Vertrag oder unbedingtes Versprechen?
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zeigt, dass die Verankerung der Grundsicherung im Sozialstaatsprinzip besser aufgehoben ist als in der Menschenwürde.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zeigt, dass die Verankerung der Grundsicherung im Sozialstaatsprinzip besser aufgehoben ist als in der Menschenwürde.
Der Film „Weitermachen Sanssouci“ zeigt die akademische Forschung vor der Aus- und Abschlachtung. Er erzählt, wie die profitorientierte Technik-Welle auf die Universitäten zurollt – und welchen Schaden sie an und in uns anrichtet.
Unter dem Namen „doppelte Widerspruchslösung“ liegt dem Bundestag ein Gesetzentwurf vor, der zu einer Erhöhung der Zahl der Organspenden führen soll. Doch bei genauer Betrachtung entpuppt sich der Vorschlag als eindimensionales Wunschdenken. Ein Gastbeitrag.
Regulierung kann Deutschland voranbringen. Wenn sie nur klug gemacht ist.
Der Bundestag will ein Gesetz beschließen, mit dem die Zahl der Organspender erhöht werden soll. Im Parlament stehen sich die Befürworter einer Widerspruchslösung und einer erweiterten Entscheidungslösung gegenüber. Ein Gastbeitrag.
In Norwegen wirbelt eine neue Autofahrer-Partei die politische Landschaft durcheinander. Sie wettert vor allem gegen die City-Maut. Die Wähler laufen ihr in Scharen zu.
Üblicherweise sind im Alltag Sanktionen ziemlich dicht gesät - überall lauern Verbote oder Abmahnungen, Geldbußen oder Kündigungen. Eine neue Bewegung will zu Handlungsänderungen bewegen, aber ohne Sanktionen oder Restriktionen.
With the ever-increasing rate of mass shootings, it is high time democratic lawmakers and justices introduced reasonable limitations on the right to bear arms.
Weil Widerspruch möglich bleibt, wird die von Gesundheitsminister Spahn geforderte Organspendereform teils nur als harmloser Nudge bezeichnet. Doch das verkennt die Voraussetzungen ethischen Nudgings ebenso wie die Reichweite der geplanten Reform.
Geschäftsmäßige Suizidassistenz treibt Menschen in den Freitod, die ihn andernfalls nicht gewählt hätten. Das Bundesverfassungsgericht sollte das Verbot dieser Praxis unangerührt lassen.
Der „Nudging“-Papst Cass Sunstein hat Leitlinien für ethische Verhaltenslenkung entworfen. Wie schneidet Spahns Widerspruchsmodell für die Organspende nach diesem Maßstab ab?
In der Bundestagsdebatte zur Organspendebereitschaft steht die Widerspruchslösung in der Kritik. Mit sanftem Spende-Paternalismus lässt sich der höchstpersönlichen Frage nach dem eigenen Sterben nicht gerecht werden.
Die Regierung will ungesunde Kost nicht brandmarken. Das Gegenteil wäre medizinisch angesagt. Was also zu tun ist gegen die süßen Verlockungen? Schlechte Esser für krank erklären und ein spezielles Hirntraining anordnen. Das funktioniert.
Ein Studentenwerk wollte etwas für die Umwelt tun und Einwegbecher verbannen. Die Idee scheiterte krachend – und führte sogar dazu, dass Keramiktassen die Mülleimer füllten.
Deutschland hat zu wenig Organspender. Künftig soll deshalb jeder als Spender gelten, der zu Lebzeiten nicht widerspricht. Dagegen gibt es heftigen Widerstand. Erkenntnisse der Verhaltensforscher legen eine andere Lösung nahe. Ein Gastbeitrag.
Jens Spahn will die Widerspruchslösung bei der Organspende. Zwei Ökonomen erklären, wie stark dieses Instrument wäre – und was man sonst noch tun kann, damit mehr Leute spenden.
Alkohol hält gesund und verbessert die Leistung bei der Arbeit. Kann das wahr sein?
Mit seinen vielen Apps sorgt Google dafür, dass wir unser Smartphone bequem bedienen können. Ist das wirklich gut für uns?
Hacker-Angriffe setzen E-Mail-Anbieter unter Druck. Google will seinen Dienst Gmail nun mit einem umfassenden Update „sicherer, schneller und effizienter“ machen. Zwei Neuerungen stehen im Mittelpunkt.
Security-wise Europe cannot simply rely on its longterm allies anymore. The most important partners are France and Germany.
Jedes Jahr im Dezember schießen die Spenden hierzulande in die Höhe. Am freigiebigsten sind die Menschen in Bayern. Unsere Spendenbereitschaft hängt aber auch noch von etwas anderem ab.
Zu viel Schokolade, zu wenig Bewegung, zu hohe Ausgaben: Oft benehmen wir uns nicht so, wie wir eigentlich wollen. Wirtschafts-Nobelpreisträger Richard Thaler hat Abhilfe parat.
Der Amerikaner Richard Thaler bekommt die höchste Auszeichnung der Wirtschaftswissenschaften. Er begründete einen eigenen Fachbereich – und beschäftigt sich damit, wann und warum Menschen sich nicht so verhalten, wie sie das eigentlich wollen.
Algorithmen kennen unsere Vorlieben besser als wir selbst. Da wäre es doch nur konsequent, wenn sie auch unsere Wahlentscheidungen treffen.
Algorithmen können uns sagen, was wir essen, lesen und wen wir lieben sollen – und die Technologie macht unaufhörlich Fortschritte. Bald auch in Beziehungsfragen?
Dass sich die Bedingungen der Tierhaltung verbessern müssen, darüber sind sich alle einig. Aber wie? Landwirtschaftsminister Schmidt hat jetzt Details vorgestellt: Bald wird Fleisch in zwei Klassen eingeteilt.
Erst teilten alle die Sorge über die digitalen Schnüffeleien von Cambridge Analytica, Trumps Wahlkampfhelfern. Dann wurde eine Gefahr für Europa relativiert. Sie besteht aber, warnen Datenschützer.
So laut wie die Computer-Propaganda können echte Menschen gar nicht trommeln: Donald Trumps Fake-Follower beherrschen die sozialen Medien. Doch auch die Demokraten nutzen die technischen Möglichkeiten.
Der jährliche Brief der Rentenkasse hat auch ein Gutes: Er motiviert die Menschen zur privaten Altersvorsorge.
Google Maps weist eigens „areas of interest“ aus. Was steckt dahinter? Geht es um Sehenswürdigkeiten oder ums Geschäft? Und warum lassen sich viele Dinge auf der Karte gar nicht finden?
Die Smartphone-App Savedroid will alles über ihre Nutzer wissen. Das könnte der Tod sein für den Datenschutz - oder seine Rettung.
In einer smarten Welt muss man sich fragen, ob der Mensch intelligenter wird – oder ob er dabei ist, wichtige Kulturtechniken zu verlernen. Zum Beispiel, seinen eigenen Weg zu finden.
Das Smartphone-Spiel Pokémon Go verändert die Welt. Es schickt seine Nutzer auf Safari und macht vor buchstäblich nichts halt. Doch schon formiert sich Widerstand.
Schockierendes auf Zigarettenschachteln soll Rauchern ihr Laster künftig noch madiger machen. Schreckt das wirklich ab? Oder ist das bloß nervige Gängelei?
Kranke Mitarbeiter sind teuer. Für Arbeitgeber ist das Grund genug, sich für die Gesundheitsdaten ihrer Arbeitnehmer zu interessieren.
VW verkauft mehr Currywürste als Autos. Und bei Daimler streiten sich die Aktionäre um Gratiswürste. Was ist da nur los?