Zocken mit dem täglich Brot Teil 3: Johannesburg
Leiden in Südafrika: Wenn die Preis steigen, heißt es hungern. Selbst das Billigste wird mitunter zu teuer.
Leiden in Südafrika: Wenn die Preis steigen, heißt es hungern. Selbst das Billigste wird mitunter zu teuer.
Warum müssen Edeka-Läden tausend verschiedene Namen haben anstatt einfach "Edeka" zu heißen? Um das zu verstehen, müssten wir mal kurz ins Jahr 1898 zurückreisen. Und über Genossenschaften reden. Und Sortimentsgrößen. Aber keine Angst: das geht ganz schnell, und nachher sind Sie wieder supermarktschlauer.
Im zweiten Teil der Supermarktblog-Verpackungskritik mit Jürgen Siebert geht's um künstlerisch veredelte Wurstverpackungen, eine gold glänzende Design-Ausnahme und schwer identifizierbare Lebensmittel, die sich ins kleine Schwarze gepresst haben. Wenn Sie mögen, schreiben Sie Ihre Design-Favoriten in die Kommentare!
International gefragt: Deutschland exportiert so viele Nahrungsmittel wie nie zuvor. Doch die Erzeuger wollen nicht länger der Prügelknabe der Gesellschaft sein.
Mit 6000 verschiedenen Produkten will sich "Veganz" in Berlin von etablierten Bioläden abheben. Doch das große Sortiment ist auch ein Risiko: weil vieles importiert werden muss, im Zoll hängen bleibt und anschließend viel Platz für die Lagerung benötigt. In Berlin und Leipzig sollen im nächsten Jahr weitere Filialen eröffnen.
In Berlin hat Jan Bredack seinen eigenen Supermarkt eröffnet und verkauft dort ausschließlich vegane Lebensmittel. Konkurrenz durch die großen Ketten fürchtet er nicht – weil vor allem Kunden angesprochen werden sollen, die sich bewusster ernähren wollen. Und die bereit sind, dafür deutlich mehr Geld auszugeben.
Nach jahrelangem Ringen wollte die Regierung den Einzelhandel mit seinem Volumen von 450 Milliarden Dollar im einst sozialistisch geprägten Subkontinent öffnen. Nun heißt es, sie traue sich doch nicht. Dabei wäre nichts notwendiger, um Indien ein Stück weit lebenswerter zu machen, die Inflation zu dämpfen und Krankheiten zu verringern.
Einst wurden Eisblöcke an Pariser Restaurantbetreiber ausgeliefert, um Lebensmittel haltbar zu machen. Heute ziehen die Kunden Lachsfilets in Blätterteigfischform aus den Truhen des französischen Tiefkühlsupermarkts Picard. Aber zwischendrin hat das Unternehmen mit seinen Eigenmarken vorgemacht, was gerade alle großen Supermarktketten adaptieren.
Die Online-Bestellung von Lebensmitteln ist dann interessant, wenn rasch geliefert wird. Ein Pilotprojekt des Rewe-Konzerns in Frankfurt und Hamburg lässt die Branche aufhorchen.
Kaum eine Branche hat mit so großem Misstrauen zu kämpfen wie die Lebensmittelindustrie. Das war nicht immer so.
Der Schweizer Handelskonzern hat bislang nur wenige Filialen in Deutschland. Jetzt will er nach Informationen der F.A.Z. hierzulande expandieren - mit Fitness-Studios.
Mit dem Philips Airfryer soll man Frittieren, Garen und Backen können - ohne Öl. Er ist keine Fritteuse, sondern ein kleiner Ofen mit schnell zirkulierender Umluft und integriertem Grill.
Fast alle großen Privatsender machen derzeit Quote mit Sendungen über so genannte Messies. Gezeigt werden bergeweise Unrat, verschimmelte Lebensmittel und vertrocknetes Ungeziefer. Dann kommt ein vermeintlicher Experte mit Räumtrupp und bringt alles in Ordnung. Dabei haben die meisten keine Ahnung, was sie da tun. Das Fernsehblog macht den Expertencheck – und fragt Fachleute, die es besser wissen.
In Hessen werden rund 62.000 Menschen unentgeltlich mit Lebensmitteln unterstützt - und die Nachfrage wächst.
Die Deutschen schwören Tütensuppen ab, demonstrieren gegen Massentierhaltung und gründen Selbsternte-Projekte. Noch nie war die Lebensmittelindustrie so unter Verdacht wie heute: Eine Suche nach den Ursachen.
In einer grundsympathischen Werbekampagne erklärt Edeka seit einiger Zeit: "Wir lieben Lebensmittel." Die überschwängliche Zuneigung macht auch vor der Kundschaft nicht halt – jedenfalls so lange keiner nachfragt, ob Edeka die "Mehrwert"-Versprechen zu seiner Eigenmarke mal genauer erklären könnte.
Genießbares Essen landet tonnenweise im Müll, weil die Verbraucher angeblich das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht richtig deuten. Die FDP fordert eine Umbenennung. Doch Verbraucherministerin Aigner ist skeptisch.
Mit seinem Mammutwerk „Modernist Cuisine“ bringt Nathan Myhrvold die Wissenschaft in die Küche. Ein Gespräch über die Koch-Avantgarde, unwissende Esser und den Bedeutungsverlust von Bio.
Viele Menschen zählen Kalorien für sich selbst. Andere zählen, ob die Kalorien für alle reichen, und wer vielleicht zuviel davon hat. Reicht die Nahrung für alle in der Welt?
hoff. Frankfurt. Rewe-Kunden in Frankfurt können sich Lebensmittel, die sie online bestellen, jetzt auch liefern lassen. Der Rewe-Onlineshop wurde bereits im März dieses Jahres eröffnet. Allerdings konnten Kunden ihre Bestellungen bisher nur abholen.
Jeder zweite Europäer ist zu dick - oft ist ungesunde Ernährung Schuld. Wie viele Kalorien Snacks und Fertigprodukte enthalten, muss künftig auf der Verpackung stehen. Kunstkäse ist betroffen. Verbraucherschützern gehen die Regeln nicht weit genug.
In Supermärkten werden jeden Tag viele Lebensmittel weggeworfen, die eigentlich noch genießbar sind. Nachts kommen die „Mülltaucher“, um sie sich zu holen.
Regelmäßig wird nach Sachlichkeit und gar Wissenschaftlichkeit gerufen - doch Eingeständnisse von Angst ziehen mehr Sympathien an als umfassende Statistiken. Solche Reaktionen sind vermutlich tief in der menschlichen Natur verankert.
Ein chinesischer Fernsehjournalist, der sich mit einem Lebensmittelskandal mit verunreinigtem krebserregendem Speiseöl beschäftigte, ist mit zehn Messerstichen in der Nähe seiner Wohnung ermordet worden.
Im zu Ende gehenden Aufschwung war Getreide so teuer wie selten zuvor. Die Landwirte könnten zufrieden sein. Wenn nur das Wetter nicht wäre und Dioxin und Ehec.
Dass viele Lebensmittel im Müll landen, selbst wenn sie noch verwertbar sind, ist zur Gewohnheit geworden. Aber wie lässt sich das verhindern? Das Supermarktblog stellt kleine und große Anstrengungen vor, mit denen Ladenbesitzer und Kunden etwas gegen die Verschwendung zu unternehmen versuchen.
BONN, 16. September (dpa). Zur oft kritisierten Macht der Handelsunternehmen im Lebensmittelgeschäft hat das Bundeskartellamt umfangreiche Ermittlungen gestartet. An 21 Handelsunternehmen und rund 200 Hersteller seien umfangreiche ...
Jedes Jahr werden haufenweise Lebensmittel weggeschmissen – weil sie nicht den Standards der Supermärkte entsprechen oder weil wir sie aus dem Kühlschrank sortieren, sobald das Datum auf der Verpackung überschritten wurde. Dabei wäre vieles davon noch genießbar. Im Kino läuft jetzt eine sehenswerte Doku dazu.
Der Jahresauftakt stand unter keinem guten Stern: Gleich zwei Lebensmittelskandale sorgten in Deutschland für allgemeine Verunsicherung - erst "Dioxin", dann "Ehec". Der erste veranlasste viele Verbraucher, über Wochen auf Hühnereier, aber auch auf Geflügel- und Schweinefleisch zu verzichten.
Das Elend der Übersättigung: Stefan Kreutzberger und Valentin Thurn weisen nach, dass die Hälfte aller Lebensmittel im Abfall landet, obwohl das meiste davon noch frisch ist. Ein Wachrüttelbuch an die Gesellschaft.
Ein Drittel aller Lebensmittel landet weltweit im Müll, in Deutschland soll es sogar noch mehr sein. Schuld daran sind auch die Verbraucher, die bis zum Ladenschluss das volle Sortiment von Backwaren und Gemüse in den Regalen erwarten.
geg. FRANKFURT, 1. September. Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé öffnet sich. Und das in mehrfacher Hinsicht. "Mit dem Start der Social Commerce Plattform Nestlé Marktplatz bietet der größte Lebensmittelhersteller der Welt in Deutschland ...
F.A.S. Frankfurt. Nachdem die Rebellen Tripolis weitgehend erobert haben, leiden die Bürger dort unter gravierenden Versorgungsengpässen. Sie klagten über Stromausfälle, Trinkwassermangel und explodierende Preise für Lebensmittel sowie Treibstoff.
Wer es bis nach Dadaab geschafft hat, ist dem Tod entkommen, aber mehr auch nicht. Das Flüchtlingslager in Kenia ist das größte der Welt. Dort werden fast eine halbe Million Menschen versorgt.
DADAAB, im August. Hunger und Durst treiben Hunderttausende somalische Familien aus ihren Siedlungsgebieten. Sie suchen Rettung in der Hauptstadt Mogadischu und in den Nachbarländern Äthiopien und Kenia.