Das Internet wird zum Leitmedium
Das Internet löst Fernsehen als Leitmedium auch in der Gruppe der 25 bis 34 Jahren alten Menschen ab. Dagegen ist die Durchschnittsnutzungszeit bei den "Silver Surfern" erstmals gesunken.
Das Internet löst Fernsehen als Leitmedium auch in der Gruppe der 25 bis 34 Jahren alten Menschen ab. Dagegen ist die Durchschnittsnutzungszeit bei den "Silver Surfern" erstmals gesunken.
Die Deutschen finden Google gut. 9 von 10 Suchanfragen werden an den Weltmarktführer gestellt. Mit den Ergebnissen sind die Sucher meist zufrieden. Dabei werden die Suchmöglichkeiten kaum ausgeschöpft. Mit zehn Tricks lassen sich die Suchergebnisse spürbar verbessern.
Das Wachstum auf dem DSL-Markt geht zurück, aber die Wechselfreude der Verbraucher wächst. Gleichzeitig werden die Kabelnetzbetreiber als Konkurrenten immer stärker. Den erfolgsverwöhnten DSL-Anbietern stehen harte Zeiten bevor; eine Konsolidierung könnte auf drei, maximal vier Unternehmen hinauslaufen.
Die deutschen Internetunternehmen sehen sich für den Abschwung gut gerüstet. Der Druck, dass Unternehmen nun Effizienzvorteile schneller erzielen müssen oder dass Konsumenten jetzt einfach sparen müssen, könnte dem Internet sogar Auftrieb geben, wie eine Umfrage zeigt. Leidtragende sind bisher nur einige Online-Werber und Start-ups.
Google gibt den geplanten Werbedeal mit Yahoo endgültig auf. Die Bedenken der Wettbewerbsbehörden und Kunden seien zu groß gewesen, begründete Chefjustiziar David Drummond die Entscheidung. Sofort kamen die Spekulationen auf, dass nun Microsoft doch noch Yahoo übernehmen könnte.
Die amerikanische Justizministeriuum verhindert offenbar den Werbedeal zwischen Google und Yahoo. Das hat zwei Folgen: Googles totale Dominanz im Suchmaschinenmarkt wird verhindert und Yahoos Chance auf Eigenständigkeit wird gesenkt.
Ein Geschäft der Superlative: "Das ist der größte Buch-Geschäft in der Geschichte der amerikanischen Verleger" und "der Beginn einer neuen Ära des Zugangs zu digitalen Informationen". Amerikanische Verleger und Google haben sich geeinigt und beglückwünschen sich gegenseitig mit großen Worten.
Das Internet wird für immer mehr Deutsche das wichtigste Informationsmedium - in allen Altersgruppen und in allen Bildungsschichten. Auch die Akademiker halten der Zeitung nur scheinbar die Treue: Unter den jungen Akademikern zwischen 20 und 39 Jahren hat das Internet die Zeitung als wichtigste Informationsquelle in diesem Jahr überholt.
RSS ist eine geniale Technik, um in der überbordenden Informationswelt den Überblick zu behalten. Doch nur 11 Prozent nutzen die praktischen Informationsströme.
Das Fernsehen ist noch die wichtigste Informationsquelle, verliert aber ebenso wie die Zeitung an Bedeutung. Dabei gilt: Je jünger und je höher der Bildungsgrad, desto größer ist die Bedeutung des Internet als Informationsquelle.
Mark Zuckerberg, der Vorstandschef von Facebook, über sein Geschäftsmodell, Werbeerlöse, Microsoft, seinen deutschen Wettbewerber StudiVZ, Sheryl Sandberg und die Möglichkeit für seine Mitarbeiter, ihre Aktien zu verkaufen.
Mehr als drei Milliarden Suchanfragen stellen die Deutschen im Monat an Google. Die Konkurrenz hat keine Relevanz mehr.
Schon sehr bald werden große europäische Verlage ihre Archive von Google digitalisieren lassen, kündigte Google-Manager Rob Jonas an. Die Erlöse werden geteilt.
Schlechte Vorzeichen für die Werbemesse OMD: Das Wachstum der Online-Werbung wird in diesem Jahr deutlich niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr. Die allgemeine Werbeflaute macht auch vor dem Internet nicht halt.
Google scannt künftig auch alte Zeitungsseiten ein, macht sie durchsuchbar und will die Werbeerlöse dann mit den Verlegern teilen.
Die Krise der Zeitungen in Amerika wird schärfer. Nach den Print-Werbeeinnahmen, die bereits seit 2006 sinken, sind jetzt erstmals auch die Online-Werbeeinnahmen gefallen. In schwierigen Konjunkturzeiten wandert immer mehr Online-Werbung Richtung Google.
Google Chrome ist kein einfacher Browser. Google Chrome ist ein Web-Betriebssystem, das allen Google-Programmen den Weg auf den Desktop des Nutzers ebnen soll. Und am Ende Microsoft vom heimischen Computer verdrängen könnte. [UPDATE: Der erste Eindruck: leicht und schnell]
Microsoft ändert mal wieder seine Online-Strategie, tauscht mal wieder den Online-Chef aus und investiert mal wieder Milliarden in seine Online-Sparte. Immerhin: Trotz stetiger Erfolglosigkeit gibt Microsoft nicht auf. Denn es gibt noch genügend Gelegenheiten, im Internet zu punkten.
Das Informationsverhalten der Menschen ändert sich dramatisch. Das Internet kann fast allen klassischen Medien Marktanteile als Informationsmedium abnehmen. In der Summe ist das Internet schon auf Rang 2 der Informationsmedien; bei jungen Menschen mit Abstand auf Rang 1.
Google hat Microsoft mal wieder eine lange Nase gezeigt. Zwar sieht das Geschäft mit Yahoo vor, dass auf den Yahoo-Seiten künftig alle Suchmaschinenvermarkter gegeneinander antreten können, doch wer hat Zweifel daran, dass sich Google auch dort durchsetzen wird?
Microsoft will sich offenbar die Rosinen aus dem Yahoo-Konzern picken, nämlich vor allem das Suchmaschinengeschäft. Das Yahoo-Management ist davon nicht begeistert.
3,6 Milliarden Suchanfragen stellen die Deutschen jeden Monat bei Google. Die Suchmaschine verteilt den Verkehr im Internet. Niemand hat mehr Einfluss auf die Entscheidung, welche Seite angeklickt wird - und welche nicht.
Als erster großer Online-Werbevermarkter kehrt die Telekom-Tochtergesellschaft Interactive Media der Google-Gesellschaft Doubleclick den Rücken. Auch andere Vermarkter denken über einen Wechsel nach.
Die EU-Kommission hat Google genehmigt, Doubleclick zu übernehmen. Damit entsteht der mit Abstand größte Online-Werbekonzern der Welt. Schon wird die Kritik der Datenschützer und Wettbewerber lauter.
Yahoos Hoffnungsträger ist ein Deutscher: Marco Börries entwickelt das mobile Internet für Yahoo - und hat Google inzwischen um Längen abgehängt. Auf der Cebit stellte Börries die nächste Stufe des mobilen Internet vor.
Die deutschen Online-Werber können einem Zusammenschluss von Microsoft und Yahoo recht gelassen entgegen sehen. Für die Marktführerschaft reicht es weder in der Display-Werbung noch im Suchmaschinengeschäft.
Yahoo wehrt sich gegen die Übernahme durch Microsoft. Denn von Yahoo würde nicht viel übrig bleiben.
Microsoft vermarktet Facebook - ohne Profildaten und ohne allzu große Erwartungen. Immerhin soll jeder Nutzer doppelt so viel Werbeerlös bringen wie ein StudiVZ-Nutzer.
Google demütigt die Konkurrenz Quartal für Quartal, wächst immer schneller. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt: Das Unternehmen kann nur an seinem eigenen Erfolg scheitern.
Google wächst schneller als der Online-Werbemarkt in Amerika und hat seinen Anteil inzwischen auf 40 Prozent ausgebaut.
Die Telekom übernimmt Immobilienscout 24 vollständig und wird damit zum Ebay der Immobilienbranche.
Microsoft übernimmt in Rekordtempo Online-Werbeunternehmen und erweitert sein Netzwerk. Der Softwareriese hat Fahrt aufgenommen.
Google hat auf dem wichtigen amerikanischen Suchmaschinenmarkt im Juni erstmals in diesem Jahr Anteile verloren. Auch Yahoo büßte weiter ein. Großer Gewinner ist Microsoft
Auf dem deutschen Online-Werbemarkt steht eine Wachablösung an: Da die graphische Werbung in den ersten fünf Monaten "nur" um 42 Prozent gewachsen ist, könnten die Suchmaschinen in diesem Jahr erstmals mehr Umsatz generieren als die Unternehmen, die auf graphische Online-Werbung setzen. Google könnte dann die Hälfte des deutschen Online-Werbemarktes auf sich vereinen.
Youtube macht die Konkurrenz platt. Der Marktanteil in Amerika ist 50 Prozent größer als der Anteil aller anderen Videoseiten zusammen.