentren weiter ab. Führende Genossen bezweifeln die Rechtmäßigkeit der CSU-Vorstellungen. Eine Einigung wollen die Regierungsparteien beim Koalitionsausschuss am Donnerstag erzielen.
Eine Einigung der Bundesregierung mit der italienischen Regierung über sogenannte „Sekundärmigration“ bleibt in weiter Ferne. Derweil könnte die Einrichtung von Transitzentren unangenehme Folgen für Italien-Urlauber haben.
Wien befürchtet, Leidtragender des Asylkompromisses zu werden. Die Regierung sehe sich gezwungen, „Nachteile für Österreich und seine Bevölkerung abzuwenden“. Auch in der Frage der „Anlandeplattformen“ bleibt Kanzler Kurz hart.
Die Einigung zwischen CDU und CSU werfe viele Fragen auf, findet EU-Kommissar Günther Oettinger. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn warnt davor, dass die Reisefreiheit in Europa „ins Wackeln kommt“.
Die Kanzlerin bezeichnet die erreichte Eingung als „sachgerechten Kompromiss“. Innenminister Seehofer will derweil noch diese Woche nach Österreich reisen, um die Details zu verhandeln.
Die Einigung der Unionsparteien im Asylstreit beruht auf einem juristischen Konstrukt, das Fragen aufwirft. Und auch viele andere Unklarheiten müssen noch geklärt werden.