Wenn sein Leben überläuft und alles flutet
Cécile Wajsbrot hat ein Buch über die Alzheimer-Erkrankung ihres Vaters geschrieben. Es handelt nicht von Versöhnung, Sinn oder Liebe, sondern von Müdigkeit, Trostlosigkeit und Einsamkeit.
Cécile Wajsbrot hat ein Buch über die Alzheimer-Erkrankung ihres Vaters geschrieben. Es handelt nicht von Versöhnung, Sinn oder Liebe, sondern von Müdigkeit, Trostlosigkeit und Einsamkeit.
Was der frühvollendete französische Dichter in seinen späten Lebensjahren (die gar nicht so spät waren; er war lediglich zweiunddreißig) in Ostafrika so alles getrieben hat, ist nur in Umrissen klar. Ein Comic über eine seiner Reisen aber erzählt mehr.
Ein Büchermacher, wie er im Buche stehen könnte: Andreas Rötzer und sein Verlag Matthes & Seitz Berlin sind echt - und alle reden über sie.
Gestorben ist der Vater, den der Sohn kaum gekannt hat, verschwunden wie der Rauch einer Papirossa - der typisch sowjetischen Zigarette mit dem hohlen Pappmundstück, das man vor dem Rauchen zweimal seitlich eindrücken muss.
Als der Roman "Bel Canto" im Jahr 1944 in Prag erschien, litten die Tschechen unter der deutschen Besatzung. Die Autorin Milada Soucková hatte bereits Prosa und Dichtung veröffentlicht, die sich an der westeuropäischen Moderne orientierten.
Gestorben ist der Vater, den der Sohn kaum kannte, verschwunden wie der Rauch einer Papirossa - der typisch sowjetischen Zigarette mit dem hohlen Pappmundstück, das man vor dem Rauchen seitlich eindrücken muss.
Dass Literatur uns staunen, die Welt mit neuen Augen sehen machen möge, bleibt im trendgesteuerten Karussell des Literaturbetriebs allzu oft ein frommer, unerfüllter Wunsch. Für das, was ohnehin nur bestätigt, was wir bereits wussten ...