Die Renaissance der Industriepolitik
Staatliche Industriepolitik war in der deutschen Wirtschaftswissenschaft lange ein Randthema. Doch das ändert sich gerade, wie sich auf der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik in Köln zeigt.
Henkels Nachhaltigkeitsziele sind ambitioniert. Das DAX-Familienunternehmen verfolgt Net Zero bis 2045. Der Anspruch: Nachhaltigkeit für Umwelt und Wirtschaft.
Staatliche Industriepolitik war in der deutschen Wirtschaftswissenschaft lange ein Randthema. Doch das ändert sich gerade, wie sich auf der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik in Köln zeigt.
Die Zahl der wirtschaftspolitischen Berater in den Ministerien wächst. Aber hört die Politik auch auf deren Rat?
Künstliche Intelligenz hat als Basistechnologie das Potential, in der Tradition von Innovationen wie der Dampfmaschine oder des Stroms signifikante ökonomische Effekte zu erzielen. Ein Überblick über die Auswirkungen auf Produktivität, Geschäftsmodelle und Arbeit.
Mehr als 60 Jahre nach seiner Gründung kämpft der amerikanische Abnehmhilfeanbieter um seine Existenz. Das liegt an moderner Konkurrenz – und an den Kosten-Nutzen-Abwägungen der Kunden.
Die Regierung leistet sich immer mehr Gremien und Wirtschaftsberater. Dabei wäre das Gegenteil richtig – und könnte das Land voranbringen.
Früher gab es keine zuverlässige Statistik. Mit ungewöhnlichen Methoden versuchen Ökonomen, die Wirtschaftsleistung früherer Tage immer genauer zu schätzen.
Cem Özdemir soll an diesem Samstag Spitzenkandidat der baden-württembergischen Grünen werden. Ein Gespräch über Zumutungen bei der Zuwanderung, KI und Klimaschutz.
Ein Netzwerk konservativer Berater liefert Donald Trump eifrig Argumente für seinen Handelskrieg. Im Zentrum steht Oren Cass, der aus den Republikanern eine Arbeiterpartei machen will. Ökonomen halten ihn für einen Scharlatan.
Die Lücke zwischen den gleichgewichtigen Zinssätzen für Geld- und Finanzpolitik ist sehr hoch. Es drohen Gefahren, sagen drei Ökonomen vom Internationalen Währungsfonds.
Politiker betreiben im Wahlkampf gern Managerschelte, auch um von eigenen Fehlern abzulenken. Wie aber erkennt man einen wirklichen Managerfehler?
Warum soll ich etwas tun, wenn ich selbst davon nichts habe? Weil Eigennutz allein nicht genügt für ein gutes Leben.
Warum viele Wähler in Thüringen und Sachsen frustriert sind, verwundert Westdeutsche. Zwar sind viele Kreise ökonomisch abgeschlagen. Doch in manchen Punkten haben sie Westniveau erreicht.
Büffel und Haie hat der Mensch schon dezimiert. Weitere Tierarten könnten folgen, denn das Aussterben einer Art befördert dasjenige einer anderen. Wie mehr Daten gegen das Artensterben helfen könnten.
1000 Dollar jeden Monat ohne Gegenleistung: Die Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens erhoffen sich durch solche Zahlungen positive gesellschaftliche Veränderungen. Doch ein großes Experiment zerstört diesen Traum.
Vor 100 Jahren starb Alfred Marshall. Der britische Volkswirt lebte in einer Zeit radikaler Umbrüche und erneuerte die Volkswirtschaftslehre. Auch wenn er nicht alle Ziele erreichte, bleibt er ein Großer seines Fachs.
Bis Anfang Juli muss sich die Ampelkoalition auf einen Haushalt für das kommende Jahr einigen. Der FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat keine Scheu davor, die Konsequenzen eines Misserfolgs klar zu benennen.
Die Menschen leben nicht nur länger, sondern besser. Aber ob ich gerne unsterblich wäre, weiß ich nicht recht.
Das Buch „Nachhaltiges Handeln in Wirtschaft und Gesellschaft“ ist kühl und sachlich geschrieben, ist aber eine lohnende Lektüre für alle, die an einer nachhaltigen Entwicklung interessiert sind.
Künstliche Intelligenz bleibt der Wachstumstreiber der digitalen Ökonomie, die drei bis vier Mal stärker als die Gesamtwirtschaft zulegt. Doch das reicht nicht, um im internationalen Wettbewerb Schritt zu halten.
Sonderportion von Prominenten: Die neuen, achtsamen und inklusiven Formen der Celebrity Culture schreiben die Ökonomie der narrativen Ausbeutung fort.
Vor der hessischen Landtagswahl: Wie sieht die Bilanz der Landesregierung aus, und was haben die Minister geleistet? Ein Blick auf die Amtszeit von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir.
André Loske, Chief Information Security Officer der Knauf Gruppe, erklärt, was droht. Und wie Unternehmen sich schützen können.
Kollegen würdigen die Wissenschaftlerin für ihre Forschung etwa zur Frage, wie menschliches Verhalten und die Wirtschaft sich gegenseitig beeinflussen.
Arbeitgeber und Gewerkschaften im öffentlichen Dienst haben kein Interesse daran, ihren Tarifstreit jetzt schon zu beenden. Das hat ganz einfache Gründe.
Eine Generation international orientierter Ökonomen übernimmt in Deutschland Verantwortung. Alte Glaubenssätze geraten dabei ins Wanken. Das ist richtig so.
Die Rückgabe der Benin-Bronzen an Nigeria dient den deutschen Wirtschaftsinteressen in Afrika. Menschenrechte und Moral müssen dabei zurückstehen. Ein Gastbeitrag.
Der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz schreitet rasant voran. Mit modernen Methoden können Forscher aber auch bisher ungenutzte Daten wie Satellitenbilder, Handydaten und Röntgenaufnahmen auswerten. Ein Gastbeitrag.
Es gibt eine Dreiecksbeziehung zwischen Klimawandel, Eingriffen in Ökosysteme und Pandemien, sagt der Ökonom Jörg Rocholl im Gespräch – und pocht auf konkrete Maßstäbe für Unternehmen.
Dass gesetzliche Feiertage von der Konfession abhängen, ist aus der Zeit gefallen. Alternativen gäbe es. Doch ob die wirklich besser sind?
Viele glauben, dass Klimaschutz nur durch Verzicht und Verbote gelingen kann. Das spaltet. Zu einem Projekt wird die Transformation nur, wenn sie so weit wie möglich auf marktwirtschaftliche Konzepte setzt. Ein Gastbeitrag.
Komplizierte Steuererklärungen sind nicht nur mühsam und zeitaufwendig, sie untergraben auch die persönliche Steuermoral. Das deutsche Steuerrecht hat hier besonders viel Nachholbedarf. Ein Gastbeitrag
Antikapitalismus von rechts: hilip Manow erprobt die Aufschlusskraft von Carl Schmitts Befassung mit dem großen Wal.
Vor, während und nach militärischen Konflikten kommt es auf die Wirtschaft an.
Die Geschichte der Ökonomie zu Coronazeiten muss noch geschrieben werden.
Der frühere Vorsitzende des Sachverständigenrates hat überraschend das Angebot abgelehnt, nach Wien zu wechseln. Geld spielte dabei offenbar eine wichtige Rolle.
Friedrich Merz sieht die Verantwortung für die gestiegene Inflation beim Bundesfinanzminister. Das sorgt für Debatten unter Ökonomen. Ist der Vorwurf völlig absurd?