Anlegerschutz sperrt Sparer vom Markt für Anleihen aus
Gut gemeinte aber schlecht durchdachte Regeln verhindern, dass Privatanleger Unternehmensanleihen zeichnen und kaufen können. Dabei gibt es weit riskantere Anlagen.
Gut gemeinte aber schlecht durchdachte Regeln verhindern, dass Privatanleger Unternehmensanleihen zeichnen und kaufen können. Dabei gibt es weit riskantere Anlagen.
Ankara überrascht die Märkte mit einer Kehrtwende in der Geldpolitik: Der Abwärtsdruck auf die türkische Währung und deren Rekordtiefs zwingen dazu.
Die wirtschaftlichen Aussichten bleiben in der Corona-Krise schlecht. Die Geld- und Fiskalpolitik lässt die Kurse vieler Wertpapiere gefährlich hoch steigen.
Von AAA auf AA+ mit stabilem Ausblick: Die Ratingagentur Standard & Poor’s stuft das Bundesland Baden-Württemberg ab – wegen Corona.
Ratingagenturen und Vermögensverwalter werten Vielfalt in Unternehmen als positiv: Je diverser, desto erfolgreicher. Diskriminierung bedroht das Image. Deutsche Unternehmen tun sich mit dem Thema jedoch noch schwer.
Festverzinsliche Wertpapiere werden für Anleger zum Minusgeschäft. Die Kaufprogramme der Notenbanken zwingen sie, in riskante Titel auszuweichen.
Die Vereinigten Staaten haben die höchste Staatsverschuldung eines Triple-A-Landes. Doch in der Corona-Krise nimmt der Mittelbedarf weiter zu.
Obwohl die Ausfallrisiken zunehmen, kaufen Investoren Hochzinsanleihen. Die Zuversicht der Anleger beruht auch auf der Erwartung, dass die amerikanische Notenbank die Finanzmärkte weiterhin großzügig mit Liquidität versorgt.
Mit dem Wiederaufbaufonds entsteht in Europa ein neuer Gigant am Anleihemarkt. Die Schuldtitel der Europäischen Union können zum künftigen Referenzwert werden.
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz ist Europäer mit einem ausgeprägten Sinn für Sparsamkeit. Kritik an seiner Haltung weist er im Gespräch mit der F.A.Z. zurück – und erklärt, wie er das 750-Milliarden-Euro-Hilfspaket der EU verteilt sehen will.
Weiße leben in der Vorstadt, Schwarze im Block? Das ist in Amerika kein Zufall, sondern das Ergebnis von Jahrzehnten rassistischer Stadtplanung und Wohnungspolitik.
Banken drohen Abschreibungen von mehr als 2 Billionen Dollar. Die Kreditversicherer ziehen schon die Schrauben an. Welche Länder sind besonders betroffen?
Die Fünf-Sterne-Bewegung will die Eigentümerfamilie nach wie vor enteignen. Italiens Ruf als Investitionsstandort steht auf dem Spiel.
Kanada steht in der Corona-Krise nicht im Fokus der Aufmerksamkeit. Dennoch kostet die Pandemie das Land jetzt seine Spitzen-Bonitätsbewertung.
In den Verhandlungen mit den Banken erhält der Zahlungsdienstleister Wirecard eine Atempause, aber nur für kurze Zeit: Schon am Freitag beraten sie abermals.
Die Wirecard-Story hat auch viele Kleinanleger angelockt. Sie haben nun viel Geld verloren. Die ersten Anwälte bringen sich in Stellung, um Verluste einzuklagen.
Der deutsche Zahlungsabwickler kämpft ums Überleben. Nun ist der Name eines angeblichen Treuhänders aufgetaucht.
Erst die Lufthansa, nun Curevac – im Dienste der Corona-Rettung kommt der Staatseinstieg wieder in Mode. Was bedeutet das für die Unternehmen?
Alle drei waren beliebt in den hessischen Innenstädten und sind jetzt zahlungsunfähig: Maredo, Vapiano und Coa. Auch wenn alle den gleichen Fehler gemacht haben, hat sich Coas Insolvenz bereits angekündigt.
Als Grund für die negativere Einschätzung nannte die Ratingagentur die anhaltenden Unsicherheiten um die in Medien genannten Vorwürfe der Bilanzfälschung, die durch eine Sonderprüfung nicht aus der Welt geschafft wurden.
Die Aktienkurse haben sich kräftig erholt, doch die Ausschüttungen an Aktionäre sinken auf den niedrigsten Stand seit der Finanzkrise. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung.
Wegen der Krise müssen Aktionäre oft auf Ausschüttungen verzichten. Doch das ist kein Makel. Der an der Börse überaus erfolgreiche Digitalkonzern Amazon etwa hat noch nie Dividende gezahlt
Moody’s und S&P erwarten weitere Herabstufungen. Die kommenden Quartale entscheiden über die Kreditwürdigkeit. Hohe Dividenden sind dafür eher schlecht.
Mit ihren Bonitätsnoten entscheiden die Ratingagenturen über Finanzierungskonditionen von Staaten, Banken und Unternehmen. Kein Wunder, dass diese auch ein Politikum sind.
Die Ratingagentur S&P hält Italien weiter für kreditwürdig. Es lohnt, die Begründung zu studieren, wonach der Blick auf die Wirtschaft des Landes nicht nur negativ ist. Daraus leiten sich auch Verpflichtungen für die Politik ab.
Schon vor Corona waren Italiens Staatsschulden ein Problem. Doch die Bonitätswächter drücken noch mal ein Auge zu – auch weil Kredite wegen niedriger Zinsen so billig sind.
Berechnungen zeigen, wie viel Geld mit Coronabonds umverteilt werden würde – und warum Franzosen womöglich draufzahlen. Italien könnte längst nicht so viel profitieren, wie viele Politiker glauben. Dennoch blieben für Rom große Anreize.
Stefan Grunwald ist seit 2013 Vorstandsvorsitzender einer typischen Sparkasse. Er erklärt, warum es derzeit in der Kreditfabrik klemmt, wie die KfW darauf reagiert und wer später den Unternehmen die Kredite für neue Warenbestellungen gibt.
Die Schwellenländer werden von der Corona-Krise und der Rezession schwer getroffen. Ausländische Anleger haben im März so viel Kapital wie noch nie abgezogen.
In den vergangenen zwei Wochen wurden fast 75 Milliarden Euro an neuen Unternehmensanleihen begeben. Es läuft eine „Jagd nach Liquidität“.
Die Notenbank darf nun sogar griechische Staatsanleihen als Sicherheit akzeptieren. Mit ihren Maßnahmen will die EZB die Finanzierung der Eurozone und die Kreditversorgung der Wirtschaft sichern.
Das Modell der liberalen Demokratie schlägt sich in der Pandemie überraschend gut. Es gilt, Leben zu schützen und dabei schonend mit den Grundlagen der freien Gesellschaft umzugehen. Ein Essay.
Das Aussetzungsgesetz für Insolvenzen bringt vielen Unternehmen keine Vorteile, warnt Fachanwalt und Branchensprecher Lucas Flöther – im Gegenteil.
Unternehmen sichern sich mit Versicherungen gegen finanzielle Ausfälle ab, falls Kunden erhaltene Lieferungen nicht bezahlen. In der jetzigen Ausnahmesituation fordern Wirtschaftsverbände eine Ausweitung der staatlichen Absicherung.
Bundesfinanzminister Olaf Scholz über die Kosten der Corona-Krise, Konzerne in der Hand des Staates und die Nachteile einer Ausgangssperre.
Das Coronavirus stellt uns vor gänzlich unbekannte Herausforderungen. Dabei geht es nicht nur um Betten auf der Intensivstation. Sondern um das, was unsere Gesellschaft zu dem macht, was sie ist. Ein Gastbeitrag.