Dreifach richtig
Die Buchpreisgewinner der Leipziger Messe sind bekanntgegeben worden. Ein wenig mehr Überraschung hätte der Verleihung gut angestanden, im Vorfeld wäre dagegen etwas weniger Überraschung schön gewesen.
Die Buchpreisgewinner der Leipziger Messe sind bekanntgegeben worden. Ein wenig mehr Überraschung hätte der Verleihung gut angestanden, im Vorfeld wäre dagegen etwas weniger Überraschung schön gewesen.
Wer aus dem eigenen Leben erzählt, sollte nicht allzu aufrichtig sein: Der erste Band seiner Memoiren zeigt den französischen Weltmann François-René de Chateaubriand als paradoxes Wesen.
Noch ist genug Zeit für die wirklich wichtigen Dinge: Die Feuilleton-Redaktion empfiehlt Filme, Bücher, Platten, Serien, Ideen, Haltungen, Hoffnungen und Hits.
Urzeit-Landschaften in Öl oder Aquarelle von Mammuts und Frühmenschen – bis heute gilt die malerische Beschäftigung mit der Naturgeschichte als Kitsch oder Kinderkram. Ein neues Buch feiert das Genre dagegen als große Kunst. Und das völlig zu Recht.
Auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis findet sich viel Bewährtes und bereits jetzt ein haushoher Favorit. Aber ein erstaunliches Werk wurde nicht berücksichtigt.
Andreas Jandl und Frank Sievers erhalten den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis für ihre Übertragung von John Alec Bakers „Der Wanderfalke“.
Was macht das Geheimnis der Städelschule aus? Zu ihrem 200. Geburtstag hat FAZ.NET Künstler aus aller Welt gefragt. Herausgekommen sind Berichte über lange Nächte im Atelier, Streit und bleibende Freundschaften.
Für alle, die es allmählich eilig haben mit den Geschenken für die Lieben: die Bücher, CDs und DVDs des Jahres.
Linkes Kunststück: Die Hamburger Edition Nautilus ist seit mehr als vierzig Jahren als Kleinverlag im Geschäft. Sie hat Bücher herausgebracht, die Epoche gemacht haben, und sie trotzt den Gesetzen der Branche.
Ist es globaler Terrorismus, der uns bedroht, oder doch nur vereinzelter Wahnsinn? Und warum breitet sich diese neue Form des Selbstmords aus wie ein Virus? Womöglich hat das mehr mit der Gesellschaft zu tun als uns lieb ist.
BRD noir oder Retro-Chic? Der Fotograf Christian Werner ist den vermeintlich harmlosen Alltagsobjekten der alten Bundesrepublik auf der Spur.
Keiner hat die Natur Amerikas des 19. Jahrhunderts besser beschrieben als er: Henry David Thoreau. Nun erscheint sein Tagebuch in einer neuen deutschen Ausgabe – leider mit Mängeln.
In der literarischen Menagerie: Auffällig, in wie vielen Büchern dieses Frühjahrs sich Tiere herumtreiben. Füchse, Wölfe, Pfauen, Frettchen – da liegt es nahe, einen eskapistischen Reflex des zivilisierten Stadtmenschen zu vermuten.
Gleich zwei Preise gehen an den Frankfurter Schöffling Verlag: Guntram Vespers Roman „Frohburg“ und als Übersetzerin Brigitte Döbert mit ihrem „serbischen Ulysses“. Man darf in Leipzig, so zeigen diese Entscheidungen, ruhig mit dem Überraschenden rechnen.
Es gibt sie noch, die guten Buchhandlungen, die man mit schönen Geschenken verlässt, obwohl man sie ohne eigene Ideen betreten hat. Wir haben sie besucht - und uns die besten Bücher empfehlen lassen.
Vor zehn Jahren, am 22. November 2005, wurde Angela Merkel Bundeskanzlerin. Was hat dieses Jahrzehnt mit uns gemacht? Wir haben deutsche Schriftsteller und Regisseure gefragt.
Eine von Freibierphantasien benebelte Bibliothekslobby lässt alles digitalisieren und bringt es kostenlos in Umlauf. Und der Bundesgerichtshof gibt auch noch seinen Segen dazu. Es ist eine Schande. Ein Gastbeitrag.
Heute Abend entscheidet sich, wer den Deutschen Buchpreis 2015 erhält. Im Kaisersaal des Frankfurter Römers wird der Gewinner bekannt gegeben. Sehen Sie hier die ganze Preisverleihung im Livestream.
Die sechs Autoren der Shortlist Deutscher Buchpreis stellen ihre Romane im Frankfurter Literaturhaus vor. Welches Buch soll man lesen? Die Jury ist nicht zu beneiden.
Die sechs Romane auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis stehen fest. Drei Bücher von Frauen, drei von Männern, drei Konzernverlage, drei unabhängige Häuser: Die Ausgewogenheit der Auswahl ist auffällig.
Da ist sie, die Liste, auf die der Literaturbetrieb wartet: Zwanzig deutschsprachige Romane stehen in der Vorauswahl zum Deutschen Buchpreis.
Was wird man als Germanist, wenn nicht Lehrer? Zum Beispiel Verleger. Sebastian Guggolz hat in Berlin den Schritt in die harte Buchbranche gewagt - voller Zuversicht.
Zehn Jahre ist der der Verlag Matthes & Seitz Berlin nun alt - und der sehr erfreuliche Fall eines kleinen Verlags mit Charakter und stattlichem Programm. Eine Reverenz zur Buchmesse.
Am 6. Oktober wird in Frankfurt die kommerziell wichtigste Auszeichnung der deutschsprachigen Literatur verliehen: der Deutsche Buchpreis. Die Longlist setzt konsequent aufs Bewährte. Mit schwer erträglichen Auslassungen.
Martin Mosebach, Katja Petrowskaja und Saša Stanišić, aber auch die Debütanten Fabian Hischmann und Per Leo können mit ihren Romanen den Preis der Leipziger Buchmesse gewinnen.
Als der Urmensch die Wälder verließ, um sich die Savannen untertan zu machen, waren die Krähen schon da. Seitdem steht die Gattung Homo sapiens unter ...
Auf die Frage, weshalb der Pfarrer Korbinian Aigner ausgerechnet Äpfel und Birnen malte, gibt es eine spekulative Antwort und eine, die auf der Hand liegt.
Am Anfang steht bei Byung-Chul Han ein Verwundern, das auch Verliebte kennen und sie ausrufen lässt: Dass es dich gibt. Da leuchten die Augen vor Glück.
Miniaturprosa zwischen Bedrohung und kalkulierter Gleichgültigkeit: Das neue Werk des französischen Autors.
Rekord in Krisenzeiten: Die Leipziger Buchmesse lässt sich weder vom Vormarsch der E-Books noch von Unkenrufen beunruhigen und zelebriert mit Erfolg und Publikumszuspruch die Lust am Buch.
Von Verlangen und Überschwang, von Entsagung und Scham: Jacques Yonnet lässt in „Rue des Maléfices, Straße der Verwünschungen“ das alte Paris auf magische Weise auferstehen.
Eines der Kennzeichen für die Qualität eines Buches kann das Gefühl des Bedauerns darüber sein, dass man es zu Ende gelesen hat.
Die Digitalisierung des Buchmarktes betrifft alle - die Händler, die Verlage, die Autoren. Einige merken es schon. Andere glauben es noch nicht.
Ihr Buch „Der Hals der Giraffe“ ist gerade von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet worden. Judith Schalansky hat es geschrieben und gestaltet. Ein Gespräch über das Buch als Form, Fetischismus und die Liebe zum Totalitären.
Irgendjemand hatte mir das Buch „Amok“ empfohlen, von einem gewissen Emmanuel Carrère. Das war vor einigen Jahren, und es war schon damals nur noch ...
Die Liste der zwanzig für den Deutschen Buchpreis nominierten Romane ist nun bekannt. Der Suhrkamp Verlag schickt die meisten Titel ins Rennen.