Fatales Signal für die Gastronomie
Die Entscheidung, den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Essen im Restaurant wieder anzuheben, mag haushaltspolitisch geboten sein. Sie bedeutet aber auch eine Strafe für alle, die kein Fast Food anbieten.
Die Entscheidung, den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Essen im Restaurant wieder anzuheben, mag haushaltspolitisch geboten sein. Sie bedeutet aber auch eine Strafe für alle, die kein Fast Food anbieten.
SPD und Grüne hätten „andere Prioritäten“ gehabt als die geringere Mehrwertsteuer für die Gastronomie zu verlängern, sagt der Bundesfinanzminister aus der FDP. Er verstehe die Menschen gut, die bedauern, dass es im Restaurant nun teurer werden könnte.
Finanzminister Christian Lindner macht seine Koalitionspartner dafür verantwortlich, dass die reduzierte Mehrwertsteuer in der Gastronomie 2024 nicht mehr gilt. SPD und Grüne hätten andere Prioritäten gehabt.
Nachdem die temporäre Mehrwertsteuersenkung für Restaurants nun ausläuft, werden die Preise steigen. Trotzdem befürworten viele Ökonomen das Ende der Subvention.
Ein Gastronom aus Hannover schließt sein Restaurant für drei Monate – aus Protest gegen die Ampelkoalition. Denn ab 1. Januar gilt für ihn wieder eine höhere Mehrwertsteuer.
Während der Corona-Krise wurde die Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants auf sieben Prozent gesenkt – ab dem kommenden Jahr soll sie wieder steigen. Darauf hat sich die Ampel-Koalition geeinigt. Die Gastro-Branche fürchtet eine Pleitewelle.
Die Gastronomie läuft seit Wochen Sturm gegen eine mögliche Wiederanhebung der Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants. Doch offenbar erfolglos.
Die Anhebung des Mehrwertsteuersatzes auf Gas sorgt bei einem Musterhaushalt nach Berechnungen des Vergleichsportals Check 24 trotz Verlängerung der Gaspreisbremse für eine Mehrbelastung.
Der Ampelkoalition bleiben wenige Wochen, um darüber zu entscheiden, ob der Restaurantbesuch über den Jahreswechsel hinaus unterstützt werden soll. Drei Wissenschaftler warnen davor.
Die Koalition will erst die Steuerschätzung abwarten und danach entscheiden, ob sie die Mehrwertsteuer auf Speisen wieder erhöht. Zu befürchten ist, dass sie am Ende bei der Sonderbehandlung einer Branche mitmacht.
Ab 2024 soll die Mehrwertsteuer in Hotels und Gastronomie wieder auf 19 Prozent erhöht werden. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband warnt vor den weitreichenden Folgen für Verbraucher.
Die Ampelkoalition muss über die Mehrwertsteuer-Reduzierung in der Gastronomie entscheiden. Eine Rückkehr zum alten System würde vor allem kleine Betriebe belasten und wäre falsch.
Die wegen Corona reduzierte Mehrwertsteuer läuft Stand jetzt Ende des Jahres aus. Gastronomen warnen vor Schließungswellen – denn die Branche durchlebt eine harte Zeit.
Restaurants und die Hotelbranche fordern, dass der abgesenkte Steuersatz von 7 Prozent auf Speisen bestehen bleiben soll – auch der Großhändler Metro mischt mit. Er hat Sorge, dass ihm sonst die Kunden abhanden kommen.
Die Regeln für das Arbeitszimmer haben sich in diesem Jahr geändert. Nicht alles ist gut für die Bürger. Immerhin wurde die Homeoffice-Pauschale erhöht.
Wie viel das kostet und wie es finanziert werden soll, bleibt jedoch offen. Meloni stellt sogar eine „flat tax“ in Aussicht.
Bei einer Rückkehr zum Mehrwertsteuersatz in Höhe von 19 Prozent „würden weitere 12.000 Unternehmen ihr Geschäft aufgeben“, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga).
Bürger und Betriebe finanzieren den Staat und profitieren von seinen Leistungen. Doch die Politik weiß oft nicht, welche Konsequenzen ihr Handeln hat.
Die Mehrwertsteuer sollte nicht für Umerziehungszwecke missbraucht werden, und für den Kampf gegen Inflation gibt es tauglichere Mittel
Um Verbraucher zu entlasten, sprach sich CSU-Chef Markus Söder dafür aus, die Mehrwertsteuer auf sämtliche Grundnahrungsmittel abzuschaffen. Neben Gemüse oder Brot sollte das auch für Fleisch oder Milch gelten.
Erdbeben und Wahlgeschenke bringen den türkischen Staatshaushalt aus dem Lot. Präsident Erdogan erhöht die Steuern und sucht Investoren in den Golfstaaten.
Wer seinen Strom selbst produziert, muss jetzt aktiv werden – und zum Beispiel klären, ob ihn das Finanzamt als Unternehmer führen muss. Wir sagen, was nun zu tun ist.
Landwirtschaftsminister Cem Özdemir fordert, die Mehrwertsteuer auf Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte zu streichen. Das zuständige Finanzministerium gibt sich aber vorsichtig ablehnend.
Die spanische Regierung will die Bevölkerung mit einem neuen Maßnahmenpaket in Höhe von zehn Milliarden Euro entlasten.
Die Regierung in Madrid hat ein neues Maßnahmenpaket in Höhe von zehn Milliarden Euro vorgestellt. Um die Bürger zu entlasten, soll die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel wie Brot und Milch für ein halbes Jahr entfallen.
Der Europachef des Opel-Mutterkonzerns Stellantis mahnt: Autos müssen für die Mittelschicht bezahlbar bleiben. Er fordert staatliche Unterstützung – und bringt eine Alternative zur Kaufprämie für E-Autos ins Spiel.
Der Bundestag verbilligt Gas und Fernwärme. Arbeitgeber können zudem nun bis zu 3000 Euro als steuerfreie Sonderzahlung an Arbeitgeber leisten. Kanzler Olaf Scholz verspricht derweil „massiv sinkende“ Preise.
Die Ampel plant den Befreiungsschlag für potentielle Solarstromerzeuger – und selbst die sonst so kritischen Länder jubeln. Aber nicht alle sind begeistert.
Der Kanzler sorgt mit seiner Äußerung zu Entlastungen für Verwirrung. Wirtschaftsverbände fordern mehr Hilfe für Betriebe, die nicht als energieintensiv gelten.
Der Bundeskanzler verspricht, dass die Entlastung für Haushalte dank der sinkenden Mehrwertsteuer höher ausfällt als die Belastung durch die Gasumlage. Wie sieht die Rechnung unterm Strich wirklich aus?
Viele Haushalte und Familien können die steigenden Heizkosten kaum noch tragen. Immerhin soll die Mehrwertsteuer sinken. Ein Vergleichsportal hat nachgerechnet, wie sich das auswirkt.
Für einen befristeten Zeitraum soll es einen niedrigeren Mehrwertsteuersatz auf Erdgas geben. Dadurch sollen die Gaskunden entlastet werden. Ökonomen rechnen mit einer „spürbaren“ Senkung der Inflation – halten die Maßnahme aber nicht für ideal.
Die Bundesregierung will die Mehrwertsteuer auf den gesamten Gasverbrauch absenken. Sie soll dann zeitlich befristet statt 19 Prozent nur sieben Prozent betragen, wie Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Berlin ankündigte.
Die Gasumlage kann wohl nicht komplett von der Mehrwertsteuer befreit werden. Dafür hat der zuständige EU-Wirtschaftskommissar nun vier konkrete Vorschläge gemacht, damit es günstiger wird.
Eine Befreiung der Gasumlage von der Mehrwertsteuer als solche sei nicht mit EU-Recht vereinbar, stellt die EU-Kommission klar. Brüssel will die Verbraucher aber nicht damit belasten. Nun gilt es, kreative Lösungen zu finden.
2,419 Cent je Kilowattstunde müssen Gaskunden ab Oktober zusätzlich zahlen. Acht Dinge, die Privathaushalte und Betriebe jetzt wissen müssen.