Mark Zuckerbergs Krankheits-Utopie
Bis Ende dieses Jahrhunderts sollen alle Krankheiten heilbar sein: Dafür wollen Mark Zuckerberg und seine Frau Milliarden spenden. Reichen dürften die kaum.
Bis Ende dieses Jahrhunderts sollen alle Krankheiten heilbar sein: Dafür wollen Mark Zuckerberg und seine Frau Milliarden spenden. Reichen dürften die kaum.
Schon letztes Jahr gab der Gründer von Facebook wenig bescheiden bekannt, er wolle alle Krankheiten auf der Welt heilen. Dafür hat er jetzt eine Milliardenspende angekündigt.
Für Facebook ist eine der wichtigsten Kriegsfotografien der Welt ein Fall unerlaubt veröffentlichter Nacktheit. Erst zensierte das soziale Netzwerk das Profil eines norwegischen Autors, dann das einer Zeitung, schließlich das der Ministerpräsidentin. Die Verteidigung des Konzerns ist schwach.
Eine Explosion in Cap Caneveral bringt Mark Zuckerbergs schönsten Pläne durcheinander.
Bei der Explosion einer SpaceX-Rakete könnte sich der Sachschaden in Millionenhöhe bewegen. Wie jetzt bekannt wurde, zerfetzte die Explosion unter anderem einen Facebook-Satelliten.
Seine kleine Nachrichtenredaktion hat Facebook entlassen. Ein Algorithmus macht nun den Job und wählt Artikel aus. Was dabei herauskommt, ist ziemlich durchgedreht.
Mark Zuckerberg hat anlässlich der Geburt seiner Tochter angekündigt, fast seine gesamten Anteile an Facebook an wohltätige Zwecke geben zu wollen. Nun machte er den ersten Schritt.
Digitalkonzerne streben nach Profit und scheren sich nicht um Rechtsordnungen. Damit dürfen wir uns nicht abfinden. Es ist nicht zu spät, Freiheit und Grundrechte gegen die Digitalisierer zu verteidigen. Ein Vorschlag.
Müssen wir jetzt alle programmieren lernen? Die IT-Giganten lassen sich entsprechende Förderprogramme ganz schön was kosten. Doch ihre Ziele sind eher ideologischer als praktischer Natur.
Chatbots spielen für die Medien eine immer größere Rolle. Im Dialog stellen die Programme fest, was der Nutzer wissen sollte. Ist das schon Manipulation?
Facebook ist mittlerweile fast so viel wert wie der Ölkonzern Exxon-Mobil. Aber der Konzern hat auch eine Warnung für die Anleger.
Soziale Netzwerke können nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden. Ihre Gründerväter können dafür nicht belangt werden. Sind sie deshalb Terrorhelfer?
Millionen sehen auf Facebook, wie in Minnesota und Dallas tödliche Schüsse fallen. Der Konzern hat aus der Live-Übertragung der Polizistenmorde von Paris nichts gelernt.
Das ZDF unternimmt eine Expedition ins Silicon Valley und zeigt in einem Film von Angela Andersen und Claus Kleber die Scheinheiligkeit der Online-Konzerne – leider zu später Stunde.
Mark Zuckerberg stärkt seine Position bei Facebook - nach dem Vorbild von Google. Und Peter Thiel darf trotz der Querelen um Gawker im Verwaltungsrat bleiben.
Nachrichten auf Facebook, Anrufe bei Lokalsendern: Auch vier Tage nach dem Massenmord von Orlando gibt es neue Details zum Tatablauf und zur Psyche des Täters. Und Präsident Obama trifft am heutigen Donnerstag Überlebende des Massakers.
Mark Zuckerberg glaubt, mit dem Livestreaming von Videos die Probleme der Menschheit zu lösen. Ein gewaltiger Irrtum: Er hat neue Probleme geschaffen und wird der Sache nicht Herr.
Mark Zuckerberg veröffentlicht eigentlich seit Jahren nur noch auf seinem eigenen Netzwerk Facebook. Einige seiner älteren Accounts bei anderen Netzwerken wurden jetzt kurzzeitig gehackt.
Facebook verspricht, die „Trending Topics“ seiner Nutzer besser zu ermitteln. Man verzichtet darauf, Trends mit Nachrichtenseiten abzugleichen. Ob Manipulationen ausgeschlossen sind, bleibt die Frage.
Nach den Manipulationsvorwürfen geht Facebook in die Offensive: Der Konzern veröffentlicht sein Handbuch für die Trendthemen-Mitarbeiter und Mark Zuckerberg lädt Politiker zum Austausch ein.
Ein Milliardär hilft dem anderen: Der deutschstämmige Investor Peter Thiel unterstützt Donald Trump. Dieser hat auch noch ein paar andere Freunde in der Wirtschaft.
Es gebe keine Abweichungen, wohl aber Richtlinien und Kontrollen: Facebooks Antwort auf Manipulationsvorwürfe der „Trending Topics“ war knapp. Zu knapp für den Handelsausschuss im amerikanischen Senat.
Nach der Geburt seiner Tochter schien es, als gebe Mark Zuckerberg seine Facebook-Anteile ab. Doch jetzt wird klar, dass er es nicht so meint. Dieser Konzernchef hat besondere Vorstellungen von Selbstlosigkeit.
Facebook will Aktien ohne Stimmrechte ausgeben. Anleger befürchten einen unfairen Deal. Zuckerberg wolle so seine Macht zementieren. Eine erste Klage wurde eingereicht.
Die Frage, ob sich ein Netzkonzern in die Präsidentschaftswahl einmischen und diese manipulieren könnte, ist nicht akademisch: Für Facebook wäre das ein Leichtes, und intern wird es längst schon diskutiert. Wie soll das gehen?
Das weltgrößte Online-Netzwerk hat seinen Gewinn im vergangenen Quartal verdreifacht. Damit überraschte das Unternehmen sogar die Analysten - und Mark Zuckerberg hatte noch eine weitere Neuigkeit in petto.
Frank Gehry hat für Facebook das größte Großraumbüro der Welt gebaut: Eine camouflierte Halle als symbolische Aufbruchslandschaft zwischen Hippietum und Tech-Welt.
Wir unterhalten uns künftig mit Robotern, mit Bots. Apps waren gestern, nun kommen die Algorithmen. Künftig schlägt die Stunde der künstlichen Intelligenz.
Facebook soll mit Inhalten gefüllt werden. Darum setzt das soziale Netzwerk nun auf Echtzeitvideos und greift Smartphone-Apps wie Periscope an.
Immer mehr Unternehmen setzen auf sogenannte Chatbots. Dahinter stecken ausgeklügelte Geschäftsinteressen und eine Menge Potential für die Nutzer. Doch auch Gefahren lauern.
Was die eine Tochterfirma verschlüsselt, reißt die andere wieder auf: Whatsapp und Oculus ziehen in Sachen Datenschutz nicht am selben Strang.
Mark Zuckerberg hat das „nächste große Ding“ für Facebook entdeckt: Live-Videos vom Smartphone. Unter Hochdruck integrierten Dutzende Programmierer die Funktion binnen Wochen in die Facebook-App.
Die meisten Aprilscherze waren auch in diesem Jahr banal. Einige immerhin sind halbwegs denkwürdig.
Amerikanische Start-ups prägen die neuen Gesetzmäßigkeiten der Medienwelt. Sie bedienen die Ego-Sucht ihrer Nutzer und setzen den neuen Informationstrend: Selbsterkenntnis statt Welterkenntnis.