Vodafone will Netzneutralität abschaffen
Der britische Mobilfunker hat ein Strategie-Update gegeben und dabei fast nebenbei das Ende der Netzneutralität verkündet. Schon bald soll es Tarife mit Geschwindigkeitsdrosselung geben.
Der britische Mobilfunker hat ein Strategie-Update gegeben und dabei fast nebenbei das Ende der Netzneutralität verkündet. Schon bald soll es Tarife mit Geschwindigkeitsdrosselung geben.
Die Erfolgsaussichten der Paid-Content-Strategien vieler Inhalteanbieter hängen nicht unwesentlich von der Existenz eines einfachen, breit akzeptierten Online-Zahlverfahrens für Kleinstbeträge ab. Den bisher erfolgversprechendsten Versuch, ein solches System aufzubauen, hat jetzt der Zahlungsdienstleister PayPal gestartet
Das Monopol der Deutschen Telekom für den Vertrieb des Apple-Smartphones iPhone ist gefallen. Von Mittwoch an verkaufen auch Vodafone und O2 offiziell das Apple-Telefon. Während Vodafone das Gerät ebenso wie die Telekom nur zusammen mit einem Mobilfunkvertrag abgibt, ist das iPhone bei O2 auch ohne diese Bindung zu haben. Auch Apple beginnt am Mittwoch mit dem vertragsfreien Vertrieb des iPhone 4 und unterbietet sogar den günstigsten Anbieter O2.
Die eigentlich spannende Ankündigung von Apple war nicht das neue MacBook Air. Er war die Ankündigung, die Apps künftig auch auf Computer zu übertragen und in die nächste Version des Mac-Betriebssystems zu übertragen. Das könnte eine gute Nachricht für Inhalteanbieter wie die Verlage sein. Denn die Basis für ihre Apps könnte auf einen Schlag sprunghaft steigen, wenn die Apps plötzlich auch auf den Macs laufen. Aber viele machen sich Sorgen um das offene Internet.
Worin es der Autor mit eynem Expertiten und es der Expertite mit eynem ungnädigen Haus=Verwalter fürtrefflich zu thun bekömmet.
Wegen des geringen Erfolgs hat Sat.1 "Deutschland Meisterkoch" in den Vorabend verschoben. Das ist nicht nur schade, weil die Sendung ein größeres Publikum verdient hätte, sondern aus Sendersicht vor allem, weil es der erste Versuch war, Product Placement von vornherein stimmig in das Gesamtkonzept einer Show zu integrieren.
Google wächst stürmisch, Nokia stürzt weiter ab, RIM verliert, Apple stagniert und Microsoft verschwindet in der Bedeutungslosigkeit: Die Prognose des Marktforschungsunternehmens Gartner für das mobile Internet enthält viel Zündstoff.
Die Spielebranche wird von Innovationen angetrieben. Die Branche setzt auf Online-Spiele, 3D und Bewegungssteuerung. Vor allem das Internet sorgt für Phantasie. Disney, Electronic Arts und sogar Google haben sich mit viel Geld in den Markt eingekauft.
Googles Smartphone-Betriebssystem Android hat seinen Anteil am Weltmarkt im zweiten Quartal kräftig auf 17,2 Prozent ausgebaut. Google hat damit Apple (14,2 Prozent) erstmals überholt und ist sehr nahe an Research in Motion (Blackberry) herangerückt. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Gartner ist Android in den Vereinigten Staaten bereits an RIM vorbeigezogen und hat sich dort an die Spitze gesetzt.
Nach zehn Jahren hat das mobile Internet den Durchbruch endgültig geschafft. In wenigen Jahren wird es eine Milliarde internetfähige Handys auf der Welt geben. Angetrieben wird das mobile Internet von einem Produkt, dessen Zukunft sehr fraglich ist: der App.
Im vergangenen Jahr saß Vox-Geschäftsführer Frank Hoffmann mit dem ZDF-Programmchef Thomas Bellut auf dem Podium beim Medienforum NRW und tauschte Freundlichkeiten aus. ZDFneo-Chef Norbert Himmler hingegen musste sich diesmal einen Generalangriff aufs öffentlich-rechtliche System gefallen lassen – der ziemlich daneben ging.
Der amerikanische Elektronikkonzern Apple hat in den ersten drei Tagen nach der Einführung 1,7 Millionen Geräte seines neuen Internet-Handys iPhone 4 verkauft. „Das ist der erfolgreichste Produktstart in Apples Firmengeschichte", sagte der Vorstandsvorsitzende Steve Jobs. Vom Vorgängermodell 3GS wurden im Vorjahr am ersten Wochenende rund eine Million Stück abgesetzt.
Der Umsatz des amerikanischen IT-Konzerns Oracle ist zweifellos höher ausgefallen, als es Branchenkenner für die vergangenen drei Monate erwartet hatten. Zudem sind erste Anzeichen dafür erkennbar, dass es Oracle mit der Integration von Sun abermals gelingen könnte, einen großen Zukauf überraschend problemlos zu verdauen. Nach diesen Feststellungen ist es gleichwohl angebracht, kurz innezuhalten.
Sat.1 zeigt mitten in der Woche eine dreistündige Live-Show mit Johannes B. Kerner aus einem Hangar, Vox übernimmt kurzzeitig die Marktführerschaft für Investigativrecherche und der SWR dreht eine gut gemeinte Helden-Doku, die so nachvollziehbar ist wie der Antrag auf Gebührenbefreiung bei der GEZ. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Alles drängt nach Oslo, nur ARD-Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert steht einsam auf einer Verkehrsinsel im schwedischen Ockelbo. RTL erfindet Happy-Ends für Suchtkranke, RTL 2 lieber Sendungen für Leute, die anderen Menschen beim Warten auf Handwerker zusehen wollen. Und die "ZDF.reporter" werden doch noch seriös. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Das mobile Internet wächst rasant. Immer mehr Unternehmen drängen in den Markt; der Wettbewerbsdruck steigt. Aktueller Shootingstar ist Google mit seinem mobilen Betriebssystem Android. Noch liegen Nokia und Apple vorn. Wohl nicht mehr lange.
RTL und Pro Sieben Sat.1 stehe spiegelbildlich für die gesamte deutsche Wirtschaft: Die ersten drei Monate 2010 sind viel besser gelaufen als das Geschäft vor Jahresfrist, und selbst im Inland ist die Erholung inzwischen deutlich spürbar. Investieren will man deshalb aber nicht unbedingt: Die Kosten sollen im Gegenteil möglichst so niedrig bleiben, wie sie sind - oder gar weiter sinken. Und auch der Ausblick bleibt vorsichtig.
Jahrelang mussten die RTL-Programmplaner lediglich all die erfolgreichen Sendungen in die richtige Reihenfolge bringen, die Zuschauer haben dann schon von selbst eingeschaltet. Damit scheint es jetzt vorbei zu sein: Plötzlich gibt es auch bei RTL wieder Baustellen, noch dazu im Hauptabendprogramm. Und keine Aussicht auf schnelle Abhilfe.
Nein, realistisch ist es nicht, dass im neuen Sat.1-Politthriller "Die Grenze" alle Protagonisten permanent N24 schauen. Aber die Simulation eines seriösen Nachrichtenkanals innerhalb der eigenen Gruppe hat bei Pro Sieben Sat.1 Tradition – auch wenn die vermutlich nicht mehr lange dauern wird. Das Fernsehblog erinnert deshalb an die schönsten Momente.
Europa hat in der alten analogen Medienwelt einen Anteil von 28 Prozent, an der neuen digitalen Medienwelt aber nur von 1,8 Prozent. Stefan Glänzer erklärt in einem Standpunkt, der am 2. März auch in der F.A.Z. erschienen ist, wie es soweit kommen konnte, dass Europa den Anschluss verpasst hat. Der erfahrene Unternehmensgründer und Investor, der zuletzt den Musikdienst Last.fm mit aufgebaut hat, prangert vor allem den fehlenden Mut an, Unternehmen zu gründen, eigene Ideen zu verfolgen und groß zu machen.
Der globale Handymarkt stagniert, worunter Nokia, Motorola und Sony-Ericsson besonders stark gelitten haben. Die Gewinner tummeln sich allesamt im Smartphone-Markt und heißen Apple, Google und RIM. Der Verlierer in diesem Segment ist Microsoft.
Kaum jemandem ist aufgefallen, dass die "Oliver Pocher Show" Anfang des Jahres komplett umgekrempelt wurde. Es gibt keine Showband mehr, der Stand-Up zu Beginn ist gestrichen, Pochers Papa als regelmäßiger Sidekick verschwunden. Und der Moderator lässt sich von zwei Plüschbabys die Schau stehlen. Was ist da eigentlich los?
Die deutschen Online-Werber verbünden sich gegen Google. Vier Vermarkter großer Fernsehsender und Verlage bündeln ihre Reichweiten, um in der grafischen Werbung besser gegen Google aufgestellt zu sein.
Das Verb „googeln" bekommt immer neue Bedeutungen. Stand es bisher für die Suche eines Begriffs mit dem Programm des Internetkonzerns Google, kommt es nun häufiger in den Sinn, wenn die Amerikaner wieder ein Geschäftsmodell durch kostenlose Angebote ausradiert haben: weg-gegoogelt, sozusagen.
5 Milliarden Euro hat Nokia für den Kartenhersteller Navteq bezahlt. Teure Navigationsprogramme für das Handy sollten das Geld wieder reinholen. Das Modell funktioniert nicht mehr, seitdem Google die Navigation kostenlos gemacht hat. Nun musste Nokia nachziehen.
Jetzt steht's endlich fest: Vanessa und Leo sind das neue "Popstars"-Duo "Some & Any", das am Donnerstag bei seinem ersten offiziellen Auftritt nach anderthalb Minuten ausgeblendet wurde, damit Pro Sieben eine Dauerwerbesendung zeigen konnte. Die Proteste nach dem verschobenen Halbfinal-Voting spielten in der Show freilich keine Rolle.
Gleich auf zwei Sendeplätzen hat Vox in den vergangenen Wochen versucht, gegen den allgemeinen Trend zu programmieren. Samstags laufen noch bis zum Dezember vierstündige Dokuabende, am Nachmittag ist gerade das Talk-Experiment "Frauenzimmer" beendet worden. Das Fernsehblog wollte von Geschäftsführer Frank Hoffmann wissen: War das besonders mutig &ndash: oder besonders leichtsinnig?
Der Medienkonzern News Corp. von Rupert Murdoch und Microsoft verhandeln offenbar über einen Pakt im Suchmaschinengeschäft. Danach könnte Microsoft Murdoch dafür bezahlen, seine Inhalte nur Bing zur Verfügung zu stellen und Google auszusperren.
Die Mediennutzung wandelt sich immer schneller. Das Internet hat in diesem Jahr seine Marktanteile als Informationsmedium spürbar schneller ausgebaut als in den Jahren zuvor. Besonders deutlich zeigt sich der Medienwandel in den Altersgruppen zwischen 20 und 39 Jahren
Verbraucherthemen, ein bisschen Gesellschaft und nachher Erotik – so funktioniert "Extra" bei RTL. Das war nicht immer so. Seit der ersten Sendung im Jahr 1994 haben sich zwar die Themen verändert, nicht aber der Ton, in dem berichtet wird: Wer für "Extra" mit der Kamera rausgeht, kommt immer mit einer Sensation zurück.
Unser Fernsehen verändert sich. Weil die Werbeeinnahmen in der Krise zurückgehen, Investoren höhere Margen durchsetzen wollen und junge Zuschauer sich lieber im Netz unterhalten lassen. Das Fernsehblog fragt in loser Reihenfolge nach: Was bedeutet das für die Zuschauer? Und die Macher? Diesmal bei Martin Hoffmann, Geschäftsführer der Produktionsfirma MME Moviement.
Google leitet den großen Internetseiten in Deutschland 30 bis 80 Prozent ihrer Nutzer zu. Der Aufschwung vieler Seiten in den vergangenen Jahren beruht allein auf einer geschickten Anpassung an den Google-Algorithmus.
In Köln mitentwickelte Produkte wie der Fiesta und der C-Max kommen bald auch auf den amerikanischen Markt. Und die Konzentration auf die Kernmarke wird forciert. Die öffentliche Unterstützung für Opel hat die Ford-Manager in ihrer Europa-Zentrale in Köln betrübt. Denn deutsch sei man schließlich auch.
Im zweiten Quartal sind die Einnahmen der amerikanischen Zeitungen stärker gefallen als jemals zuvor - im Print wie im Internet. Sollte die Konjunktur jetzt wieder anspringen, lautet die alles entscheidende Frage: Kommen die Werbetreibenden, die in der Krise abgewandert sind, zurück?
United Internet rüstet sich für die nächste Übernahme. Das Unternehmen hat deshalb Freenet-Aktien früher als geplant verkauft und damit 94 Millionen Euro eingenommen. Das Geld wird für den Bieterwettstreit um Strato benötigt. Danach lecken sich auch viele Private-Equity-Firmen die Finger.