Südeuropas Regierungen gegen Schuldenschnitt
Griechenlands neue Regierung will noch mal über die Schulden verhandeln. Nun zeigt sich: Nicht nur Deutschland ist dagegen - deutliche Worte kommen auch aus Spanien und Portugal.
Griechenlands neue Regierung will noch mal über die Schulden verhandeln. Nun zeigt sich: Nicht nur Deutschland ist dagegen - deutliche Worte kommen auch aus Spanien und Portugal.
Die Klatschpresse durchlebt eine Krise. Da es immer noch keine Bilder der kleinen Monaco-Zwillinge gibt, hofft man nun auf Nachwuchs von Prinzessin Victoria und Veronica Ferres.
Sechs Jahre lang war er Ministerpräsident von Portugal. Nun ist José Socrates festgenommen worden. In den Ermittlungen geht es um Steuerhinterziehung und Korruption.
In seinem letzten Roman hat der portugiesische Literaturnobelpreisträger José Saramago einen abenteuerlichen Tross durch das Hinterland seiner Heimat begleitet. Eine Spurensuche.
Von der Kunst, Fado zu hören: Ein musikalischer Streifzug durch das nächtliche Lissabon.
Ein Teil der portugiesischen Espírito-Santo-Gruppe hat am Wochenende Insolvenzantrag gestellt. Über den Bankenpatriarchen Ricardo Espírito Santo Salgado wissen die Portugiesen wenig. Der Klan hat plötzlich wenig Freunde.
Jean-Claude Juncker ist seit wenigen Tagen Präsident der EU-Kommission. Der Europäische Rat hatte den Spitzenkandidaten der Europäischen Volkspartei (EVP) vorgeschlagen, das Europäische Parlament hat ihn gewählt. Beide Institutionen haben ihre Bewährungsprobe glänzend bestanden.
Am Donnerstag hat die Espirito Santo-Bank die Börsianer noch in helle Aufregung versetzt. Einen Tag später kehrt wieder Ruhe ein - Portugals Regierungschef und die Notenbank beschwichtigen.
Das Amt des Hohen Vertreters soll zu einer Bündelung der außenpolitischen Kompetenzen der EU beitragen. Ihm obliegen die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) im Auftrag des Rates und die Wahrnehmung der sonstigen Außenbeziehungen der Union.
Lissabon wagt einen „sauberen Ausstieg“ aus dem Euro-Rettungsprogramm und will schon bald zurück an die Finanzmärkte. Troika-Vertreter bescheinigen dem Land einen soliden wirtschaftlichen Erholungskurs.
Vor drei Jahren bat Portugal um finanzielle Hilfe. Nun muss sich das Land entscheiden: Soll es den Schritt in die Unabhängigkeit wagen? Oder vorsorglich einen neuen Kredit aufnehmen?
Nach dem Tod von sechs Studenten bestreitet der einzige Überlebende weiterhin die Vorwürfe, dass es sich bei dem Unglück um ein akademisches Initiationsritual gehandelt habe. Doch die Ermittler finden immer mehr Belege für eine tödliche Mutprobe.
Portugals Justiz ermittelt nach dem Tod von sechs Studenten am Atlantikstrand. Dass sie zufällig von einer riesigen Welle vom Strand ins Meer gezogen wurden, erscheint unwahrscheinlich.
In der portugiesischen Region Alentejo, inmitten von Korkeichen und Olivenbäumen, beschreiten einige Gastronomen vorsichtig einen Weg, der Tradition und Innovation miteinander verbindet. Eine Reise in fünf Etappen zu Eichelkeksen, Bacalhau, Cozido und Lomo.
Für das ärmste westeuropäische Land soll 2014 ein entscheidendes Jahr werden: Im Mai will Portugal an die Finanzmärkte zurückkehren. Einiges deutet auf eine Wende zum Besseren.
Orakelgekrakel: Wenn Politiker sich auf wissenschaftliche Berater verlassen, kann das übel enden. Milliarden werden dabei in den Sand gesetzt. Rekapitulation eines falschen Vertrauensverhältnisses.
Was die Augen nicht sehen, davon kann die Phantasie ein Bild geben: In „Imagine“ kommen sich Alexandra Maria Lara und Edward Hogg näher.
In Lissabon gibt es Widerstand gegen Rentenkürzungen und Proteste gegen die Sparpolitik der Regierung. Dabei muss Portugal Mitte 2014 finanziell wieder auf eigenen Beinen stehen.
In Washington entscheidet der Offenmarktausschuss der amerikanischen Notenbank über die Zinssätze, das Münchner Ifo-Institut gibt den Geschäftsklimaindex für Dezember bekannt und Tui lädt in Hannover zur Bilanzpressekonferenz.
Seit eine Welle sieben Studenten ins Meer riss, werden fünf von ihnen vermisst. Ein Toter ist geborgen worden, ein weiterer Mann konnte sich retten.
„Was wissen Sie von 2013?“ haben wir vor zwei Wochen gefragt. 60 Fragen zu Wirtschaft und Politik waren zu beantworten. Mehr als 20.000 richtige Lösungen sind eingegangen: ein neuer Rekord! Hier kommen die Gewinner.
In der Finanzkrise haben viele europäische Staaten ihre Schulden mittelfristig finanziert. Das rächt sich jetzt. In den nächsten beiden Jahren werden Hunderte Milliarden Euro fällig.
66 tolle Preise warten auf die Sieger in unserem Wirtschaftsquiz: Kreuzfahrten, Uhren, Bücher und Abenteuer auf dem Gletscher.
Die europäische Integration wird vom Verfassungsgericht in Karlsruhe kontrolliert – und vom Volk.
Einige Ökonomen hatten immer wieder vor negativen Folgen der Sparpolitik gewarnt. Nun scheint es in Portugal so weit zu sein. Das Preisniveau sinkt.
Der Regierung in Lissabon ist sehr an guten Beziehungen zu Angola gelegen. Deshalb entschuldigen sich führende Politiker für das Vorgehen der Staatsanwälte des Landes.
Verboten ist eine kleine Opposition im Bundestag nicht. Aber problematisch ist sie schon: Für viele Instrumente, wichtige Bausteine des Parlamentarismus, wäre die neue Opposition zu klein.
Sollte sich die institutionell-politische Ordnung der Europäischen Union stärker in Analogie zur Verfassungswirklichkeit der Mitgliedstaaten entwickeln? Oder wäre es nicht sinnvoller und aufrichtiger, die Maßstäbe zur Bewertung und Reform der EU entlang ihrer Verfassung als mehrstufig geordnetes System zu definieren?
Portugal verpasst das Defizitziel für das laufende Haushaltsjahr. Darum soll 2014 noch mehr gespart werden: unter anderem mit weniger Beamten und weniger Gesundheitsleistungen.
Verschollenes Meisterwerk: Nach sechzig Jahren erscheint jetzt erstmals José Saramagos „Clarabóia oder Wo das Licht einfällt“. In dem frühen Roman präsentiert sich der Nobelpreisträger als ein so präziser wie gnadenloser Beobachter.
Im ersten Stimmungstest seit der Rettung Portugals vor dem Staatsbankrott im Jahr 2011 hat die Regierungskoalition am Sonntag eine schwere Niederlage erlitten: Sie verlor rund zwölf Prozentpunkte. Ministerpräsident Coelho will trotzdem „Kurs halten“.
Im Wahlkampf verkürzt sich die Euro-Krise auf die neuen Hilfen für Griechenland. Dabei kommen im Herbst weitere Krisenherde auf die Tagesordnung - und damit weitere Kosten.
Siemens nimmt Tankstellen für Elektroautos aus dem Sortiment. Das klingt wie ein Einschnitt. Tatsächlich verabschiedet sich der Konzern bloß aus einer Sparte, die nicht Hochtechnologie ist. Und deshalb uninteressant.
Statt 6 nur 3,85 Milliarden Euro Budgetdefizit: Das klamme Euroland hält den vereinbarten Hilfsplan locker ein. Die Arbeitslosigkeit bleibt indes hoch - auch wegen der Sparpolitik.
Portugals Parlament streitet über Sparmaßnahmen als Verpflichtung gegenüber der Troika, die Regierung steckt in einer tiefen Krise. Doch Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva hat sich nun gegen Neuwahlen ausgesprochen.
Regierung und Opposition können sich in Portugal nicht einigen, wie die Schuldenkrise gelöst werden soll.