Steuern, Staunen, Sommerferien
Die Senkung der Mehrwertsteuer freut Verbraucher. Am 2. Juli öffnen die Frankfurter Kinos wieder und nach den Sommerferien kehren Schüler in den Präsenzunterricht zurück. Jetzt lesen mit der F.A.Z.-Hauptwache.
Die Senkung der Mehrwertsteuer freut Verbraucher. Am 2. Juli öffnen die Frankfurter Kinos wieder und nach den Sommerferien kehren Schüler in den Präsenzunterricht zurück. Jetzt lesen mit der F.A.Z.-Hauptwache.
Die Mehrwertsteuer kann wie von der Bundesregierung geplant zum 1. Juli gesenkt werden. Bundestag und Bundesrat stimmten in Sondersitzungen dem entsprechenden Gesetz zu. Die große Koalition erhofft sich davon Impulse für die wegen der Pandemie brachliegende Wirtschaft.
Zum 1. Juli sinkt die Mehrwertsteuer für sechs Monate. Startet die Wirtschaft deshalb durch? Zumindest spricht Einiges dafür, dass der Steuerspartrieb der Deutschen auch diesmal wirken wird.
Der Bundestag hat das Konjunkturpaket zur Stärkung der Konjunktur in der Corona-Krise gebilligt. Die Maßnahmen, deren Herzstück die Absenkung der Mehrwertsteuer im zweien Halbjahr 2020 ist, wurde am Montag in einer Sondersitzung des Parlaments mit den Stimmen von Union und SPD beschlossen.
Zum 1. Juli sinkt die Mehrwertsteuer. Viele Geschäfte reduzieren deshalb die Preise, manche nicht. Das wird ein schönes Durcheinander. Ein Überblick.
Die Bundesregierung sieht in ihrem Konjunkturpaket einen starken Impuls und verteidigt die geplanten Maßnahmen im Bundestag. Weniger schmeichelhaft äußert sich die Opposition: Von „Wunderkerze“ bis „Amazon-Hilfspaket“ fällt die Kritik kreativ aus.
Die fallenden Energiepreise freuen Verbraucher. Doch sie senken auch die Inflation in der Eurozone – schon im Juni könnte sie negativ werden. Wird das ein Problem für die Geldpolitik?
Die Mehrwertsteuer sinkt vom 1. Juli an. Doch wird unser Leben dadurch günstiger? Oder kassieren die Unternehmen alles ein? Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen ein gemischtes Bild.
Der Fraktionsvorsitzende der Linken Dietmar Bartsch kritisiert das Konjunkturprogramm der Bundesregierung scharf.
Im Kampf gegen die Corona-Rezession entscheidet sich die französische Regierung für viele branchenspezifische Subventionen. Dabei geht es nicht nur darum, den Unternehmen das Überleben zu sichern. Eine Mehrwertsteuersenkung gibt es nicht.
Schon zu Jahresbeginn ist die Steuerlast auf Bahn-Tickets gesunken. Durch das Konjunkturpaket kann es bald noch günstiger werden. Die Bahn hat offenbar vor, die Ersparnis in voller Höhe an die Kunden weiterzugeben.
Ein halbes Jahr lang zahlen die Deutschen weniger Mehrwertsteuer. Das soll die Wirtschaft beleben. Ist das ein guter Schub für die Konjunktur – oder sinnlos teuer für den Staat? Ein Streitgespräch.
Die Händler in Rein-Main sollten sich angesichts der aktuellen Lage überlegen, ob sie die Steuersenkung Kunden weitergeben oder nicht. Eines ist sicher, die Konsumenten werden sich dieses Ersparnis nicht entgehen lassen.
Kern des Konjunkturpakets ist die befristete Senkung der Mehrwertsteuer. Der Starttermin in wenigen Wochen stellt die Wirtschaft jedoch vor hohe Hürden. Denn die Kataloge sind gedruckt und SAP-Experten nicht zu bekommen.
Mehrwertsteuer runter, Konsum und Wachstum rauf – was die Bundesregierung „Herzstück“ ihres Konjunkturpakets nennt, klingt banal. Kann diese Rechnung aufgehen?
Sie werde „unruhig“, wenn Menschen die Abstandsregeln nicht einhielten, sagte Merkel in einem Interview. Auch zu einer fünften Amtszeit und den Plänen der Mehrwertsteuersenkung äußerte sich die Kanzlerin.
Michael Hüther ist einer der geistigen Väter des Konjunkturpakets. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft neigt ansonsten immer wieder zu „ordnungspolitischem Schweinkram“. Wofür steht der Ökonom?
Die schwarz-rote Koalition hat 130 Milliarden Euro umfassende Maßnahmen beschlossen. Dafür erhält sie überraschend viel Zuspruch.
Keine Kaufprämien für Verbrenner, dafür eine niedrigere Mehrwertsteuer auf alle Produkte: So will die große Koalition die Wirtschaftskrise überwinden. Doch ob diese Strategie aufgeht, ist nicht gesagt.
Die große Koalition rang am Mittwoch etwa 21 Stunden um ihr „Zukunftspaket". Der Paukenschlag: Die Mehrwertsteuer wird für sechs Monate auf 16 sowie fünf Prozent gesenkt.
Ein bekanntes Restaurant in Timmendorfer Strand verlangt scheinbar astronomische Preise für Chips, Butterkekse und Erdnüsse. Die gesalzene Speisekarte ist Teil einer Protestaktion.
Norbert Walter-Borjans möchte die Eckkneipen retten. Die Mehrwertsteuersenkung auf Speisen in Gaststätten kritisiert der SPD-Chef jedoch.
Die CSU schanzt den Gastwirten ein Steuergeschenk in Milliardenhöhe zu – so wie den Hoteliers vor zehn Jahren. Sie versucht das nicht mal zu tarnen.
Im Januar sind etwas mehr als 12 Millionen Menschen mit der Bahn gereist – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Das liegt dem Konzernchef zufolge an zwei Gründen.
Flixbus und Co. fühlen sich durch die Mehrwertsteuersenkung auf Bahntickets benachteiligt und kündigen rechtliche Schritte an. Gleichzeitig will die Bahn die Preise für die Bahncards senken – zunächst für die Bahncard 100.
Die Mehrwertsteuer auf Bahntickets soll auf 7 Prozent sinken – die auf Fernbus-Tickets dagegen nicht. Flixbus will deshalb vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.
Die Regierung will die Mehrwertsteuer für die Bahn senken. Flixbus fühlt sich benachteiligt und will gegen die Senkung vor das Bundesverfassungsgericht ziehen und sich bei der EU-Kommission beschweren.
Zehntausende hatten sich in einer Petition gegen eine „Tampon-Tax“ ausgesprochen, nun senkt der Bundestag die Steuer auf weibliche Hygiene-Produkte. Auch andere Produkte sollen künftig Vorteile genießen.
Zum Jahreswechsel kündigt sich eine Mehrwertsteuersenkung für Monatshygieneartikel an. Dies wird mit einer geschlechterspezifischen Diskriminierung begründet, die mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbaren sei.
Das Klimapaket der Bundesregierung soll Bahnfahren günstiger machen. Doch wegen des Neutralitätsgrundsatzes könnte das auch zu niedrigeren Sätzen auf Bus- und Flugreisen führen. Ein Paradox, das der Bundesregierung bewusst ist.
In der deutschen Bevölkerung stoßen viele Maßnahmen des am Freitag beschlossenen Klimapakets der große Koalition einer Umfrage zufolge auf Zustimmung. Doch wenn es um Einschnitte beim Auto geht, ist die Begeisterung plötzlich weg.
Streit um die Presse-Mehrwertsteuer: Die Bundesländer fordern eine Ermäßigung auch für digitale Veröffentlichungen.
Wenn die Mehrwertsteuer auf Zugtickets sinkt, sollen auch die Preise fallen. Zumindest im Fernverkehr. Das ist der Plan der Deutschen Bahn. ICE-Züge bekommen außerdem grüne Streifen.
Agrarpolitiker von Grünen und SPD haben sich für eine Erhöhung der Mehrwertsteuer für Fleischwaren ausgesprochen, um die Nutztierhaltung zu verbessern. In der Debatte über eine höhere Mehrwertsteuer auf Fleischwaren hat sich Grünen-Chef Robert Habeck nun skeptisch geäußert.
Von der CSU bis zu den Grünen wollen Deutschlands Politiker das Bahnfahren billiger machen. Wie viel das wirklich bringen würde, ist umstritten.
Schon zum Jahresende könnten die Bahnpreise im Fernverkehr deutlich günstiger werden. Im Gegenzug könnten sich die Flugtickets bei Inlandflügen verteuern.