Dieser Himmelskörper ist eine Gefahr und zugleich die Rettung
Wir brauchen ein Gefühl für unsere Position im Kosmos: Sibylle Anderl und Claus Leggewie betrachten die Sonne aus Sicht der Wissenschaft und Kulturgeschichte.
Wir brauchen ein Gefühl für unsere Position im Kosmos: Sibylle Anderl und Claus Leggewie betrachten die Sonne aus Sicht der Wissenschaft und Kulturgeschichte.
In diesem Jahr sind viele lesenswerte Sachbücher erschienen. Deren Autoren befassen sich unter anderem mit der Weimarer Republik, archäologischen Fragen und Debatten über den Wert von Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen. Acht Empfehlungen.
Für alle, die noch Weihnachtsgeschenke suchen: Unsere Bücher, Musik, bewegten Bilder und nützlichen Dinge zu Weihnachten. Die Empfehlungen der Feuilletonredaktion der F.A.S.
Was verschenken Sie zu Weihnachten? Redakteure aus dem Feuilleton der F.A.Z. empfehlen in sechs Kategorien nicht nur Bücher, Platten, Filme und Serien zu Weihnachten.
Zur Geschichte der Versuche, eine historisch-kritische Ausgabe der Werke Sigmund Freuds auf den Weg zu bringen.
Darf’s noch ein wenig Hetze sein? Irina Rastorgueva dokumentiert das Gemisch aus Lügen, Desinformationen und Propaganda in Putins Russland.
Von der Fülle her denken: Saskia Warzechas zweiter Gedichtband „Farbleib“ macht den Zeitverlauf an den Nomen fest statt an den Verben.
Endlich wird hierzulande eine große Schriftstellerin aus China entdeckt: Can Xues Erzählungsband „Schattenvolk“.
Schamanenwissen für den gebeutelten Westen: Davi Kopenawas und Bruce Alberts Buch über Leben und Überlieferungen der Yanomami.
Levin Westermann begibt sich in „Zugunruhe“ auf die Suche nach von Menschen noch unkontaminierter Natur. Aber ein toter Mauersegler macht noch keinen Roman.
Rollenprobleme im Zuspätkapitalismus: Die Literaturwissenschaftlerin Anna Kornbluh nimmt Anstoß daran, dass Sachbuchautoren immer öfter in der ersten Person schreiben.
„Der Sturz des Himmels“: Das große Buch des Schamanen Davi Kopenawa ist ein Manifest der indigenen Yanomami-Kultur und zugleich eine Ethnologie des Westens, eine Fortschreibung der „Traurigen Tropen“.
Was ein alter italienischer Autor sagt, ist wahr: Die erste Komplettübersetzung von Giacomo Leopardis „Zibaldone“ ins Deutsche bringt ein Wunderbuch ins einundzwanzigste Jahrhundert – eines zum Be- wie zum Verwundern.
Joshua Groß hat einen Klimawandelroman mit aberwitzigem Personal geschrieben: „Plasmatropfen“. Ist er dystopische Science-Fiction? Magischer Realismus? Oder fabelhafter Unsinn?
Was ist schon die Wirklichkeit? Vor hundert Jahren erschien das Manifest des Surrealismus. Daraus wurde nicht nur Kunst, sondern eine geistige Bewegung, die bis heute nachwirkt – nicht nur in ihrer Kritik des Kolonialismus.
Berauschende Lektüre: Sue Goyettes Gedichtband „Ozean“ erscheint auf Deutsch und führt uns an den Nordatlantik nach Kanada.
Anders gehorcht er: Omri Boehms radikale Deutung des Isaak-Opfers lässt sich mit Forschungen zur politischen Theologie der hebräischen Bibel verknüpfen.
Meister der Übergänge zwischen weit entfernten Disziplinen: Eine Vorlesung Gilbert Simondons an der Sorbonne.
Menschen aus Gelee: Joshua Groß erzählt in seinem Roman „Plasmatropfen“ von einer seltsam achtsamen Partnerschaft.
Freie Fahrt für freie Algorithmen: David Link hat die von ihm programmierte „Poetry Machine“ ein Langgedicht nach eigenen Vorlieben verfassen lassen. Ein Buch für alle und keinen.
Über mehr als zwanzig Jahre tauschte sich Honoré de Balzac mit der Seelenfreundin Zulma Carraud aus – nun ist ihr Briefwechsel erstmals vollständig auf Deutsch zu lesen.
Der Kulturjournalist Jens Balzer rechnet angesichts der Erfahrungen des 7. Oktobers mit der woken Doppelmoral ab, will die emanzipatorische Grundidee aber retten.
Der Philosoph und Wissenschaftshistoriker Peter Godfrey-Smith taucht ein in die Unterwasserwelt. Dort kommt er den Anstößen zur Entwicklung von kognitiven Fähigkeiten im Tierreich auf die Spur zu.
Der mit 50.000 Euro dotierte „Große Preis des Deutschen Literaturfonds“ geht in diesem Jahr an Martina Hefter. Sie wird geehrt für Gedichte, die zum Tanz drängen, und erschließe das Pflegeheim als literarischen Ort.
Über Viggo Mortensens Western „The Dead Don't Hurt“ und Jens Balzers Buch „After Woke“.
Nordafrika war bis in die Alltagskultur hinein präsent: Onur Erdur untersucht in acht Porträts das koloniale Erbe der französischen Theorie.
Sommerfeste in der Wirklichkeit und in der Literatur
Vom Ährenklauben, Holzsammeln und dem Gang über schwäbische Streuobstwiesen: Judith Kasper folgt auf überaus anregende Weise dem Thema der Nachlese quer durch Literatur, Recht und Kunst.
Pierre-Héli Monot will aus der Betrachtung vor allem der politischen Aktivitäten der surrealistischen Bewegung Winke für die Gegenwart gewinnen.
Für die einen eine miesepetrige Mülltonne, für die anderen ein puscheliger Kobold: Jonathan C. Slaght berichtet von seiner Suche nach dem Riesenfischuhu im verschneiten Osten Russlands.
Was lesen, hören, gucken, tun in den Ferien? Wir hätten ein paar Ideen. Die Sommerempfehlungen der Feuilleton-Redaktion der F.A.S.
Für solche Stürme hatte der Wetterbericht zuvor noch keine Worte: In Alain Damasios phantastischem Abenteuerroman „Die Horde im Gegenwind“ kämpft eine Elitetruppe gegen die größten Naturgewalten.
Als faszinierendes Vielmenschenland porträtiert die Autorin Anne Weber Pariser Orte jenseits der Périphérique.
Spielend lernen wir: Rhetorikunterricht im Schultheater der Jesuiten.
Holger Teschke legt ein Porträt über Möwen vor. Kulturgeschichtliche Exkurse nehmen darin breiten Raum ein, während es an ornithologischen Kenntnissen häufig mangelt.
Das beste Buch bei Gewitter, an einem grauen Tag oder unter Schäfchenwolken? Wir haben sechs Kolleginnen und Kollegen nach Buchempfehlungen für jede Wetterlage gefragt – und einander.