Das falsche Instrument
Statt eines neuen Mietspiegels braucht man mehr Wohnungen und Eigentümer mit Verantwortung.
Statt eines neuen Mietspiegels braucht man mehr Wohnungen und Eigentümer mit Verantwortung.
Der umstrittene Frankfurter Mietspiegel soll für zwei Jahre bis 2014 fortgeschrieben werden. Mieterinitiativen kündigen schon Proteste gegen „städtisch verordnete Mietpreistreiberei“ an.
Nach Jahren der Stagnation werden Wohnungen an wirtschaftsstarken Orten teurer. Schon begibt sich Deutschland auf die Suche nach einer Immobilienblase.
Aus der amtlichen Statistik des Bundesamtes folgt, die Mietbelastung der Deutschen sei konstant - wie schon seit den Neunziger Jahren. Die Zahlen erzählen aber nicht die ganze Wahrheit.
Schlechte Nachrichten für Gaskunden, die überteuerte Rechnungen brav bezahlt haben: Ohne Widerspruch gibt es kein Geld zurück, entschied der BGH. Selbst wenn die Preisanpassungsklauseln im Vertrag unwirksam waren.
Daniel Dagan behielt einen Teil seiner Miete ein, weil unliebsame Party-Touristen im Haus Lärm und Müll verursachten. Die Vermieterin klagte, der Bundesgerichtshof gab Dagan Recht.
Der DGB und der Mieterbund sammeln Unterschriften gegen den Verkauf der Landesanteile der Nassauischen Heimstätte. Das Land protestiert.
Freßgass’ und Goethestraße sind in Bewegung. Diesel kommt, und es wird gebaut. Auch in der ehemaligen Diamantenbörse geht es voran.
Die Lage auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt ist angespannt. Thomas Dilger, Geschäftsführer der größten hessischen Wohnungsbaugesellschaft Nassauische Heimstätte, spricht über Wege aus der Krise.
Auch unter Haustieren hat der demographische Wandel eingesetzt. Schon die Hälfte aller deutschen Hunde ist heute im Rentenalter. Eine echte Herausforderung nicht nur für Veterinäre.
Seit 40 Jahren leisten die Kassenärzte für Kelkheim und Liederbach einen Ärztlichen Bereitschaftsdienst. Das soll sich aber ändern: durch eine Fusion mit dem Hofheimer Angebot. Viele Ärzte kaufen sich frei.
In Österreich müssen sich Investoren mit einem besonders restriktiven Mietrecht auseinandersetzen. Viele wollen das nicht mehr klaglos hinnehmen.
Der Mieter in unserer 27. Geschichte verzichtet auf das Wohnen in einer Genfer Luxussuite, um Kapital für seine Zukunft anzusparen. Das aber endet übel.
Eine kolumbianische Prostituierte, fliegende Riesenkakerlaken und ein gemeiner Jongleur: Der Mieter in unserer 25. Geschichte hatte in Israel nichts zu Lachen.
Seltsame Kräuter in der Küche, ein Tipi im Schlafzimmer und das Finanzamt vor der Tür. So hatte sich die Mieterin in unserer 24. Geschichte ihr neues Heim nicht vorgestellt.
Als die Mieterin in unserer 23. Geschichte aus ihrer Wohnung ausziehen wollte, erlebte sie ihr blaues Wunder und stolperte geradewegs von einem Problem ins nächste.
Das Geschäft mit Kautionen ist ein Milliardenmarkt. Versicherer sehen hier Wachstumspotential. Kritiker raten nur zur Absicherung existentieller Risiken.
Als die Mieterin in unserer 21. Geschichte in ihre neue Wohnung einzog, rechnete sie fest damit, sie mit nur einem Mitbewohner zu teilen. Da hatte sie aber nicht mit der Vermieterin gerechnet.
G-8-Abitur und Abschaffung der Wehrpflicht schwemmen nun eine Masse Minderjähriger an die Hochschulen, die noch nicht einmal für sich selbst unterschreiben dürfen. Was bedeutet das für die Universitäten - und was für die Studenten selbst?
Die Polizei, dein Freund und Helfer - das trifft nicht immer zu, wie eine Mieterin aus Heidelberg erfahren musste. Sie entwickelte daher ihren eigenen Plan, um dem tierischen Geschrei ihres Nachbarn zu entfliehen.
Wohnen in München ist teuer. Da muss sich ein Student, wie es der Mieter in unserer 22. Geschichte war, schon mal mit etwas anderen Bedingungen zufrieden geben. Da wird der Winter schnell zu einer größeren Herausforderung.
In einem Fall von Tierquälerei hat das Amtsgericht Alsfeld zwei Bewährungsstrafen gegen ein Paar verhängt. Beide hatten Reptilien und Katzen qualvoll verenden lassen.
Etwas sonderbar, aber trotzdem herzlich: So erlebte der Mieter in unserer neunzehnten Geschichte seine etwas in die Jahre gekommene Vermieterin. Da wunderte es ihn auch nicht, dass nach ihrem Tod so einiges Skurriles ans Licht kam.
Fitness First soll an die Börse. Um den in Frankfurt sitzenden deutschen Ableger der weltweiten Studiokette profitabler zu machen, nutzt Geschäftsführer Stefan Tilk alle Mittel. Selbst ein Umzug nach Berlin wurde geprüft.
Lachen ist ja bekanntlich die beste Medizin. Nicht jedoch für die Nachbarn der Mieterin in unserer achtzehnten Geschichte. Und so schnell wie die Heiterkeit kam, wurde sie auch schon wieder verboten. Genauso wie manch andere alltägliche Dinge.
Student Werner G., Erzähler unserer siebzehnten Mietergeschichte, bietet mit Hilfe seines Tagebuchs, Einblicke in den kuriosen Alltag in einem süddeutschen Studentenwohnheim und zeigt, welche Kämpfe er dort täglich austragen musste.
Man nennt es Nachnutzung: Audi leistet sich für die Automobilausstellung einen zehn Millionen Euro teuren Messestand. Danach will die Buchmesse in dem futuristischen Pavillon die digitale Zukunft vorantreiben.
Noch nie war die Mieterin in unserer sechzehnten Geschichte so traurig, wie an dem Tag, als der Mieter von nebenan auszog. Denn dies war der Beginn eines Krieges, bei dem letztendlich einer den Kürzeren zieht.
Eine Reform des Mietrechts soll die Energiewende vorantreiben und Mietnomaden das Wasser abgraben. Die geplanten Neuregelungen gegen säumige Mieter halten Fachleute allerdings für wirkungslos. Und bei der energetischen Sanierung fragen sich Juristen: Dürfen Vermieter den Bewohnern eine Wärmedämmung zumuten, die sie zu fünfmaliger Stoßlüftung täglich zwingt, damit ihre Wohnung nicht verschimmelt?
Eine Studentenbude voller Gefahren. Wie eine Frau vor Jahren gegen ihren etwas zu vorsichtigen Vermieter kämpfte. Teil 15 unserer Mietergeschichten.
Kontrastprogramm: Das älteste Spezialgeschäft für Meissner Porzellan, John Montag, schließt nach mehr als 60 Jahren. Neu aufgemacht im ehemaligen Cri-Cri-Haus hat am Donnerstag die amerikanische Modekette Urban Outfitters.
Als Wessi hat man es im Osten meist nicht leicht. Die Mieterin in unserer vierzehnten Geschichte wagte sich trotz den bestehenden Vorurteilen in die ehemalige DDR und fand ihr lang ersehntes Glück.
Schauergeschichten für junge Leser kurz vor der Pubertät greifen oftmals entweder literarisch zu kurz, oder sie gehen thematisch zu weit. In „Das schaurige Haus“ umschifft Martina Wildner beide Klippen spielend.
Plötzlich hörte die Mieterin in unserer dreizehnten Geschichte ein lautes „Klack“. Die Tür zu ihrem Zimmer war zugefallen und sie stand halbnackt im Flur.
Als die Mieterin in unserer zwölften Geschichte von dem sehr tatverdächtigen Hobby ihres ominösen Vermieters erfuhr, ergriff sie sofort die Flucht und sorgte letztendlich sogar für eine echte Schlagzeile.
Die Mitbewohnerin ist verreist und hat einen Papagei zurückgelassen, der sich die Federn ausrupft und unverdaute Heidelbeeren in der Wohnung verteilt. Was tun? Jedenfalls nicht dem Rat des Veterinärs folgen.