Alles Walzer oder doch Tai-Chi?
In Peking gibt es die besucherstärkste Automesse der Welt. Aus einem vollkommen unterentwickelten Markt ist der größte der Welt geworden. Für die deutschen Hersteller ist China längst ein Kernmarkt.
In Peking gibt es die besucherstärkste Automesse der Welt. Aus einem vollkommen unterentwickelten Markt ist der größte der Welt geworden. Für die deutschen Hersteller ist China längst ein Kernmarkt.
Er muss Bertelsmann zu neuem Ruhm führen. Dafür stellt er alles auf den Kopf. Mit eiserner Disziplin kämpft er für das Comeback.
Der Gewinn der Deutschen Börse sinkt kräftig. Auch andere Börsenbetreiber leiden unter Margendruck, ihre Aktienkurse steigen unterdurchschnittlich. Analysten raten zu neuen Geschäftsbereichen.
Amazon steigert den Umsatz um ein Drittel. Und gibt dafür eine Menge Geld aus. Ob ein Gewinn übrig bleibt, ist dem Amazon-Chef egal. Die Überraschung: Am Ende ist Amazon trotzdem profitabel - wenigstens ein bisschen.
Die größte Krankenhaus-Kette Deutschlands soll entstehen: Der private Klinikbetreiber Rhön-Klinikum will sich mit seinem Konkurrenten, den Helios-Kliniken, zusammenschließen. Doch es gibt noch einige Hürden.
Der Bankenfachverband vergibt immer mehr Kredite, um die Konjunktur in Schwung zu halten. Besonders für den Auto-, Möbel- und Elektrohandel werden diese Finanzierungen immer wichtiger.
China reizt deutsche Verlage mit seinem Riesenmarkt. Für den Erfolg in Fernost haben Zeitschriftenverleger eine Studie erstellt. Demnach sind die Medienunternehmen in China sehr auf den Staat angewiesen.
Angesichts der schlechten Haushaltslage hat S&P die Kreditwürdigkeit Spaniens weiter gesenkt. Bundeskanzlerin Merkel hat den Fiskalpakt als nicht verhandelbar bezeichnet. Auf Unternehmensebene hat BASF zwar einen Gewinnrückgang verbucht, aber ebenso wie Daimler die Prognosen übertroffen. Die Deutsche Lufthansa soll einem Bericht zufolge eine Billig-Fluglinie planen. Die Deutsche Börse konnte trotz geringerer Handelsaktivitäten die Einnahmen nahezu stabil halten. Der weltgrößte Onlinehändler Amazon hat die Erwartungen übertroffen. Und Samsung Electronics hat einen neuen Rekordgewinn bekannt gegeben.
Heidelberger Druck verfehlt seine Jahresziele, Philips steigert den Gewinn und Nestlé erhält den Zuschlag für Pfizers Babynahrung. Lufthansa begibt sich auf Sparkurs, Vodafone will für Cable & Wireless bis zu 1,07 Milliarden Pfund zahlen, die Briefunternehmen verbünden sich gegen die Post und die EU-Arzneimittelbehörde empfiehlt eine Pille von Bayer. Die IWF-Mittel werden um 430 Milliarden Dollar erhöht, die Bundesregierung erwartet eine stabile Konjunktur und Chinas Industrie stabilisiert sich leicht. Außerdem will Spanien weitere Milliarden bei Bildung und Gesundheit einsparen.
Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestlé wagt einen Milliardenkauf. Für knapp 12 Milliarden Dollar übernehmen die Schweizer das Babynahrungsgeschäft des amerikanischen Pharmakonzerns Pfizer.
TNT Post schmiedet gemeinsam mit Konkurrenten neue Pläne für ein bundesweites Zustellnetz als Alternative zur Deutschen Post. Der größte Post-Rivale sieht „Dumpingpraktiken“ beim ehemaligen Monopolisten.
Wegen Verzögerungen beim Bau des Tiefwasserhafens Jade-Weser-Port herrscht Streit zwischen Niedersachsen und Bremen. Es geht um Reparaturkosten von 50 Millionen Euro. Der Umgangston ist mittlerweile abgekühlt.
Viele Autozulieferer arbeiten derzeit an ihrer eigenen Zukunft: Sie entwickeln neue Batterien für Hybrid- und Elektroautos und suchen dafür händeringend Fachkräfte.
Die EU hat vorgeschlagen, dass Ratings alle drei bis sechs Jahre von anderen Agenturen vorgenommen werden sollen. Unternehmen, die selbst an den Märkten als Emittenten aktiv sind und deshalb Ratings benötigen, wehren sich nun gegen dieses Vorhaben.
Europas größte Fluggesellschaft will binnen drei Jahren rund 1,5 Milliarden Euro sparen. In einem Schreiben an ihre Mitarbeiter erklärt die Lufthansa-Führung, wie sie das schaffen will.
Die Beiträge zur Privaten Krankenversicherung sind in den vergangenen zehn Jahren jährlich um mehr als 5 Prozent gestiegen. Das ist deutlich mehr, als von den Kassen behauptet. Trotzdem versichert die Branche mehr Kunden als jemals zuvor.
Peking flexibilisiert Schritt für Schritt die Landeswährung Renminbi. Großbritanniens Finanzindustrie will an den Folgen davon verdienen und bietet schon Emissionsgeschäfte an.
Mit dem vom Bundesverwaltungsgericht bestätigten Nachtflugverbot werde Frankfurt als Frachtdrehkreuz weiter Marktanteile verlieren, sagt Stefan Schulte.
Der „modernste Zug Europas“ soll fortan durch Italien fahren. Ferrari-Boss Luca di Montezemolo treibt ein Milliarden-Projekt voran. Das Vorhaben ist ambitioniert und könnte Auswirkungen auf Deutschland haben.
Seit Dienstag bietet der Mobilfunkanbieter unter der Marke „Yourfone“ einen neuen Tarif an. Trotz des niedrigen Preises will das Unternehmen die Marge halten. Die Wachstumsmöglichkeiten sind allerdings nahezu ausgeschöpft.
Ducati, die italienische Diva unter den Motorradherstellern, steht zum Verkauf. Wenn nicht alles täuscht, greift der Volkswagen-Konzern in Gestalt seiner Tochter Audi zu. Nächstes Kapitel einer bewegten Unternehmensgeschichte.
Kaum einer kauft mehr Bücher bei Hugendubel, Thalia & Co. In ihrer Not verhökern die Großbuchhändler allerlei Krimskrams. Amazon triumphiert.
Von einer Strategie für die Zukunft des Unternehmens Opel kann zumindest im Moment keine Rede sein. Das Management des amerikanischen Mutterkonzerns GM scheint sich zunächst eher für eine Verwaltung des Mangels zu entschließen.
Für Opel waren die Osterfeiertage nur eine kurze Verschnaufpause im Ringen um einen neuen Sanierungsplan. Nun will Vorstandschef Stracke ein Drittel der Produktion nach Polen verlagern.
Alle sind verknallt in Borussia: Der BVB ist in einer Nische an den Bayern vorbeigezogen. Größeren Erlebniswert als Dortmund bietet im deutschen Fußball niemand.
Preisabsprachen sind mit Recht unzulässig, und das amerikanische Justizministerium tut gut daran, der Frage nachzugehen, warum nach der Einführung des Apple-Tabletcomputers iPad die Preise für elektronische Bücher fast schlagartig gestiegen sind.
Die Europäische Ratingagentur droht zu scheitern, Facebook kauft den Coupon-Spezialist Tagtile und Apple wehrt sich gegen eine Klage wegen Preisabsprachen bei E-Books. ING startet den Verkaufsprozess für Asien-Geschäfte, Bayer verkauft die Rechte an ihrer Alzheimer-Substanz an eine indische Firma und die Deutsche Börse erwartet steigende Unruhe an Finanzmärkten. KKR will das Diamantengeschäfte von BHP und Rio erwerben, Daimler steuert in den Vereinigten Staaten auf ein Rekordjahr zu und die Telekom will für Telecolumbus bieten. Zudem lockert China seine Währungspolitik und das Freihandelsabkommen zwischen Amerika und Kolumbien tritt im Mai in Kraft.
Die Argumente der IT gegen das iPhone und für den Blackberry sind nicht von der Hand zu weisen. Doch RIM schafft es nicht, die Vorzüge seiner Technik an die Öffentlichkeit zu bringen.
Das New Yorker Straßenbild wird sich in den kommenden Jahren wandeln: Die Millionenmetropole bekommt neue Taxen und das klassische „Cab“ verschwindet. Japanische Vans lösen die amerikanischen Straßenkreuzer ab.
Das soziale Netzwerk Facebook strebt an die Heimatbörse von Apple und Google. Analysten sehen darin einen bedeutenden Sieg für die Nasdaq.
Adidas-Chef Herbert Hainer hat das Geschäft des Sportartikelherstellers unabhängiger von großen Sportereignissen gemacht. Im Gespräch mit der F.A.Z. spricht er über seine nächsten Ziele, schlanke Produktportfolios und sinnvolle Rabatte.
Die Post ist zwar immer noch das marktbeherschende Unternehmen auf dem Briefmarkt, aber langsam ändert sich das Bild. Mit Hilfe des neuen Postgesetzes könnte es der Konkurrenz gelingen, sich endgültig aus der Abhängigkeit vom alten Monopolnetz zu befreien.
Gianfranco Lanci hat vieles hinter und noch einiges vor sich: Einst verkaufte er Taschenrechner. Nun hat Lanci für das Europageschäft von Chinas wichtigstem Computerhersteller große Pläne.
Seit den sechziger Jahren wird mit Popmusik Geld verdient. Heute wirbeln die Praktiken im Netz die Verhältnisse durcheinander. Erleben wir eine Rückkehr in Zeiten, in denen selbst große Musiker sich etwas dazuverdienen mussten?
Super bei 1,70 Euro, Diesel bei 1,55 Euro: Sprechen die Mineralölkonzerne ihre Preise ab und spielen so ihre Macht aus? Die Politik will etwas unternehmen. Anregungen könnten sie im Ausland finden.
Sat.1 setzt Harald Schmidt vor die Tür, an Thomas Gottschalks Stuhl im Ersten wird gesägt: Alltagsszenen aus einer überhitzten Branche, die nur noch Quoten, nicht mehr Qualität erkennt.