Zum Jurastudium ins Ausland – ohne Erasmus
Viele Jurastudenten wollen ein oder zwei Semester ihres Studiums im Ausland verbringen. Wer im Erasmus-Auswahlverfahren keinen Platz bekommt, muss seinen Wunsch nicht aufgeben.
Viele Jurastudenten wollen ein oder zwei Semester ihres Studiums im Ausland verbringen. Wer im Erasmus-Auswahlverfahren keinen Platz bekommt, muss seinen Wunsch nicht aufgeben.
Die Rechtswissenschaft hat Nachwuchssorgen. Trotzdem leistet sich das Fach eine Notenskala und Prüfungsregeln, die frustrieren und Studienabbrüche befördern. Juraprofessor Roland Schimmel macht im Interview Reformvorschläge.
Eine akademische Laufbahn ist nicht alles. Das muss eine Familie feststellen, als sie plötzlich auf die Hilfe eines vermeintlichen Schulversagers angewiesen ist. Versagt hat der freilich nicht.
Der hessische Justizminister Roman Poseck setzt sich dafür ein, in das Jurastudium einen Bachelor-Abschluss zu integrieren. Ihn könnten Kandidaten erlangen, die im Staatsexamen endgültig durchfallen.
In Folge 252 des F.A.Z. Einspruch Podcasts analysieren wir mit Strafrechtsprofessor Michael Kubiciel, warum die Angeklagte im „Raser-Fall“ von Hannover nicht wegen Mordes verurteilt wurde – und welche Erfolgsaussichten ihr Revisionsantrag hat.
Sebastian Bleuel hat eine Banklehre absolviert und mehrere Studienabschlüsse erworben. Jetzt schreibt er seine Doktorarbeit – mit Unterstützung einer parteinahen Stiftung.
Die mehrheitlich in Staatshand befindliche Juris GmbH veröffentlicht Kommentare zu Gerichtsurteilen. In ihnen finden sich Leichtfertiges und Geschmackloses. Dabei richtet sich das Angebot „Libra“ an praktizierende Juristen.
Daniel Roth studiert Jura an der Uni Marburg. An seinem Fach mag er die Vielseitigkeit. Was ihn stört, ist die Hochschulbürokratie – und das Notensystem in seinem Fach.
Zwei empfehlenswerte neue Bücher beantworten die Frage, für wen es sich lohnt, Rechtswissenschaften zu studieren – und wie das Fach sich am besten lehren lässt.
In Folge 235 des F.A.Z. Einspruch Podcasts sind wir in Wiesbaden zu Gast. Wir diskutieren, wie die juristische Ausbildung an die Digitalisierung angepasst werden sollte und welche Fähigkeiten künftige Juristen brauchen.
Zukunftslabor Lindau +++ Sasha Filipenko +++ Zivildienstleistender +++ Wehrdienstverweigerer +++ historisches Russland +++ Documenta-Skandal +++ Jurastudium
In Folge 217 des F.A.Z. Einspruch Podcasts hat Patrick Bahners sein Debüt als Gastgeber. Wir sprechen außerdem mit zwei Professorinnen, die den Jura-Bachelor parallel zum Staatsexamen sehr unterschiedlich bewerten.
Fürchtet euch nicht! Die Kritik am Bachelor im Jurastudium offenbart einen Reformunwillen in der deutschen Rechtswissenschaft
Vergangene Woche bezeichnete die Vorsitzende des Deutschen Juristen-Fakultätentages den Jura-Bachelor in der F.A.Z. als „Jodel-Diplom“ und „Loser-Abschluss“. Eine Gegenrede.
Studentenvertreter und Politiker wollen vermehrt einen Bachelor für Jurastudenten anbieten. Ein solcher Abschluss reduziert keine Prüfungsangst, findet unsere Gastautorin.
Die Anwaltschaft schrumpft, sie wird weiblicher und orientiert sich häufiger als frühere Generationen von Volljuristen für eine Karriere fernab von Gerichtssaal und Kanzlei. Das klassische Berufsbild wandelt sich.
Medizin gilt als harter Studiengang. Aber ist Germanistik so viel einfacher? Lässt sich das überhaupt vergleichen? Vier Studierende und ein Wissenschaftler berichten, was sie für schwierig oder leicht halten.
Das Jurastudium hängt von zwei Prüfungswochen ab. Wer dort durchfällt, steht am Ende ohne Abschluss da. Ein integrierter Bachelor würde den tiefen Fall abfedern, doch dazu sind nur wenige Universitäten bereit.
Der terrorverdächtige Soldat Franco A. hatte Kontakt zum Verein „Uniter“. Bei den Treffen des Vereins ging es um Pläne für einen Kriegsfall, berichtet ein Zeuge vor Gericht. Am Rande einer Zusammenkunft habe ihm A. eine merkwürdige Frage gestellt.
Alter weißer Professor trifft auf Studentin mit Migrationshintergrund, erst im Krach, dann in Zusammenarbeit: Was will Sönke Wortmanns Film „Contra“ damit?
In der aktuellen Sendung unterhalten wir uns unter anderem über das von der Großen Koalition beschlossene Lieferkettengesetz. Außerdem ein Thema: Die erweiterten Befugnisse beim Einsatz des „Staatstrojaners“.
Die Noten von Juristen sollten vergleichbar sein. Doch der Anteil, den die Universitäten bestimmen, erschwert das – der Bundestag kann das ändern. Ein Gastbeitrag.
Gegen „Kuschelnoten“ an Jura-Fakultäten vorzugehen, ist ein guter Gedanke, eine faire Benotung ist wichtig. Aber die Justizminister haben den falschen Weg eingeschlagen: den der Weichspülung. Ein Gastbeitrag.
Ist es unangemessen, dass ein Buch, mit dem wir im Jurastudium fast täglich hantieren, den Namen eines Nationalsozialisten trägt? Eine gute Frage. Gestellt wird sie immer lauter.
Eine Unaufmerksamkeit holt Hunderte Jura-Studenten in Baden-Württemberg wieder in den Prüfungsalltag zurück. Sie müssen im April eine Nachklausur schreiben – die Petitionen an Justizminister Guido Wolf werden keinen Erfolg haben.
„Student A schlägt Student B in einer Bar zu Boden. Die Freundin von B ist so beeindruckt von diesem ,animalischen Akt’, dass sie sich dem Angreifer an den Hals wirft.“ So klingen Fälle in meinem Lehrbuch. Zufällig hat es ein Mann geschrieben.
Einst fragte ihr Dekan, warum sie einem Mann den Studienplatz wegnehme. Ihre Antwort war geistreich, ihre Karriere als Richterin voller List. Mit ungemeiner Energie trieb Ruth Bader Ginsburg die Gleichheit der Geschlechter voran.
Die Kandidaten für den CDU-Vorsitz haben erstaunlich viele Gemeinsamkeiten. Was unterscheidet Merz, Laschet und Röttgen? Eine Recherche in ihren Sachbüchern.
Viele Studierende halten private Repetitorien für notwendig, vor allem im Jurastudium. Sie kosten oft Tausende Euro – gut investiertes Geld?
Ein Jurastudent, der an ADHS leidet, wollte von einer Prüfung zurücktreten. Damit scheiterte er nun vor dem OVG Münster: Bei sogenannten Dauerleiden bestehe kein Wiederholungsrecht
Es gibt nur eine perfekte Lösung in juristischen Fällen, sagt die Studentin Ezgi Kastalmis – und genießt die Logik ihres Fachs. Was sie an ihrer Uni schätzt, erzählt sie im spontanen Kurzinterview.
An der Oberfläche regiert der Glitzer, drunter lauern Probleme mit Liebe und Mutti: Die Serie „Suits“ ist Anwaltsserie und Familiensaga in einem. Wie versucht sie, den Zuschauer zu fesseln?
Die SPD-Politikerin Petra Hinz behauptete, ein Jurastudium mit zwei Staatsexamen abgeschlossen zu haben. Doch in Wahrheit hat sie nicht einmal Abitur. Die Essener SPD fordert ihren sofortigen Rücktritt.
Dass bestimmte Studiengänge mit einem Numerus clausus belegt sind - das allein ärgert schon viele angehende Studenten. Dass es aber immer noch so sehr im Vergabesystem der Plätze hakt, sorgt für immensen Frust.
Die Schuldenkrise in Griechenland hat das Verhältnis zu Deutschland stark belastet. Gibt man sich als Austauschstudent also besser als Österreicher aus? Junge Deutsche berichten von ihren Erfahrungen.
Das gefürchtete Staatsexamen in Jura lässt sich vermeiden: Mit einem Master-Studiengang. Doch damit kann man weder Richter noch Anwalt werden. Ein hoher Preis.