Wie wenig genug ist
Alle Parteien wollen Mindestlöhne - sie trauen der Kraft der Tarifparteien nicht mehr. Ob Mindestlöhne Arbeitsplätze gefährden, bleibt unter Ökonomen umstritten.
Alle Parteien wollen Mindestlöhne - sie trauen der Kraft der Tarifparteien nicht mehr. Ob Mindestlöhne Arbeitsplätze gefährden, bleibt unter Ökonomen umstritten.
Die neue Arbeitswelt wird von starken Individualisten geprägt. Gewerkschaften müssen sich neu erfinden - oder sie gehen unter. Mit Einführung eines Mindestlohns könnten noch mehr Arbeitnehmer auf sie verzichten.
Bad Homburg (dpa). Für einen Friseurbesuch müssen die Kunden nach Einschätzung aus des Branche künftig tiefer in die Tasche greifen.
Die jüngsten Parteitagsbeschlüsse der FDP sind in der Wirtschaft verhalten aufgenommen worden. Bei den Arbeitgeberverbänden etwa kann die FDP mit ihrer Kehrtwende in Richtung Mindestlohn keine Punkte sammeln.
Mit einem NSU-Vergleich hat am Wochenende ein Grünen-Mitglied in Stralsund Äußerungen des FDP-Vorsitzenden Rösler in einem Facebook-Eintrag kommentiert. Nach einer Intervention der Grünen-Führung trat der Mann heute aus der Partei aus.
Die Parteiführung mit Philipp Rösler an der Spitze hat einen Kurswechsel in Sachen Mindestlohn durchgesetzt. Nachdem die FDP lange gegen politische Preise auf ...
mas. NÜRNBERG, 5. Mai. Die FDP gibt sich eine soziale Note. Auf ihrem Parteitag in Nürnberg folgten die Delegierten dem Vorstoß der Parteispitze, sich für ...
Auf dem Parteitag in Nürnberg beendet die FDP den monatelangen Streit über Lohnuntergrenzen. Die Liberalen sind aber weiter strikt gegen flächendeckenden Mindestlohn.
Cornelia Scheuer-Barthel steht voll hinter dem Mindestlohn, dafür muss ihr Friseursalon eben die Preise erhöhen. Die Kunden würden das mitmachen.
Sylke Schulz befürchtet, dass die Lohnkosten für Friseursalons ins Unermessliche steigen werden. Die Salon-Inhaberin zweifelt daran, dass ihre Kunden zu höheren Preisen bereit sind.
Die Friseure haben ein Problem: Die Preise sind zu niedrig, um die Mitarbeiter anständig zu bezahlen. Nun kommt für die ganze Branche der Mindestlohn. Viele Salons werden das nicht überleben.
dc. BERLIN, 25. April. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Bundes (FKS) hat sich in den vergangenen Jahren verstärkt auf eine Überprüfung von Mindestlöhnen ...
Die Zahl der von Fahndern aufgedeckten Mindestlohn-Verstöße ist gestiegen - aber weniger stark als die Zahl der kontrollierten Unternehmen. Der Bundestag hat sich heute in mehreren Facetten mit dem Thema befasst. Dabei sind Lohnuntergrenzen gefährlich.
In vielen Branchen gelten hierzulande Mindestlöhne, welche die Arbeitgeber zahlen müssen. Offenbar werden sie aber häufig unterlaufen; das zeigen Zahlen des Bundesfinanzministeriums.
In der Friseurbranche wird es ab August 2015 einen bundesweit einheitlichen Mindestlohn von 8,50 Euro geben. Darauf haben sich die Landesverbände und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Montag in Würzburg schon bei der ersten Verhandlungsrunde geeinigt.
Rumänen, Ungarn oder Bulgaren zerlegen als Akkordarbeiter im Schichtbetrieb auf deutschen Schlachthöfen Putenteile am Fließband. Selbst Arbeitgeber setzen sich jetzt für einen Mindestlohn ein. Um weitere Negativschlagzeilen zu vermeiden.
Einen zweistufigen Mindestlohn und mehr Mitbestimmung für Arbeitnehmer sieht das Wahlprogramm der SPD vor. Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will unterdessen auch Unternehmensgründer stärker fördern.
SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück wirft der schwarz-gelben Regierung Stillstand vor. Auf dem Sonderparteitag verteidigt er das Vorhaben, „einige Steuern für einige Starke“ zu erhöhen. Parteichef Gabriel nennt Steuerflüchtlinge „Asoziale“.
Belgiens Regierung erhebt harte Vorwürfe gegen seinen deutschen Nachbarn: Im Niedriglohnsektor würden Arbeiter ausgebeutet. Belgien kündigt Beschwerde bei der EU-Kommission an.
Heute vor zehn Jahren verkündete Kanzler Gerhard Schröder die „Agenda 2010“. Der damalige SPD-Generalsekretär Olaf Scholz steht auch jetzt dazu - bedauert aber, dass die Regierung das Paket nicht gleich damals um einen Mindestlohn ergänzt hat.
Peer Steinbrück bekam bei „Anne Will“ die Chance, endlich über Themen zu reden und nicht über Fettnäpfchen. Aber der SPD-Kanzlerkandidat nutzt die Chance nicht und kneift, als es konkret wird.
Auf ihrem Parteitag vertagen die Liberalen einen Grundsatzbeschluss über Erleichterung branchenspezifischer Lösungen. Die Positionen von Parteispitze und Kritikern weichen zu stark voneinander ab.
Christoph Schmidt stemmt sich gegen den Trend zu Mindestlöhnen und warnt vor einem „Aufschaukelungsprozess“. Kritisch äußert sich der neugewählte Vorsitzende des Sachverständigenrats auch zum Stand der Energiewende.
Auch wenn die Kritik am SPD-Kanzlerkandidaten nicht abreißt: Hannelore Kraft findet, dass Peer Steinbrücks Wahlkampf „rund“ läuft. Im Interview spricht die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen über das Kanzleramt, ihre Gemeinsamkeiten mit Angela Merkel - und den Frauenbonus in der Politik.
In der Debatte über die Einführung eines Mindestlohns will sich die FDP der systematischen Schaffung von „Lohnuntergrenzen“ künftig nicht mehr verschließen. Parteichef Rösler sieht darin aber keine ordnungspolitische Kehrtwende.
Union und FDP lehnen einen einheitlichen Mindestlohn ab und nähren die Illusion, es könne auch staatsferne Mindestlöhne geben. Sie beharren damit auf einem fatalen Modell, das die Tarifautonomie zerstören würde.
Der Bundesrat hat der Gesetzesinitiative zur Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes von mindestens 8,50 Euro zugestimmt. SPD und Grüne nutzten erstmals ihre nach der Wahl in Niedersachsen gewonnene Mehrheit in der Länderkammer aus.
Aktuell gibt es in zwölf verschiedenen Branchen Mindestlohnverträge. Eine etwaige Koalitionseinigung zur Lohnuntergrenze würde die Tariflandschaft noch komplexer machen.
In Deutschland gibt es schon einen indirekten Mindestlohn. Da sind Experimente überflüssig.
Die FDP nähert sich dem Mindestlohn und entfernt sich damit von ihren Lehrsätzen. Von der SPD könnte sie lernen: Was stimmt, muss nicht immer einleuchten.
FDP-Spitzenkandidat Brüderle kündigt Zugeständnisse an die Koalitionspartner CDU und CSU an. Das Saarland will eine Bundesratsinitiative von sechs SPD-regierten Bundesländern zur Einführung eines flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohns unterstützen.
pik. Berlin, 18. Februar. Die Unionsparteien hoffen, sich noch vor der Bundestagswahl mit der FDP auf die Einführung eines Mindestlohns einigen zu können.
nks. NEW YORK, 13. Februar. Der amerikanische Präsident Barack Obama hat in seiner Rede zur Lage der Nation neben der Ankündigung von Gesprächen zu einem ...
PEKING, 6. Februar (epd). Mehr Mindestlohn für die Armen und höhere Steuern für die Reichen: Die kommunistische Führung in China will mit einer umfassenden ...
FRAGE: Geht es in Deutschland gerecht zu, Herr Scholz?ANTWORT: Solange Bürgerinnen und Bürger trotz geregelter Arbeit staatliche Unterstützung brauchen, haben
JAKARTA, 1. Februar. Es ist Zahltag in Asien. Nachdem die Region über Jahre ihre Arbeitskraft als billige Werkbank der Welt vermarktet hat, fordern die ...