BP macht wegen Russland-Abschreibung 20 Milliarden Dollar Verlust
Die Quartalszahlen von BP zeigen trotz gestiegener Umsätze einen Verlust in Milliardenhöhe. Verantwortlich ist die Trennung von einem russischen Ölkonzern.
Die Quartalszahlen von BP zeigen trotz gestiegener Umsätze einen Verlust in Milliardenhöhe. Verantwortlich ist die Trennung von einem russischen Ölkonzern.
Das Embargo soll nicht unmittelbar gelten, sondern gestaffelt im Verlauf von Monaten greifen. Sorge bereitet jedoch die Raffinerie Schwedt – die verbleibenden 12 Prozent Öl, die Deutschland aus Russland bezieht, entfallen auf sie.
Brasilien, Russland, Indien und China galten lange als die Märkte der Zukunft. Nach 20 Jahren Optimismus haben sich die Hoffnungen nicht bewahrheitet. Sie entpuppen sich als Desaster.
Die Aufstockung von Aktienpaketen an den Ölkonzernen Chevron und Occidental Petroleum trug dazu bei, dass der Kassenbestand von Berkshire Hathaway deutlich sank.
Die Raffinerie in Schwedt spielt eine Schlüsselrolle bei der Versorgung des Ostens. Die Bundesregierung plant nun wohl die Enteignung der Raffinerie des russischen Staatskonzerns Rosneft. Möglich machen soll das ein Gesetz aus den 1970er Jahren.
Die meisten Länder Osteuropas sind noch abhängiger von russischem Gas als Deutschland. Viele suchen jetzt neue Quellen. Manche Ansätze dabei sind ziemlich alt.
Lukoil ist die Nummer zwei auf dem russischen Erdölmarkt. Der Rücktritt von Wagit Alekperow kommt für viele überraschend.
Kasten
Inmitten der Sorgen um künftige Gaslieferungen hat der Chemiekonzern BASF einen noch zufriedenstellenden Jahresauftakt gemeldet. Zentrales Thema bleibt der Bezug von Erdgas aus Russland.
Ölkonzerne stehen nicht erst durch den Ukraine-Krieg unter Beobachtung der Anleger. Auch das Umweltthema stellt eine Herausforderung dar. Der Shell-Konzern versucht sich hier auf vielen Ebenen gleichzeitig neu zu erfinden.
5 Milliarden Dollar Abschreibung auf Gazprom-Partnerprojekte werden fällig. Der französische Total-Konzern hingegen hält an russischen Gas-Investments fest.
Im Zuge des Kriegs in der Ukraine steigen die Preise an den Tankstellen in bisher unbekannte Höhen. Das macht misstrauisch. Das Bundeskartellamt soll ermitteln.
Nicht nur Chinas Bürger, auch internationale Unternehmen erfahren derzeit in Schanghai eindrücklich, was es heißt, in einem autoritär regierten Land zu leben
Chinesischer Ölkonzern wird in Russland vorsichtig
Europa wäre gerne von Russlands Gas unabhängiger. Dabei gibt es selbst in der Europäischen Union noch ungenutztes Potential. Bis genügend Investoren gefunden und geopolitische Entscheidungen getroffen sind, dauert es aber noch.
Viele Unternehmen haben ihr Geschäft in Russland eingestellt, um Putin zu schwächen. Doch ein Blick in verschiedene Länder zeigt, dass einige Firmen mit diesem Schritt hadern.
Gut ein Monat lang konnten an der russischen Börse keine Titel gekauft und verkauft werden. Nun ist der Handel wieder möglich - jedoch nur eingeschränkt.
Flüssiggas ist gut gegen die Abhängigkeit von Russland. Jetzt geht das Gerangel um Abfertigungskapazitäten los - in einem Terminal, das es noch gar nicht gibt.
Durch den Ukrainekrieg ist der Import von flüssigem Erdgas deutlich stärker in den Fokus gerückt. Für das geplante Terminal in Schleswig-Holstein hat die Betreibergesellschaft nun einen ersten Partner gefunden.
Ölkonzerne schwimmen in Öl und Geld. Anleger wollen bei der Party dabei sein.
Die Titel des saudischen Öl-Riesen haben an der Börse zuletzt stark zugelegt. Aber lohnt sich auch ein Einstieg? Es gibt einige Bedenken.
Japan hält an den gemeinsamen Öl- und Gasprojekten auf Sachalin fest. Die Regierung sorgt sich um die Energiesicherheit und den Einfluss Chinas.
Auf dem Kontinent gibt es reiche Vorkommen, doch es fehlt an der nötigen Infrastruktur. Einige ehrgeizige Erdgasprojekte stecken seit den siebziger Jahren fest. Der Ukraine-Krieg könnte jetzt einen Schub bringen.
Unternehmer Ernst Prost hat nie ein Blatt vor den Mund genommen. Im Abschiedsinterview erzählt er, was er von geschleckten Managern, gewissenlosen Konzernen und grüngewaschenen Firmen hält. Vom Abschied, der sich wie eine Beerdigung anfühlt.
Die „Big Four“ brauchen länger für Russland-Abzug
Dividende steigt deutlich / Sorge wegen Ukrainekrieg
Japanische und südkoreanische Unternehmen stoppen das Geschäft mit Russland. Doch die meisten scheuen ein politisches Urteil im Ukraine-Konflikt.
Die Hoffnung der neunziger Jahre hat sich in Luft aufgelöst.
Ölkonzerne wollen in geschützten Regionen fördern und bedrängen den Präsidenten
Brasiliens Präsident Bolsonaro will in die Preispolitik von Petrobras eingreifen. Sein Blick richtet sich auf die Inflation – und auf die Wahlen im Oktober.
Vor allem angelsächsische Konzerne verabschieden sich zunehmend aus Russland. Frankreichs Wirtschaft bleibt dem Land dagegen auffällig treu.
Der Shell-Konzern will auf Öllieferungen aus Russland verzichten. Wer Heizöl bestellt hat, könnte bald enttäuscht werden
Der eskalierende Konflikt in der Ukraine zeigt seine Folgen: Aufgrund von Verknappungen am Energiemarkt muss der Ölkonzern Shell seine Lieferungen zumindest teilweise einschränken. Währenddessen steigt der Ölpreis auf ein Rekordhoch.
Wer in Russland jetzt noch Rohstoffe bezieht, unterstützt zumindest indirekt den Angriff.
Mit dem Geschäft in Russland hatte das britische Unternehmen etwa 20 Millionen Dollar gespart. Nach heftiger Kritik will der Konzern nun den Gewinn an die Opfer des Ukrainekrieges spenden.
In Österreich gibt es viele ehemalige Volksvertreter, die es wenig kümmert, auf wessen Gehaltsliste sie stehen. Zeigten einige von ihnen schnell eine klare Linie gegen Putin nach dessen Einmarsch in die Ukraine, lassen sich andere Zeit.