Rinder des Olymp
Statt in Brüssel Aussichtsloses zu verhandeln, sollten die Griechen lieber nach Köln fahren. Für Steuermodelle und Haltungsfragen hält der Karneval bessere Vorbilder bereit.
Statt in Brüssel Aussichtsloses zu verhandeln, sollten die Griechen lieber nach Köln fahren. Für Steuermodelle und Haltungsfragen hält der Karneval bessere Vorbilder bereit.
Seit fünf Generationen betreibt die Familie von Anton Nauheimer Schiffe. Sie bringen Ausflügler in Frankfurt über den Main. Ein Geschäft mit wenig Konkurrenz.
Trotz der Terrorwarnung in Braunschweig sollen die Rosenmontagszüge in Köln, Düsseldorf und Mainz wie geplant stattfinden. Es gebe keine Hinweise auf eine Bedrohung, heißt es unisono.
Der rheinische Dialekt ist weder nord- noch süddeutsch, sondern etwas Eigenes, stellten unlängst auch die Sprachforscher fest. Ob ihn das vor dem Niedergang bewahrt?
Daniel Bosdorff, der Köbes, ist nicht dem Gast verpflichtet, sondern nur dem Bier. Er redet, wie es ihm passt, und sieht sich als letzter Aufrechter zwischen all den Latte-Macchiato-Bedienungen. Nur mit Karneval weiß er nichts anzufangen.
Auf der A3 bei Bad Camberg verunglückt ein Schwertransporter. Die Bergung ist langwierig, auch die nahe ICE-Strecke ist betroffen.
Statt prunkvoll geschmückter Karnevalisten ziehen in diesen Tagen feldgrau gekleidete Regimenter durch die Kölner Straßen. Von diesem Karneval im Krieg berichtet die Frankfurter Zeitung am 8. Februar 1915.
Die Fernbusse nehmen der Bahn immer mehr Kunden weg. Jetzt schlägt sie zurück. Mit Billigzügen und kostenlosem Internet.
1 Stunde 22 Minuten benötigt der ICE im Idealfall von Frankfurt nach Köln. Im Frühjahr brauchen Bahnfahrer etwas mehr Geduld.
Die Unionsfraktion lehnt ein Einwanderungsgesetz, wie es der Koalitionspartner erwägt, ab. Aber auch aus den eigenen Reihen wird SPD-Fraktionschef Oppermann für seinen Vorschlag eines Punktesystems kritisiert.
Das Erzbistum Köln hat einen Geistlichen wegen „sexueller Grenzverletzungen“ abberufen. Der Fall ist in der betroffenen Gemeinde heftig umstritten.
Die Vielfalt muslimischen Lebens ist groß in Frankfurt - 42 Gebetshäuser verschiedenster Gemeinden gibt es. Das Spektrum wird bald noch breiter werden.
Eine Großstadt nach der anderen geht für die CDU verloren, Ausnahmen bestätigen nur die Regel. Aber nicht das fehlende Stadtgefühl der Konservativen ist das Problem.
Köln räumt ein, dass die öffentliche Abstimmung zum „Charlie-Hebdo“-Wagen ein Fehler war, und präsentiert die Motive, die nun wirklich gebaut werden. Der Erzrivale Düsseldorf lässt derweil offen, ob die Stadt den Terror von Paris thematisieren wird.
Eigentlich spielt Satire im Kölner Karneval eine zentrale Rolle. Eigentlich wollten die Jecken für Charlie Hebdo ein Zeichen setzen. Doch jetzt fährt die Angst mit.
Es ist einer der spektakulärsten deutschen Wirtschafts-Strafprozesse: Die früheren Gesellschafter der Bank Sal. Oppenheim sind wegen Untreue angeklagt. Das Gericht hält sie für schuldig.
Der Kölner Karneval verzichtet auf einen Rosenmontags-Wagen, der den Anschlag auf das französische Magazin „Charlie Hebdo“ satirisch aufgreifen sollte.
Alleine in Baden-Württemberg sind rund 300 Betriebe von dem Ausstand betroffen. Fast gleichzeitig hat Verdi das Sicherheitspersonal an mehreren Flughäfen zu Streiks aufgerufen. Dutzende Flüge fallen aus.
Die katholische Kirche in Norddeutschland hat ein neues Oberhaupt. Für das Erzbistum Hamburg ist die Bestellung eines Kölners gleichwohl ein kleiner Kulturschock.
In Frankfurt und Düsseldorf sind am Samstag wegen Schneefalls 60 Flüge vorsorglich gestrichen worden. Auf den Straßen führte Glatteis zu zahlreichen Unfällen.
Mit ihrem Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße vor mehr als zehn Jahren zielte die rechtsextreme Terrorzelle NSU auf Ausländer. Im Münchner NSU-Prozess berichten die Opfer von ihrem Leidensweg. Besonders schmerzlich: Die Polizei verdächtigte manche von ihnen als Täter.
Michel Houellebecq hatte sich seit den Anschlägen auf die „Charlie Hebdo“-Redaktion zurückgezogen. Mit der Vorstellung der deutschen Ausgabe seines provokanten Romans „Unterwerfung“ kehrt er nun in Köln ins Rampenlicht zurück.
Der muslimische Gelehrte Navid Kermani glaubt an Gott und den FC und erleuchtet Köln mit seiner Koran-Exegese: Er tritt als politischer Redner, Philologe und Islamwissenschaftler vor die Menschen.
Pegida hat sich von seinem Ableger in Köln distanziert. Dennoch zogen zahlreiche Hooligans unter dem Banner der „Patriotischen Europäer“ durch die Domstadt. 6000 Menschen protestierten gegen den Aufmarsch.
Das Pegida-Bündnis aus Dresden hat sich von seinen Ablegern in Köln, Bonn und Düsseldorf distanziert - die Verbindungen zum rechtsextremen Rand und zu Verschwörungstheoretikern bleiben trotzdem bestehen.
Soll es Frauen in Deutschland per Gesetz verboten sein, die Burka zu tragen? Die Parlamente in Frankreich und Belgien haben es so gewollt – mit zweifelhaften Begründungen und fragwürdigen Folgen.
Seit dem Jahr 1734 verkauft das niederländische Familienunternehmen van Bommel modische Herrenschuhe, kürzlich hat es auch ein Geschäft in Deutschland eröffnet. Doch dabei soll es nicht bleiben, die drei Brüder haben sich viel vorgenommen.
In Köln kommen nur einige hundert Demonstranten zum lokalen Pegida-Ableger „Kögida“. Sie fordern „Kartoffeln statt Döner“. Tausende Gegendemonstranten verhindern den geplanten Zug durch die Stadt, die aus Protest weitgehend verdunkelt ist.
Der Kölner Dom im Dunkeln, das Brandenburger Tor ohne Beleuchtung: In vielen deutschen Städten hat es am Abend Protestaktionen gegen die Pegida-Bewegung gegeben. In Köln musste das islamfeindliche Bündnis seinen Marsch abbrechen.
Der Kölner Dom bleibt dunkel. Domprobst Norbert Feldhoff, der zum Spitzenpersonal der katholischen Kirche in Deutschland gehört, hat diese Entscheidung eigenmächtig getroffen.
Licht aus, Spot an! Die Verdunkelung des Doms soll aller Welt offenbaren, dass die Kirchen sich nicht mit „Pegida“ gemein machen wollen. Ein Problem aber bleibt.
Auch in Berlin ist am Abend eine Demonstration der Pegida-Bewegung geplant. Die Grünen-Fraktionschefin Ramona Pop fordert nun nach dem Vorbild des Kölner Doms die Beleuchtung am Brandenburger Tor auszuschalten.
Die Kirchen in Deutschland versuchen, sich nicht von Pegida vereinnahmen zu lassen. An diesem Montag soll dazu sogar der Kölner Dom verdunkelt werden. Es geht um nicht weniger als das Verständnis des Christentums.
Am Abend gibt es die erste Pegida-Demonstration in Köln. Aus Protest dagegen bleibt der Dom dunkel. Dompropst Norbert Feldhoff ist erschüttert über die Reaktionen.
Die katholische Kirche will während der Montagsdemonstration das Licht am Kölner Dom ausschalten. Sie setzt damit ein starkes Zeichen gegen Pegida.
Bundesentwicklungsminister Müller geht auf Distanz zur Kanzlerin und warnt davor, Pegida-Demonstranten auszugrenzen. Gerade in Großstädten betrachteten arme Menschen Flüchtlinge zunehmend als Konkurrenten.